Roborock revolutioniert die Haushaltsrobotik auf der CES 2026 mit einem Konzept, das die letzte große Grenze im smarten Zuhause überwindet: Treppen.
Der chinesische Hersteller Roborock, bislang bekannt für präzise Navigation und Wischsysteme, hat mit dem Saros Rover einen Prototypen vorgestellt, der autonom Treppen steigen und reinigen kann. Diese als „3D-Reinigung“ bezeichnete Fähigkeit könnte das Ende der Ein-Etagen-Beschränkung für Haushaltsroboter einläuten. Die Technologie basiert auf einer neuartigen „Rad-Bein-Architektur“, die einen radikalen Bruch mit dem seit 20 Jahren dominierenden scheibenförmigen Design darstellt.
Rad-Bein-Architektur: Die Mobilitäts-Revolution
Das Herzstück des Saros Rover ist sein einzigartiges Antriebssystem. Zwei artikulierte, mit Motoren ausgestattete „Beine“ können sich unabhängig voneinander heben und senken. Diese Gelenkigkeit erlaubt es dem Roboter, seine Höhe und seinen Schwerpunkt dynamisch anzupassen – ähnlich wie ein Mensch. So bleibt der Hauptkörper auch auf unebenem Untergrund stabil.
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Diese Beweglichkeit ermöglicht komplexe Manöver: kleine Sprünge, agile Wendungen und vor allem das vertikale Klettern. „Das Design ahmt eine menschenähnliche Mobilität nach“, kommentieren Branchenbeobachter. Es ist der Schlüssel, um aus der zweidimensionalen Welt heutiger Roboter auszubrechen.
Autonomes Klettern: Die letzte Bastion fällt
Treppen waren bislang eine absolute Tabuzone für Verbraucher-Staubsaugerroboter. Der Saros Rover durchbricht diese Barriere. In Demonstrationen auf der Messe navigierte er zuverlässig verschiedene Treppentypen: gerade Läufe, gewendelte Treppen und sogar Teppichstufen mit abgerundeten Kanten.
Der Clou: Der Roboter reinigt aktiv während des Auf- und Abstiegs. Er nutzt KI-gestützte Bewegungsplanung und 3D-Sensoren, um die Geometrie jeder Stufe zu erfassen. Indem er sich auf einem Bein stabilisiert und mit dem anderen schwenkt, kann er die gesamte Stufenfläche säubern, bevor er zur nächsten Ebene aufsteigt. Dies löst ein großes Problem für Hausbesitzer, die Treppen bisher von Hand reinigen oder den Roboter manuell tragen mussten.
Strategische Neuausrichtung: Vom Staubsauger- zum Gesamtlösungs-Anbieter
Der Saros Rover war nur der spektakulärste Teil einer breiteren Produktoffensive von Roborock auf der CES. Das Unternehmen stellte zudem die Nachfolger der Flaggschiff-Serie vor, die Saros 20 und Saros 20 Sonic Modelle. Sie bieten eine Saugkraft von bis zu 35.000 Pa und verbesserte Fahrwerke für höhere Schwellen.
Parallel expandiert Roborock ins Outdoor-Segment. Der RockMow X1 ist ein robotischer Rasenmäher mit LiDAR, der für komplexe Gärten und steile Hänge ausgelegt ist. Diese Diversifizierung zeigt den strategischen Wandel: Vom „Staubsauger-Unternehmen“ zum umfassenden Anbieter autonomer Haushaltsrobotik. Eine neu bekanntgegebene Partnerschaft mit dem Fußballclub Real Madrid unterstreicht zudem den Anspruch auf globale Sichtbarkeit.
Marktreife und Wettbewerbsdruck
Der Saros Rover ist aktuell ein funktionierender Konzeptprototyp („in Entwicklung“). Ein Veröffentlichungstermin oder Preis steht zum 11. Januar 2026 noch nicht fest. Die Technologie müsse für Zuverlässigkeit und Sicherheit im Verbraucheralltag weiter verfeinert werden, so Unternehmensvertreter.
Dennoch setzt die funktionale Demonstration den Wettbewerb unter Druck. Bislang waren „Treppensteiger“-Lösungen theoretisch oder basierten auf umständlichen Dockstationen, die als Aufzüge fungierten. Roborocks elegante, in den Roboter integrierte Lösung könnte die Entwicklung echter „Ganzhaus-Reinigung“ bis 2027 beschleunigen. Die für den Rover entwickelten Software- und Sensoralgorithmen werden voraussichtlich noch dieses Jahr in Verbrauchermodelle wie die Saros-20-Serie einfließen.
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