Premiere Pro 26: Adobe beendet Windows-10-Support komplett

Adobe beendet mit Premiere Pro 26 den Support für Windows 10. Neue KI-Assistenten und ARM-Unterstützung prägen das Update.

Adobe zieht einen Schlussstrich: Die neue Version von Premiere Pro läuft nur noch unter Windows 11. Der Schritt markiert das Ende einer Ära für Millionen von Nutzern, die noch auf dem alten Betriebssystem arbeiten.

Neue Systemanforderungen: Windows 10 raus, ARM-Chips rein

Mit der Veröffentlichung von Premiere Pro 26 hat Adobe die Messlatte für Kreativschaffende deutlich höher gelegt. Das Update setzt zwingend Windows 11 24H2 voraus – die bisherige Kompatibilität mit Windows 10 22H2 entfällt komplett. Auch Mac-Nutzer sind betroffen: Sie benötigen mindestens macOS Sonoma (Version 14), macOS Ventura wird nicht mehr unterstützt.

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Die Hardware-Anforderungen wurden ebenfalls angepasst. Premiere Pro 26 unterstützt nun offiziell ARM-basierte Prozessoren, insbesondere die Qualcomm Snapdragon X-Serie. Als Minimum empfiehlt Adobe 8 GB RAM und 4 GB Grafikspeicher. Wer professionell arbeitet, sollte jedoch zu 32 GB RAM und 8 GB Grafikspeicher greifen – plus Hochgeschwindigkeits-SSDs, um flüssiges Arbeiten zu gewährleisten.

Künstliche Intelligenz als Treiber des Wandels

Der Systemwechsel kommt nicht von ungefähr. Adobe erweitert Premiere Pro massiv um KI-gestützte Funktionen. Am 21. Juni 2026 kündigte das Unternehmen neue KI-Assistenten für die gesamte Creative-Cloud-Suite an – für Premiere Pro, Photoshop und Illustrator gleichermaßen.

Der neue Assistent in Premiere Pro übernimmt zeitraubende Organisationsaufgaben: Er sortiert Rohmaterial, benennt Clips um und identifiziert bestimmte Interviewpassagen. Besonders beeindruckend: Auf natürliche Sprachbefehle hin kann das Tool automatisch Marker setzen und Rohschnitte erstellen.

Die Nachfrage ist enorm. Interne Erhebungen zeigen, dass 75 Prozent der Kreativschaffenden KI als festen Bestandteil ihres Workflows betrachten. Allerdings will eine deutliche Mehrheit von 85 Prozent die finale kreative Entscheidung weiterhin selbst treffen – ein klares Signal an die Entwickler.

Ökosystem wächst: Neue Plugins und Zusammenarbeit

Parallel zu Adobes Update hat der Drittanbieter fylm.ai am 22. Juni 2026 Version 2.3 seiner Plattform veröffentlicht. Die neue Version enthält eine dedizierte Erweiterung für Premiere Pro. Sie bringt ACES 2.0-Unterstützung und Werkzeuge für die Remote-Zusammenarbeit mit – Editoren können ganze Timelines zum Grading hochladen und Änderungen per Klick zurück in Premiere Pro synchronisieren.

Microsofts Fahrplan: Windows 11 26H2 in Sicht

Parallel zu Adobes Schritt hat Microsoft seine eigenen Pläne konkretisiert. Der Konzern kündigte Windows 11 26H2 an, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 erscheinen soll. Das Update kommt als kleines Aktivierungspaket für bestehende Nutzer – die Hardware-Anforderungen bleiben identisch: TPM 2.0 und kompatible Prozessoren ab der 8. Intel-Generation oder Ryzen 2000 sind weiterhin Pflicht.

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Wer die neuen Funktionen von Premiere Pro nutzen möchte, dessen PC aber offiziell als inkompatibel für Windows 11 gilt, findet hier eine legale Lösung. Die Gratis-PDF enthüllt einen Experten-Trick, wie Sie das Upgrade trotzdem ohne neue Hardware und ohne Datenverlust durchführen. Windows 11 trotz inkompatibler Hardware installieren

Für alle, die noch auf Windows 10 arbeiten, wird die Zeit langsam knapp. Der Schritt von Adobe könnte der Anfang einer Welle sein – und wer professionell Videos schneiden will, kommt um ein Upgrade wohl nicht herum.