Betrüger nutzen aktuell eine raffinierte Masche, um auf der Kleinanzeigenplattform Ricardo.ch an TWINT-Zugangsdaten zu gelangen. Polizei und Cybersicherheitsexperten warnen vor einer neuen, besonders ausgeklügelten Phishing-Welle, die in den letzten Tagen zunimmt.
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So bauen Betrüger falsches Vertrauen auf
Die Falle beginnt mit einem scheinbar normalen Kaufvorgang. Kriminelle bestätigen über gefälschte Konten einen Kauf und lösen so eine legitime Verkaufsbestätigung von Ricardo aus. Diese echte E-Mail dient als Türöffner für das Misstrauen.
Kurz darauf folgt eine täuschend echte Phishing-Mail im Ricardo-Design. Parallel kontaktieren die Täter ihre Opfer oft via WhatsApp und fragen nach der „Zahlungsbestätigung“. Diese Doppelstrategie soll seriös wirken und Druck erzeugen.
Die gefährliche Weiterleitung zur Fake-Seite
Klicken Nutzer den Link in der Fake-Mail, landen sie auf einer perfekt nachgebauten Ricardo-Seite. Dort werden sie aufgefordert, ihre Bank für TWINT auszuwählen. Anschließend erscheint ein Login-Fenster im Design der jeweiligen Bank – hier sollen TWINT-Nummer und PIN eingegeben werden.
Wer diese Daten eingibt, übergibt sie direkt an die Kriminellen. Diese übernehmen dann den Account und leiten umgehend missbräuchliche Zahlungen ein.
Kontoübernahmen nehmen zu – alte Maschen bleiben
Ricardo gibt an, dass gemeldete Kontoübernahmen im Promillebereich liegen. Doch die Häufigkeit steigt deutlich an. Parallel laufen weiterhin klassische Betrugsmaschen: Ware wird nach Vorkasse nie geliefert oder Phishing-SMS fordern Kreditkartendaten.
Die Plattform betont: Ricardo fordert niemals TWINT-PINs oder Kreditkartendaten von Verkäufern an. Jede solche Aufforderung ist betrügerisch.
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Cyberkriminalität bleibt auf hohem Niveau
Zwar ging die Zahl der Cyberdelikte in der Schweiz 2025 insgesamt leicht zurück. Doch Betrug mit nicht gelieferter Ware auf Plattformen wie Ricardo bleibt ein großes Problem – besonders bei männlichen Opfern.
Experten sehen in der neuen Masche eine steigende Professionalität. Die Einbindung echter Systemnachrichten macht die Angriffe besonders glaubwürdig. Die Betreibergruppe SMG arbeitet mit Behörden an gemeinsamen Gegenmaßnahmen.
So schützen Sie sich vor der Phishing-Falle
Die wichtigste Regel: Klicken Sie niemals auf Links in verdächtigen Nachrichten. Melden Sie sich stets direkt über die offizielle Ricardo-Website an, deren Adresse Sie selbst eingeben.
Geben Sie sensible Daten wie Passwörter, Logins oder Zahlungsinformationen nie per Telefon, E-Mail oder über zweifelhafte Links preis. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie sofort den Ricardo-Kundendienst. Falls Sie Daten preisgegeben haben, alarmieren Sie umgehend Ihre Bank.





