Redmi Note 17 Pro Max 5G: 10.000-mAh-Akku und 100-Watt-Laden

Xiaomi zielt auf das Premiumsegment, Redmi auf günstigere Preisklassen; POCO setzt auf hohe Leistung und nutzt häufig Redmi-Modelle.

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Die Segmentierung des Smartphone-Portfolios gehört zu den zentralen Elementen im Wettbewerb um Marktanteile im Mobilfunksektor. Branchenbeobachter heben in aktuellen Marktübersichten die klare Rollenverteilung innerhalb des chinesischen Herstellers hervor: Während die Kernmarke Xiaomi gezielt im High-End- und Premium-Segment positioniert wird, übernimmt die Tochtermarke Redmi die Abdeckung des volumenstarken Einsteiger- und Mittelklassebereichs.

Premium-Ausstattung und Spitzentechnologie bei Xiaomi

Unter der Hauptmarke Xiaomi konzentriert sich das Unternehmen auf das gehobene Preissegment, in dem Geräte zum Teil für über 1.000 Euro angeboten werden. Kennzeichnend für diese Modellreihen sind fortschrittliche Technologien wie LTPO-AMOLED-Bildschirme, hochauflösende Kamerasysteme mit bis zu 200 Megapixeln sowie optische Kooperationen mit Partnern wie Leica.

Mit dieser Ausrichtung zielt die Kernmarke direkt auf das Spitzenfeld des weltweiten Marktes ab, um dort mit technologischen Vorzeigefunktionen Margen und Markenprestige zu sichern.

Redmis Fokus auf das Einsteiger- und Mittelklasse-Segment

Im Unterschied dazu bedient Redmi das preissensible Kundensegment. Die Einstiegsmodelle beginnen bei etwa 100 Euro, während die Obergrenze der Marke meist bei einer psychologischen Schwelle von rund 500 Euro liegt.

Ein tragendes Element im Angebot ist die Redmi-Note-Reihe, die traditionell auf Alltagsleistung und große Akkukapazitäten setzt. Ältere Modelle wie das Redmi Note 15 Pro 5G boten beispielsweise eine 200-Megapixel-Kamera zu Preisen ab etwa 55.000 Yen, was rund 350 US-Dollar entspricht.

Bei der neueren Modellgeneration, der Redmi Note 17 Serie, zeigt sich eine weitere Differenzierung der Hardware. Für die Pro-Modelle nennt das Unternehmen Zertifizierungen nach IP66, IP68, IP69 sowie IP69K und einen Fallschutz aus bis zu drei Metern Höhe.

Die Spitzenvariante Redmi Note 17 Pro Max 5G verfügt über ein 6,83 Zoll großes 1.5K-AMOLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate, eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung sowie einen Snapdragon 6 Gen 5 Prozessor und unterstützt 100W HyperCharge.

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Je nach Markt werden dafür Akkus mit 10.000 Milliamperestunden oder Silizium-Karbon-Akkus mit 9.210 Milliamperestunden angegeben. Beim Pro 5G kommt ein Akku mit 8.340 Milliamperestunden und 67 Watt Ladeleistung zum Einsatz, während das Basismodell Note 17 mit 7.700 Milliamperestunden und 45 Watt arbeitet.

Dass die konsequente Preisgrenze bei Redmi auch Kompromisse erfordert, verdeutlicht ein Testbericht zum regulären Redmi Note 17 5G. Trotz einer Steigerung der Akkukapazität auf 7.700 Milliamperestunden – ein Zuwachs von fast 40 Prozent gegenüber dem Vorgänger – legte die Laufzeit im WLAN-Ausdauertest mit 21 Stunden und 8 Minuten nur um etwa 11 Prozent zu.

Zudem verbaut der Hersteller hier einen Snapdragon 4 Gen 4, beschränkt den Arbeitsspeicher in allen Versionen auf 6 Gigabyte und verzichtet auf Stereolautsprecher sowie eine Ultraweitwinkelkamera.

Softwarebasis und die Rolle von POCO

Trotz der hardwareseitigen Trennung teilen sich beide Marken dieselbe Softwarebasis. Sowohl Xiaomi- als auch Redmi-Geräte nutzen Android mit der Benutzeroberfläche HyperOS.

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Auf leistungsschwächeren Redmi-Geräten kommt das System jedoch in teils abgespeckter Form zum Einsatz, bei der Funktionen wie geteilte Bildschirme oder schwebende Fenster deaktiviert sind. Als Pluspunkte bleiben den günstigeren Modellen Eigenschaften wie Speichererweiterungen via MicroSD sowie solide Update-Zyklen erhalten.

Ergänzt wird das Gefüge durch die Marke POCO. Diese agiert seit 2020 formell eigenständig, bleibt jedoch operativ und produktionstechnisch eng mit Xiaomi verflochten. POCO greift häufig auf bestehende Redmi-Modelle zurück, vermarktet diese unter eigenem Namen mit dem POCO Launcher und fokussiert sich vorrangig auf hohe Rechenleistung zu wettbewerbsfähigen Preisen.