Nach einem Sicherheitsstopp wegen einer Kollision nehmen die selbstfahrenden Shuttles im Singapurer Stadtteil Punggol ihren Testbetrieb wieder auf. Die Untersuchung ergab: Nicht die Technik, sondern ein menschlicher Eingriff war die Ursache.
Der Vorfall am 17. Januar warf ein Schlaglicht auf die komplexe Mensch-Maschine-Interaktion. Ein autonomes Fahrzeug von ComfortDelGro war mit einer Leitplanke kollidiert, als es ohne Fahrgäste unterwegs war. Die nun abgeschlossene gemeinsame Untersuchung von Betreiber und Verkehrsbehörde LTA kam zu einem klaren Ergebnis: Die KI hatte korrekt gehandelt.
Menschlicher Eingriff als Unfallursache
Die Sensoren des Fahrzeugs hatten ein vermeintliches Hindernis erkannt. Vorsorglich leitete das System einen Spurwechsel ein. Der an Bord sitzende Sicherheitsfahrer, dem der Grund für dieses Manöver nicht ersichtlich war, griff ein und übernahm die manuelle Steuerung. In der Eile konnte er die Korrektur nicht mehr rechtzeitig vollenden – die Kollision mit der Leitplanke war die Folge.
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Nachfolgende Simulationen zeigten: Hätte das autonome System das Manöver unbeirrt zu Ende geführt, wäre es sicher wieder auf die ursprüngliche Spur zurückgekehrt. Die Erkenntnis ist eindeutig. Der Fehler lag im Timing und in der Entscheidung des menschlichen Überwachers, nicht in der KI-Logik.
Neue Protokolle für die Mensch-KI-Partnerschaft
Die Konsequenz daraus sind überarbeitete Betriebsprotokolle. Sie definieren nun genauer, wann und wie Sicherheitsfahrer eingreifen sollen. Der Vorfall wird als wertvolle Lektion für diese frühe Testphase gewertet – eine Phase, in der nicht nur die Technik, sondern auch ihre menschlichen Begleiter lernen müssen.
Verkehrsverbände wie die nationale Taxi- und Transportarbeitergewerkschaft begrüßen die gründliche Überprüfung. Sie fordern umfassendes Training für alle Beteiligten. Das Ziel: Sicherheitsfahrer müssen ein tiefes, intuitives Verständnis für die Systeme entwickeln, die sie überwachen.
Punggol als Testfeld für Singapurs Verkehrszukunft
Das Pilotprojekt in Punggol ist ein zentraler Baustein von Singapurs Strategie für urbane Mobilität. Es soll die „erste und letzte Meile“ in Wohngebieten besser anbinden und langfristig Personalmangel im Transportsektor abfedern. Nach einem Einladungs-Start für Anwohner im Januar 2026 sollen bis Jahresende bis zu 150 autonome Fahrzeuge landesweit im Einsatz sein.
Der transparente Umgang mit dem Zwischenfall soll das öffentliche Vertrauen stärken. Andere Testbetreiber wie Grab waren von der Unterbrechung nicht betroffen. Für die Punggoler Bürger geht der Weg zu einer neuen Generation von Verkehrsdiensten nun weiter – vorerst stets mit einem Sicherheitsfahrer an Bord.
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