Quick Share: Google erweitert AirDrop-Kompatibilität auf Pixel 7 und 8

Google bringt den AirDrop-Austausch schrittweise auf Pixel 7, Pixel 8 und das Pixel Tablet. Das Pixel 6 bleibt ausgeschlossen.

Der Technologieriese Google hat mit der Ausweitung einer wesentlichen Interoperabilitäts-Funktion für seine Smartphone-Sparte begonnen. Wie aus Branchenberichten von Anfang September 2026 hervorgeht, wird die Kompatibilität der Dateiaustausch-Funktion Quick Share mit Apples AirDrop-Standard nun auch auf ältere Hardware-Generationen ausgeweitet. Konkret betrifft dies die Modelle Pixel 7 und Pixel 8 sowie das Pixel Tablet.

Schrittweise Integration und plattformübergreifender Datentransfer

Die Erweiterung ermöglicht einen sogenannten Zwei-Wege-Austausch von Dateien zwischen den Google-Geräten und der Hardware des Wettbewerbers Apple. Damit wird eine technologische Hürde abgebaut, die den direkten Datentransfer zwischen den konkurrierenden Betriebssystemen Android und iOS über Jahre hinweg erschwerte.

Zuvor war diese spezifische AirDrop-Unterstützung innerhalb von Quick Share neueren Modellen vorbehalten, namentlich dem Pixel 10, dem Pixel 8a sowie dem Pixel 11.

Der aktuelle Rollout erfolgt Berichten zufolge schrittweise. Nutzer der nun berücksichtigten Modellreihen erhalten bereits entsprechende Benachrichtigungen über die Verfügbarkeit der Funktion. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Neuerung teils noch nicht vollständig funktionsfähig oder bei allen Anwendern aktiv hinterlegt ist.

Während die Pixel-7- und Pixel-8-Serien sowie das Pixel Tablet von dem Update profitieren, bleibt das ältere Pixel 6 nach aktuellem Stand von dieser AirDrop-Unterstützung in Quick Share ausgenommen.

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Einordnung in die Branchenstrategie für Interoperabilität

Die Maßnahme ist Teil eines größeren Trends zur Verbesserung der Konnektivität zwischen unterschiedlichen Ökosystemen. Diese Entwicklung zeigt sich auch bei anderen Marktteilnehmern. So unterstützt das neue Galaxy S26 FE von Samsung im Rahmen von Quick Share ebenfalls die Interaktion mit Apple-Geräten.

Das Galaxy S26 FE wurde mit einem im 3-Nanometer-Verfahren gefertigten Exynos 2500 Prozessor, einem 6,7-Zoll-AMOLED-Display mit 120 Hertz sowie einem 4000 mAh starken Akku ausgestattet. In Märkten wie Nigeria wird das Gerät zudem in einer Konfiguration mit 8 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher angeboten.

Die Bemühungen um einen reibungslosen Datenaustausch sind nicht auf die lokale Dateifreigabe beschränkt. Bereits im Mai 2026 hatten Google und Apple einen Meilenstein bei der Nachrichtenübermittlung erreicht, als eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Kommunikation (Rich Communication Services) zwischen iOS 26.5 und Google Messages auf Basis des Standards RCS UP 3.0 implementiert wurde. Diese wurde von großen US-Netzbetreibern wie AT&T, T-Mobile und Verizon unterstützt.

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Bedeutung für Anwender und Hardware-Anforderungen

Die Ausweitung der Quick-Share-Funktionen auf Bestandsgeräte wie das Pixel 7 und Pixel 8 unterstreicht das Ziel, die Nutzbarkeit von Android-Geräten in gemischten Geräteumgebungen zu erhöhen. Für professionelle Anwender bedeutet dies eine Vereinfachung von Arbeitsabläufen beim Transfer von Dokumenten oder Medieninhalten zwischen verschiedenen mobilen Plattformen, ohne auf Drittanbieter-Apps oder Cloud-Umwege angewiesen zu sein.

Während Software-Updates wie das kommende Android 17 und herstellerspezifische Oberflächen wie Samsungs One UI 9 Beta zunehmend höhere Anforderungen an die Hardware stellen – etwa 12 Gigabyte RAM für komplexe KI-Anwendungen wie die Gemini Intelligence –, zeigt die aktuelle Erweiterung von Quick Share, dass auch Geräte with älteren Chipsätzen wie dem Tensor G2 oder G3 für grundlegende Vernetzungsfunktionen weiterhin gepflegt werden. Die schrittweise Verteilung der AirDrop-Kompatibilität wird voraussichtlich in den kommenden Wochen eine breitere Basis an Pixel-Nutzern erreichen.