Raycast für Windows: Der neue Produktivitäts-Booster im Beta-Test

Der beliebte macOS-Launcher Raycast ist nun als Public Beta für Windows verfügbar. Experten loben die Tastatursteuerung und den integrierten Extension Store, während einige Profi-Features noch folgen.

Raycast, der beliebte macOS-Launcher, greift nach der Windows-Welt und bringt mit seiner Public Beta frischen Wind in den PC-Alltag. Seit dem Start Ende November 2025 hat das Tool bereits wichtige Updates erhalten und beeindruckt Experten mit einer neu entwickelten Architektur.

Schneller Start mit gezielten Updates

Der Start der Public Beta am 20. November 2025 – passend zum 40. Jubiläum von Windows – war erst der Anfang. Bereits einen Monat später reagierte das Entwicklerteam mit einem umfangreichen Update auf das Feedback der ersten Nutzer. Im Fokus standen vor allem Leistungsoptimierungen und eine bessere Bedienbarkeit.

Ein zentraler Punkt: die Dateisuche. Nutzer können nun die Funktion komplett deaktivieren oder bestimmte Ordner vom Index ausschließen. Das entlastet ältere Rechner. Für Entwickler wurde die Quick AI-Funktion um Sprachunterstützung in Code-Blöcken erweitert. Zudem behebt das Update Probleme beim Öffnen von MSIX- und PWA-Apps. Das Ziel ist klar: so schnell wie möglich Feature-Parität mit der ausgereiften macOS-Version herstellen.

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Experten loben den „Keyboard-First“-Ansatz

Die Fachwelt zeigt sich angetan. Technology-Analyst Jared Newman hob in einem Bericht vom 31. Dezember 2025 besonders die gelungene Umsetzung der tastaturzentrierten Arbeitsweise hervor. Über die Tastenkombination Alt + Leertaste öffnet sich die Kommandozeile – ein flüssiges Erlebnis, das Mac-Nutzer seit Jahren schätzen.

Ein strategisch kluger Schachzug: Die KI-Funktion Quick AI bleibt während der gesamten Beta-Phase kostenlos. Nutzer können so direkt aus der Raycast-Leiste KI-Modelle abfragen, ohne ein Abo abschließen zu müssen. Das beschleunigt die Adoption bei Power-Usern, die sonst auf browserbasierte Tools oder Microsofts Copilot zurückgreifen würden.

„Die Ankunft von Raycast erweitert die Wahlmöglichkeiten jenseits von Bordmitteln wie PowerToys“, so Beobachter von Vavoza. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist der integrierte Extension Store. Hunderte bereits verfügbarer Plug-ins für Windows heben Raycast von Konkurrenten wie Flow Launcher ab.

Noch fehlen einige Profi-Funktionen

Trotz des starken Starts ist die Windows-Version Anfang 2026 noch ein Work in Progress. Während Kernfunktionen wie die Zwischenablageverwaltung und einfache Erweiterungen laufen, fehlen einige Profi-Tools.

Aktuelle Einschränkungen sind:
* Cloud-Sync: Einstellungen und Snippets zwischen Geräten zu synchronisieren, ist noch nicht möglich – ein oft gewünschtes Feature für Nutzer in gemischten Mac/Windows-Umgebungen.
* Erweiterte KI: Das volle „AI Chat“-Interface und kontextsensitive „AI Commands“ für Automatisierung sind für spätere Updates geplant.
* Erweiterungen: Viele komplexe Plug-ins aus der macOS-Welt benötigen noch Anpassungen für die Windows-Architektur.

Wohin geht die Reise?

Das Team will das „Public Beta“-Label so lange beibehalten, bis Stabilität und Funktionsumfang stimmen. Der Fokus liegt nun darauf, die gesamte Palette der Pro-Features – inklusive Cloud-Sync und Notizen – in den kommenden Monaten nach Windows zu bringen.

Für die Windows-Welt bedeutet Raycast eine Aufwertung des Marktes für Drittanbieter-Launcher. Während Microsoft sein eigenes PowerToys Run weiterentwickelt, zeichnet sich 2026 als ein spannendes, kompetitives Jahr für Desktop-Produktivität ab. Mit einem stetigen Strom an Updates könnte noch in diesem Jahr der Schritt zur offiziellen Version 1.0 folgen.

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