Das japanische Technologieunternehmen Soliton Systems hat die IT-Infrastruktur seiner Abteilung für den Betriebs-Support umfassend modernisiert. Wie aus Unternehmensberichten hervorgeht, wurde am 15. September 2026 die Umstellung von rund 30 herkömmlichen Desktop-PCs auf das integrierte System „Remote PC Array 100“ des Anbieters Ascentec abgeschlossen.
Dieser Schritt erfolgt im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung der Hardware-Basis, um den Anforderungen moderner Betriebsumgebungen und Sicherheitsstandards gerecht zu werden.
Konsolidierung der Hardware im 1U-Format
Der Kern der technologischen Umstellung liegt in der physischen Konsolidierung der Arbeitsstationen. Das eingesetzte System „Remote PC Array 100“ ermöglicht es, eine hohe Dichte an Rechenleistung auf minimalem Raum unterzubringen. In einem standardisierten 1U-Rackmount-Gehäuse werden dabei 20 einzelne, cartridge-förmige physische PCs installiert.
Für Soliton Systems bedeutete dies, dass die zuvor genutzten rund 30 physischen Desktop-PCs der Support-Abteilung, die für die Überwachung und Wartung der eigenen Sicherheitsprodukte zuständig ist, durch die kompakte Rack-Lösung ersetzt werden konnten.
Durch diese Form der Zentralisierung im Serverschrank entfallen die klassischen PC-Gehäuse an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter, was zu einer erheblichen Reduzierung der benötigten Stellfläche in den Büroräumlichkeiten führt.
Effizienzsteigerung durch Windows-11-Migration
Ein wesentlicher Treiber für die Implementierung am 15. September 2026 war der notwendige Übergang auf das Betriebssystem Windows 11. Soliton Systems nutzt den Generationswechsel der Software, um gleichzeitig die Effizienz im IT-Management zu steigern. Die Verantwortlichen versprechen sich von der neuen Hardware-Basis eine deutliche Senkung des sogenannten Kitting-Aufwands – also der Vorbereitung, Konfiguration und Bereitstellung der Endgeräte.
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Besonders in einer Abteilung, die im 24/7-Betrieb arbeitet, spielt die Reduzierung der Vor-Ort-Support-Last eine entscheidende Rolle. Durch die Unterbringung der physischen PCs in einem zentralen Rack können Wartungsarbeiten, Hardware-Tausche oder Upgrades konzentriert durchgeführt werden, ohne dass Techniker einzelne Arbeitsplätze in den Büros aufsuchen müssen. Dies stabilisiert die Betriebsabläufe im Schichtdienst und senkt die langfristigen Wartungskosten.
Sicherheitskonzept für hybride Arbeitsmodelle
Neben der administrativen Effizienz standen Sicherheitsaspekte im Zentrum der Entscheidung für das System von Ascentec. Um Maßnahmen gegen den potenziellen Abfluss von Informationen zu realisieren, wurde die neue Hardware-Umgebung eng mit der bestehenden Sicherheitssoftware von Soliton Systems verzahnt.
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Dazu gehört die Integration der Multi-Faktor-Authentifizierung „SmartOn“ sowie die Anbindung an den „Soliton SecureWorkspace“. Diese Kombination soll sicherstellen, dass der Zugriff auf die physischen PC-Ressourcen im Rack nur durch autorisierte Nutzer erfolgt.
Durch diese Infrastruktur wird zudem ein sicheres hybrides Arbeiten ermöglicht: Mitarbeiter können flexibel auf ihre dedizierten physischen PCs zugreifen, während die Datenhoheit und die Hardware-Sicherheit im kontrollierten Rechenzentrum verbleiben.
Ascentec, der Anbieter des „Remote PC Array 100“, gab die erfolgreiche Einführung und Umsetzung zum Stichtag Mitte September bekannt. Die Lösung wird nun als neue Endgerät-Basis für die Support-Spezialisten von Soliton Systems fungieren, um die kontinuierliche Betreuung der weltweiten Sicherheitslösungen des Hauses zu gewährleisten.

