Prompt Injection: Neue Cybergefahr für Android-KI-Assistenten

Sicherheitsexperten warnen vor der Angriffsmethode Prompt Injection, die Sprachmodelle auf Android-Geräten manipuliert und sensible Daten gefährdet. Herkömmliche Schutzsoftware ist oft machtlos.

Eine neue Angriffsmethode namens Prompt Injection bedroht KI-Assistenten auf Android-Smartphones. Sicherheitsexperten warnen, dass Hacker so die Kontrolle über Sprachmodelle übernehmen und sensible Daten stehlen können. Der Angriff zielt nicht auf Software-Code, sondern auf die Logik der Künstlichen Intelligenz selbst.

Wie Hacker die KI manipulieren

Die Attacke nutzt eine grundlegende Schwäche moderner Sprachmodelle aus: Sie können oft nicht zwischen Entwickler-Anweisungen und Nutzereingaben unterscheiden. Geschickt formulierte, versteckte Befehle bringen die KI dazu, ihre eigentlichen Aufgaben zu ignorieren. Die Folgen reichen von Datenklau bis zur Ausführung nicht autorisierter Aktionen.

Besonders tückisch sind indirekte Prompt-Injection-Angriffe. Hier verstecken Hacker die bösartigen Befehle in externen Datenquellen, die der Assistent normalerweise verarbeitet. Das können Webseiten, E-Mails oder sogar Kalendereinladungen sein.

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Ein aktueller Vorfall zeigte die Gefahr: Angreifer nutzten eine Schwachstelle in Googles KI-Assistenten Gemini, um über manipulierte Google-Kalender-Einladungen private Meeting-Daten abzugreifen. Die schädlichen Anweisungen lagen im Beschreibungsfeld – für die KI sah es aus wie ein legitimer Befehl.

Warum herkömmliche Sicherheit versagt

Traditionelle Sicherheitssoftware, die nach schädlichem Code sucht, ist gegen diese Angriffe oft machtlos. Prompt Injection ist semantischer Natur – die KI wird durch die Bedeutung von Sprache manipuliert. Für das System sehen die bösartigen Anweisungen wie normale Nutzeranfragen aus.

Die Sicherheitsorganisation OWASP listet Prompt Injection bereits als größte Bedrohung für Sprachmodell-Anwendungen. Experten sehen darin eine strukturelle Schwäche der aktuellen KI-Generation. Die Angriffsfläche ist riesig und wächst mit jeder neuen App, die KI integriert.

  • Gefährdete Bereiche: Online-Banking, Gesundheits-Apps, persönliche Assistenten
  • Prognose: Bis 2029 könnten über die Hälfte der erfolgreichen Cyberangriffe auf KI-Agenten auf Prompt Injection zurückgehen.

So wollen Hersteller gegensteuern

Google und andere Unternehmen arbeiten an Gegenmaßnahmen. Dazu gehören spezielle Klassifikatoren zur Erkennung bösartiger Prompts und gezielte Sicherheitsanweisungen für die Modelle. Intern setzt Google auf „Red Teaming“ – eigene Teams attackieren die KI-Systeme, um Schwachstellen vorab zu finden.

Für App-Entwickler bedeutet das: Sie müssen Sicherheit bei der KI-Integration neu denken. Empfohlen werden:
* Klare Definition der KI-Aufgabenbereiche
* Strenge Validierung aller KI-Ausgaben
* Regelmäßige Sicherheitstests gegen Prompt Injection

Die Bedrohung entwickelt sich weiter. Experten rechnen mit multimodalen Angriffen, die schädliche Befehle in Bildern oder Audiodateien verstecken. Ein mehrschichtiger Sicherheitsansatz wird immer wichtiger.

Ein grundlegendes Sicherheitsproblem?

Einige Fachleute bezweifeln, dass Prompt Injection jemals vollständig gelöst werden kann. Das stellt die Vertrauenswürdigkeit von KI-Assistenten grundsätzlich in Frage.

Für Nutzer heißt das: Ein gesundes Misstrauen ist angebracht, besonders wenn der KI-Assistent mit externen Datenquellen interagiert. Die Sicherheit von Android-Geräten hängt künftig nicht mehr nur vom Schutz vor Malware ab, sondern auch von der Abwehr sprachbasierter Manipulation. Der Wettlauf zwischen Angreifern und Verteidigern hat gerade erst begonnen.

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