Retromac: Kostenloses Tool bringt Windows XP auf moderne Macs

Neue Freeware simuliert Windows XP, OS/2 und klassisches macOS auf aktuellen Apple-Computern. Auch Power Fox und macOS Golden Gate Beta sind Thema.

Ein kostenloses Tool bringt den Look von Windows XP, OS/2 und klassischem macOS auf aktuelle Apple-Computer.

Am heutigen Dienstag hat ein Entwicklerteam Retromac veröffentlicht – eine Anwendung, die das Erscheinungsbild moderner macOS-Systeme auf historische Betriebssysteme umstellt. Die Freeware simuliert unter anderem die Optik des ursprünglichen macOS Aqua-Designs, von Windows XP, Windows 3.1, BeOS und OS/2 Warp 4.

Anzeige

Wer sich zwischen Retro-Designs und modernster KI-Technik auf seinem Mac optimal zurechtfinden möchte, findet in diesem kostenlosen Starterpaket die idealen Grundeinstellungen. Dieser Ratgeber enthüllt die wichtigsten Kniffe für eine einfache Bedienung, die kaum ein Nutzer beim Start kennt. Kostenloses Apple Mac Starterpaket jetzt anfordern

Die Basisversion ist kostenlos. Wer zusätzliche Designs und visuelle Effekte haben möchte, zahlt einmalig 8,88 Euro per In-App-Kauf. Der Launch fällt in eine Zeit wachsender Nostalgie in der Tech-Szene: Immer mehr Nutzer sehnen sich nach der Ästhetik vergangener Computer-Ären – selbst während Apple sein Betriebssystem rasant weiterentwickelt.

Power Fox: Modernes Surfen auf alten Macs

Einen Tag zuvor, am 21. Juni, erschien der Power Fox-Browser für ältere Mac-Hardware. Das Programm richtet sich an Rechner mit macOS Tiger, Leopard und Snow Leopard – Systeme, die längst keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Der Browser integriert moderne Schutzmechanismen wie TLS 1.3 und aktualisierte Verschlüsselungsbibliotheken. Auch WebGL und NPAPI werden unterstützt. So bleiben alte Maschinen ohne Hardware-Nachrüstung sicher im Netz unterwegs.

Ebenfalls für die Retro-Fraktion: Das TenFourFox-Projekt veröffentlichte am 20. Juni die FPR6 Beta 1. Das Update für Power-Macs behebt Abstürze in Textfeldern und Freezes auf Social-Media-Plattformen. Hinzu kommen eine erweiterte Blacklist für ATSUI-Schriftarten und ein einfacher Skript-Blocker. Für die Installation unter den alten Systemen stellt das Team einen speziellen Downloader bereit.

Apple setzt auf Liquid Glass und KI

Während Retro-Fans in die Vergangenheit eintauchen, treibt Apple die Zukunft voran. Ebenfalls heute veröffentlichte der Konzern die zweite Entwickler-Beta von macOS Golden Gate (Build 26A5368g). Der künftige Nachfolger von macOS Sequoia setzt auf eine völlig neue Designsprache namens Liquid Glass – inklusive eines eigenen Transparenzreglers.

Anzeige

Ob Sie historische Systeme simulieren oder die neuesten macOS-Funktionen nutzen – unnötige Klickwege kosten an jedem Apple-Rechner täglich wertvolle Zeit. Ein Apple-Experte zeigt in diesem Gratis-Report, wie Sie mit den 19 besten Tastenkombinationen sofort flüssiger und entspannter arbeiten. Die 19 besten Mac-Tastenkürzel kostenlos sichern

Im Zentrum steht Künstliche Intelligenz: Siri bekommt Chatbot-Funktionen und visuelle Intelligenz. Safari erhält Tab-Gruppen, ein Image Playground für KI-Bildbearbeitung und Werkzeuge wie „spatial reframing“ für Fotos. Eine öffentliche Beta soll im Juli erscheinen.

SilentKnight 3.0 und Radix: Neue Helfer für den Alltag

Parallel zur Golden-Gate-Beta aktualisierte der Sicherheitsentwickler das Tool SilentKnight auf Version 3.01. Die Software läuft auf Apple-Silicon-Macs mit macOS 15.6 Sequoia oder der neuen Beta. Sie prüft automatisch den Malware-Schutz durch XProtect, kontrolliert die Firmware-Version und stellt sicher, dass FileVault sowie der Systemintegritätsschutz (SIP) aktiv sind.

Für die Speicherverwaltung gibt es seit dem 21. Juni Radix – einen quelloffenen Festplatten-Analysator für macOS 14.0 und neuer. Entwickelt von Colin Kim, visualisiert das Tool die Speicherbelegung als interaktives Sonnendiagramm. Die Besonderheit: Radix benötigt weniger als 100 MB Arbeitsspeicher, durchsucht lokale Dateien und sammelt keinerlei Telemetriedaten. Damit tritt es gegen etablierte Konkurrenten wie DaisyDisk, GrandPerspective und Disk Inventory X an.