Der Technologiekonzern ASUS hat Mitte August 2026 die Einführung des ROG Swift OLED PG34WCDN angekündigt und damit sein Portfolio im Segment der High-End-Gaming-Monitore erweitert. Das neue Modell setzt auf eine Kombination aus hoher Bildwiederholrate und moderner Panel-Technologie, während aktuelle Marktdaten die führende Position des Unternehmens im globalen OLED-Markt bestätigen.
Technische Spezifikationen des ROG Swift OLED PG34WCDN
Der neu vorgestellte Monitor verfügt über ein 34-Zoll-Display mit einer Krümmung von 1800R. ASUS setzt hierbei auf ein Tandem-RGB-QD-OLED-Panel, das eine Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln bietet. Mit einer Bildwiederholrate von 360 Hz und einer Reaktionszeit von 0,03 ms (Grey-to-Grey) richtet sich das Gerät primär an professionelle Anwender und Enthusiasten.
In der Ausstattung enthalten sind ein DisplayPort 2.1-Anschluss sowie zwei HDMI 2.1-Schnittstellen. Ein USB-C-Port mit einer Stromabgabe von 90 Watt Power Delivery ist ebenfalls integriert.
Für die Bildqualität und Langlebigkeit implementiert ASUS den sogenannten BlackShield-Film, der laut Unternehmensangaben eine 2,5-fache Kratzfestigkeit sowie ein um 40 Prozent verbessertes Schwarzniveau gewährleisten soll.
Der Schutz gegen Einbeffekte wird durch die Softwarelösung OLED Care Pro in Verbindung mit einem integrierten Näherungssensor unterstützt. Der Preis für das Modell wird mit 232.920 Yen angegeben.
Erweiterung der ProArt-Serie und Marktdominanz
Parallel zur Gaming-Sparte hat ASUS die Vorbestellungsphase für zwei neue Modelle der ProArt-Serie eingeleitet. Das ProArt Display OLED PA279CDV (26,5 Zoll 4K) und das PA329CDV (31,5 Zoll 4K) nutzen ebenfalls die QD-OLED-Technologie.
Beide Monitore bieten eine Bildwiederholrate von 120 Hz, eine Spitzenhelligkeit von 1000 Nits und decken den DCI-P3-Farbraum zu 99 Prozent ab. Die Preise belaufen sich auf PHP 69.000 für das 26,5-Zoll-Modell und PHP 58.000 für die 31,5-Zoll-Variante. Zur Ausstattung gehören zudem USB-C mit 96 Watt Leistungsabgabe sowie ein automatischer KVM-Switch.
Der OLED-Monitor-Markt wächst rasant – allein im zweiten Quartal 2026 um 98 % im Jahresvergleich. Doch bei der Vielzahl an Modellen fällt die Entscheidung schwer. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen, worauf es beim Kauf wirklich ankommt und wie Sie Einbrenneffekte vermeiden. Jetzt kostenlosen Kaufberater anfordern
Diese Produktoffensive erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Marktanalysen von TrendForce für das zweite Quartal 2026. Demnach verzeichneten die weltweiten OLED-Monitor-Lieferungen ein Wachstum von 26,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal und einen Anstieg von 98 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. ASUS führt diesen Markt mit einem Anteil von 23,1 Prozent an.
Wettbewerbsumfeld und Marktentwicklungen
Während ASUS seine Position festigen konnte, zeigten die Daten für Mitbewerber ein gemischtes Bild. Samsung belegt mit einem Marktanteil von 13,1 Prozent den zweiten Platz, verlor jedoch im Vergleich zum Vorquartal 3,3 Prozentpunkte.
Auffällig ist hierbei, dass 49-Zoll-Modelle rund 40 Prozent der Lieferungen von Samsung ausmachen. MSI folgt mit einem Marktanteil von 12,8 Prozent auf Rang drei, wobei der Abstand zu Samsung auf 0,3 Prozentpunkte geschrumpft ist.
Auch andere Hersteller stellten neue Lösungen vor, um Anteile in dem wachsenden Segment zu gewinnen:
- LG: Das Unternehmen, das im zweiten Quartal einen Marktanteil von 8,4 Prozent hielt, präsentierte den UltraGear OLED 27GX700A. Dieser 27-Zoll-Monitor bietet eine native Bildwiederholrate von 480 Hz auf Basis der WOLED-Technologie.
- GIGABYTE: Mit dem MO32U24 wurde ein 32-Zoll-4K-QD-OLED-Monitor angekündigt, der eine Bildwiederholrate von 240 Hz und eine Spitzenhelligkeit von 1300 Nits im HyperNits-Modus erreicht.
- iiyama: Der Hersteller stieg mit dem G-Master GOB2701QSC-B1 Titan Falcon in den OLED-Markt ein. Das 27-Zoll-Gerät wird in Deutschland zu einem Preis von 449 Euro angeboten.
Sie fürchten Einbrenneffekte bei OLED-Panels? Kein Wunder – doch moderne Schutzmechanismen wie OLED Care Pro machen OLED-Monitore alltagstauglich. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, wie Sie Ihr Display optimal schützen und die besten Modelle 2026 auswählen. OLED-Ratgeber jetzt sichern
Zusätzlich zu Neuvorstellungen prägten Preisnachlässe das Marktgeschehen. MSI senkte den Preis für den 32-Zoll-4K-Monitor MPG 321URX auf einen Tiefststand von 699,99 US-Dollar.
Lenovo positionierte den Legion Pro 32UD-10 in Tests als preislich attraktive Alternative im 32-Zoll-Segment, wobei Analysen darauf hinweisen, dass die geringere HDR-Helligkeit im Vergleich zur Konkurrenz einen Kompromiss für den niedrigeren Verkaufspreis darstellt.

