Project DualPlay Mini: Acers Hybrid-Handheld mit Flip-Tastatur

Acer präsentiert in Berlin ein wandelbares Gaming-Konzept ohne Verkaufsplan und kündigt zahlreiche Predator- sowie Nitro-Monitore für 2026 und 2027 an.

Acer hat auf der IFA 2026 in Berlin sein Gaming-Portfolio erweitert und dabei sowohl ein neues Hybrid-Konzept als auch mehrere Monitor-Serien vorgestellt. Im Zentrum der Ankündigungen standen das Konzeptgerät Project DualPlay Mini sowie der Predator X32 V2 QD-OLED-Monitor.

Project DualPlay Mini: Handheld trifft Mini-Laptop

Mit dem Project DualPlay Mini zeigt Acer ein Konzept für Hybrid-Nutzer, die Gaming und Arbeit auf einem einzigen Gerät vereinen wollen. Der 8-Zoll-Handheld verfügt über ein Flip-and-Swivel-Design, das sich vom klassischen Handheld-Modus in einen Mini-Laptop mit physischer Tastatur verwandeln lässt. Die Tastatur faltet sich dabei unter dem Display heraus.

Technisch setzt Acer bei dem Konzept auf TMR-Joysticks und Hall-Effekt-Trigger, angetrieben von einem nicht näher spezifizierten Intel-Prozessor. Für die Kühlung kommt die Predator AeroBlade-Technologie zum Einsatz, die laut Acer im Vergleich zu bisherigen Lösungen einen zehn Prozent höheren Luftstrom ermöglicht.

Ergänzt wird das Design durch seitliche Lautsprecher-Flügel. Ein besonderes Detail am Gehäuse: Auf der Rückseite trägt das Gerät einen Morse-Code-Schriftzug, mit dem Acer an sein 50-jähriges Firmenjubiläum erinnert.

Wie das Unternehmen betonte, handelt es sich beim Project DualPlay Mini ausdrücklich um ein Konzept ohne konkrete Verkaufsplanung. Weder Preis noch Release-Datum wurden genannt. Ziel des Projekts sei es, Gaming-Handheld und mobile Produktivitätsstation in einem Gerät zusammenzuführen.

Neue Predator- und Nitro-Monitore

Neben dem Konzeptgerät kündigte Acer eine Reihe neuer Monitore an. Der Predator X32 V3 misst 31,5 Zoll und bietet 4K-Auflösung bei 180 Hz auf QD-OLED-Basis, mit einer Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden, einem Delta-Wert unter 1 und einer Farbraumabdeckung von 99 Prozent DCI-P3. Der Monitor soll zum Preis von 899 Euro beziehungsweise 899 US-Dollar im ersten Quartal 2027 verfügbar sein.

Der Predator XB253Q U1 richtet sich mit 24,5 Zoll IPS-Panel und Full-HD-Auflösung bei 1000 Hz an Nutzer, die auf hohe Bildwiederholraten setzen. Das Modell unterstützt VESA DisplayHDR400 sowie AMD FreeSync Premium und Nvidia G-Sync und kostet 1.099 Euro beziehungsweise 1.099 US-Dollar, ebenfalls ab dem ersten Quartal 2027.

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Der Predator XB273K V7 mit 27 Zoll bietet wahlweise 4K bei 160 Hz oder Full-HD bei 500 Hz und soll bereits im vierten Quartal 2026 für 449 Euro beziehungsweise 449 US-Dollar erscheinen.

In der Nitro-Serie führt Acer den XV275X P ein, einen 27-Zoll-Monitor mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und 2304 Dimmzonen, der 5K bei 165 Hz oder QHD bei 330 Hz darstellt.

Preis: 1.199 Euro beziehungsweise 1.199 US-Dollar, Marktstart im ersten Quartal 2027. Der Nitro XZ340CKR P bringt es mit 34 Zoll auf eine Auflösung von 5120×2160 Pixeln bei 180 Hz oder 2560×1080 bei 360 Hz und soll für 699 Euro beziehungsweise 699 US-Dollar im vierten Quartal 2026 verfügbar sein.

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Zwei weitere Nitro-Modelle ergänzen das Portfolio im 27-Zoll-Format: Der XV275U Z2 unterstützt QHD bei 275 Hz, Full-HD bei 360 Hz oder HD bei 520 Hz und kostet 329 Euro beziehungsweise 329 US-Dollar, Verfügbarkeit im vierten Quartal 2026. Der XV270U Z3 bietet dieselben Auflösungsmodi zum Preis von 299 Euro beziehungsweise 299 US-Dollar, jedoch erst ab dem ersten Quartal 2027.

Abgerundet wird die Ankündigung durch den ProDesigner PE270X P, der sich mit Mini-LED-Panel, 2304 Dimmzonen und wahlweise 5K bei 165 Hz oder QHD bei 330 Hz an professionelle Anwender richtet. Der Monitor soll 1.199 Euro beziehungsweise 1.299 US-Dollar kosten und im ersten Quartal 2027 auf den Markt kommen.

Mit der Kombination aus Konzeptgerät und breit gefächerter Monitor-Palette unterstreicht Acer auf der IFA 2026 seinen Anspruch, sowohl im mobilen Gaming-Segment als auch im Displaymarkt für Spieler und Kreativprofis präsent zu bleiben.