Rostock startet Digital-Stammtisch für Senioren

Ein lokales Bündnis in Rostock bietet ab Mitte Februar 2026 kostenfreie Treffen an, um älteren Menschen den sicheren Umgang mit Smartphones und dem Internet zu vermitteln.

Die Hansestadt bekämpft die digitale Spaltung mit kostenlosen Treffen, bei denen ältere Menschen Smartphone und Internet sicher nutzen lernen.

Rostock geht neue Wege, um seine Seniorinnen und Senioren fit für die digitale Welt zu machen. Ab Mitte Februar startet eine neue Reihe von „Digital-Stammtisch“-Veranstaltungen. In geselliger Runde sollen ältere Bürger praktische Hilfe im Umgang mit Smartphones, Browsern und Apps erhalten. Das Angebot ist kostenlos und wird von einem starken lokalen Bündnis getragen.

Nächster Termin: Google und Browser im Fokus

Der nächste Stammtisch findet am Montag, dem 16. Februar 2026, um 10:30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Warnemünde (Kirchenplatz 4) statt. Der barrierefreie Veranstaltungsraum im ersten Stock ist per Aufzug erreichbar.

Im Mittelpunkt dieser Sitzung stehen die Google-App und wichtige Browser-Einstellungen – zwei Schlüsselbereiche für sicheres Surfen. Die Agenda bleibt flexibel: Teilnehmer sind ausdrücklich eingeladen, ihre eigenen Geräte und konkrete Alltagsfragen mitzubringen. Ziel ist eine lockere Atmosphäre, in der Wissen aufgefrischt, neue Fähigkeiten erlernt und verständliche Antworten gegeben werden.

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Starkes Bündnis für digitale Teilhabe

Hinter der Initiative steht keine einzelne Organisation, sondern eine breite Gemeinschaftsleistung. Den Digital-Stammtisch tragen die Ehrenamt-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern, die Evangelische Kirche Warnemünde und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Rostock gemeinsam. Der Ortsbeirat Warnemünde/Diedrichshagen wirbt aktiv für das Angebot.

Diese Kooperation zeigt einen vielschichtigen Ansatz. Durch gebündelte Ressourcen und Expertise entsteht ein robustes Unterstützungsnetzwerk genau dort, wo es gebraucht wird: vor Ort.

Mehr als Technik: Sicherheit und Gemeinschaft

Das Programm verfolgt ambitionierte Ziele. Es geht nicht nur um Knöpfedrücken, sondern darum, Selbstvertrauen und Sicherheit im Netz zu stärken. Durch direkte Ansprache von Risiken und Best Practices sollen Teilnehmer besser vor Online-Betrug und Fehlinformation geschützt werden.

Gleichzeitig fördert die Initiative soziale Teilhabe. Digitale Werkzeuge sind heute unverzichtbar für Bankgeschäfte, Terminvereinbarungen oder den Kontakt zur Familie. Wer sie beherrscht, bleibt länger selbstständig. Der Stammtisch-Charakter schafft zudem Raum für Austausch und Gemeinschaft unter Gleichaltrigen.

Eingebettet in Rostocks Unterstützungsnetzwerk

Der Digital-Stammtisch ist kein Einzelprojekt, sondern Teil eines wachsenden Ökosystems für digitale Bildung in Rostock. So setzt etwa der Digital-Kompass bei IN VIA Rostock e.V. auf ehrenamtliche „Digitale Lotsen“ für Einzelhilfe.

Das Institut für Neue Medien (ifnm) wiederum bietet in Stadtteilen wie Dierkow und Evershagen regelmäßige Kurse und Sprechstunden an. Dieses vielfältige Angebot – von strukturierten Kursen bis zum informellen Stammtisch – stellt sicher, dass jeder Senior ein passendes Format findet.

Modell für die digitale Zukunft

Die geplanten regelmäßigen Treffen zeigen einen langfristigen Ansatz. In einer sich ständig wandelnden Technikwelt sind kontinuierliche Lernangebote unerlässlich. Lokale, vertrauensvolle Formate wie der Rostocker Digital-Stammtisch leisten hier oft mehr als große nationale Kampagnen.

Ihr Erfolg wird mitentscheiden, ob die Vorteile der Digitalisierung wirklich alle Generationen erreichen. Rostocks kooperativer Weg könnte damit zum Vorbild für andere Kommunen werden, die ihre ältere Bevölkerung in der digitalen Welt nicht allein lassen wollen.

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