Predator XB253Q U1: Acers Gaming-Monitor mit 1.000 Hz Bildwiederholrate

Acer erweitert sein Monitorangebot um sieben Modelle mit hohen Bildraten, Mini-LED und OLED. Der Verkaufsstart erfolgt ab dem vierten Quartal 2026.

Acer hat auf der IFA 2026 in Berlin sein Gaming-Monitor-Portfolio deutlich erweitert und sieben neue Modelle vorgestellt. Im Zentrum der Präsentation stand das Flaggschiff Predator XB253Q U1, das mit einer Bildwiederholrate von 1.000 Hz aufwartet und damit zu den derzeit schnellsten am Markt verfügbaren Panels zählt.

Predator-Serie mit Fokus auf Geschwindigkeit und Bildqualität

Der Predator XB253Q U1 verfügt über ein 24,5-Zoll-FHD-Panel mit einer Reaktionszeit von 0,3 Millisekunden, einer Helligkeit von 400 Nits (450 Nits im HDR-Modus) sowie den Zertifizierungen DisplayHDR 400, FreeSync Premium und G-SYNC Compatible.

Zusätzlich bietet das Gerät die Technologie VRB Pro. Der Monitor soll in Nordamerika ab dem ersten Quartal 2027 zu einem Preis von 1.099,99 US-Dollar erhältlich sein, in der EMEA-Region ist ein Preis von 1.099 Euro vorgesehen, in China 7.999 Yuan.

Ebenfalls zur Predator-Reihe gehört der Predator X32 V3, ein 31,5-Zoll-QD-OLED-Monitor mit 4K-Auflösung und 180 Hz Bildwiederholrate. Er erreicht laut Acer eine Farbabweichung von ΔE<1 sowie eine Abdeckung von 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums und ist mit DisplayHDR True Black 400 zertifiziert.

Die Markteinführung ist ebenfalls für das erste Quartal 2027 geplant, zu Preisen von 899 US-Dollar in Nordamerika, 899 Euro in der EMEA-Region, 1.999 australischen Dollar sowie 5.999 Yuan in China.

Der Predator XB273K V7 rundet die Serie ab: Der 27-Zoll-Monitor setzt auf die sogenannte DFR-Technologie (Dual Frequency Rate) und lässt sich wahlweise mit 4K-Auflösung bei 160 Hz oder in FHD bei 500 Hz betreiben.

In Nordamerika soll er 449,99 US-Dollar kosten und bereits im vierten Quartal 2026 verfügbar sein, in der EMEA-Region ist ein Preis von 449 Euro vorgesehen. In China ist das Modell ebenfalls für das vierte Quartal 2026 zu 2.999 Yuan geplant, in Australien folgt es erst im zweiten Quartal 2027 zu 899 australischen Dollar.

Nitro-Reihe: Mini-LED und Ultrawide-Formate

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Auch die Nitro-Serie erhält Zuwachs. Der Nitro XV275X P bietet ein 27-Zoll-Panel mit 5K-Auflösung und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 2.304 Zonen, zertifiziert nach DisplayHDR 1400. Über den DFR-Modus lässt sich der Monitor mit 5K bei 165 Hz oder in QHD bei 330 Hz betreiben, der angekündigte Preis liegt bei 1.199,99 US-Dollar.

Für Nutzer, die ein Ultrawide-Format bevorzugen, hat Acer den Nitro XZ340CKR P vorgestellt: ein gebogener 34-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 5120×2160 Pixeln und 180 Hz, der sich per DFR auf WFHD bei 360 Hz umschalten lässt. Der Preis wurde mit 699,99 US-Dollar angegeben.

Zwei weitere QHD-Modelle mit 27 Zoll Bilddiagonale und 275 Hz Bildwiederholrate ergänzen die Nitro-Linie: der XV275U Z2 mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung (1.152 Zonen) und Tri-Mode-DFR bis FHD bei 360 Hz beziehungsweise HD bei 520 Hz zum Preis von 329,99 US-Dollar sowie der etwas günstigere XV270U Z3 ohne Mini-LED-Technik für 299,99 US-Dollar, der dieselben DFR-Modi unterstützt.

Abseits der reinen Gaming-Ausrichtung präsentierte Acer zudem den ProDesigner PE270X P für kreative Anwender: Der 27-Zoll-5K-Monitor kombiniert eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 2.304 Zonen und 165 Hz Bildwiederholrate mit DisplayHDR 1400 und einer Farbgenauigkeit von ΔE<1. Der Preis liegt bei 1.299,99 US-Dollar.

Marktumfeld: Wettbewerb um die 1.000-Hz-Marke

Acer ist mit dem Predator XB253Q U1 nicht allein im Rennen um immer höhere Bildwiederholraten. Auch LG stellte auf der IFA 2026 mit dem UltraGear 25G590B einen Monitor mit 24,5 Zoll FHD-Auflösung und 1.000 Hz vor, den der Hersteller als ersten Monitor mit nativem 1.000-Hz-Panel bezeichnet. Der Wettbewerb um extrem hohe Bildwiederholraten dürfte sich damit in den kommenden Monaten weiter verschärfen.

Die neue Acer-Monitorlinie soll laut Herstellerangaben je nach Modell und Region gestaffelt zwischen dem vierten Quartal 2026 und dem ersten Quartal 2027 in den Handel kommen.