RTX 50-Serie: Nvidia startet Blackwell-Offensive mit RTX 5090

Hersteller liefern erste High-End-Notebooks mit RTX 5090 aus. Nvidia kündigt DLSS 4.5 für August an. Preise steigen teils drastisch.

Hersteller bringen neue High-End-Geräte und Software-Updates für die Blackwell-Architektur auf den Markt.

Hochleistungs-Laptops und Desktop-Systeme

Die Hardwarehersteller haben die Auslieferung spezialisierter Systeme mit der Flaggschiff-GPU RTX 5090 beschleunigt. ASUS ROG präsentierte am 24. Juni 2026 in Philippinen seine neue Zephyrus-Gaming-Laptop-Serie. Das Highlight: das Zephyrus Duo mit zwei Displays, ausgestattet mit einer RTX 5090 Laptop-GPU und einem Intel Core Ultra 9 386H-Prozessor. Der Preis liegt umgerechnet bei knapp 560.000 Philippinische Pesos – rund 9.000 Euro.

Weitere Modelle wie das Zephyrus G16 und G14 nutzen RTX 5090-, 5080- und 5070-Varianten. Zweitkonfigurationen folgten am 26. Juni.

Im Desktop-Segment sorgt das ASUS ROG NUC 16 Edition 20 für Aufsehen. Dieses kompakte System kombiniert eine RTX 5090 Laptop-GPU mit einem Core Ultra 9 290HX Plus-Prozessor. Es unterstützt bis zu 128 GB RAM und PCIe 5.0-Speicher. Die 64-GB-Version startet bei rund 5.500 Euro.

Ein deutscher Händler führte am 26. Juni neue ROG Edition 20-Komponenten ein – darunter ein Netzteil für rund 1.000 Euro, das für die Stromversorgung der Blackwell-Konfigurationen ausgelegt ist.

Technische Daten: Deutlicher Leistungssprung

Der Vergleich zwischen der neuen Flaggschiff-GPU und der Vorgängergeneration zeigt die enormen Anforderungen der Blackwell-Architektur. Die Desktop-GeForce-RTX-5090-Founders-Edition verfügt über 32 GB GDDR7-Speicher und eine thermische Auslegungsleistung (TDP) von 575 Watt. Systembauer empfehlen ein 1000-Watt-Netzteil.

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Software-Update: DLSS 4.5 kommt im August

Nvidia erweitert die Software-Fähigkeiten der RTX 50-Serie mit dem Update auf DLSS 4.5. Für August 2026 geplant, soll es ausgereifte Versionen von Ray Reconstruction und Multi Frame Generation einführen. Branchenbeobachter sehen darin den Versuch, die Lücke zu schließen, die durch den Marktstart vor vollständiger Optimierung dieser Funktionen entstanden ist.

Am 26. Juni veröffentlichte Nvidia zudem den Linux-Treiber Version 580.173.02. Dieses Update sichert die Stabilität für ältere GeForce-GTX-GPUs – ein Signal an die treue Nutzerbasis, die noch nicht auf die RTX 50-Serie umgestiegen ist.

Marktverfügbarkeit und Preisrisiken

Die Vielfalt der RTX 50-Serie wächst durch herstellerspezifische Linien. Palit hat seinen Käuferleitfaden veröffentlicht: Er umfasst die Flaggschiff-Karte GameRock RTX 5090, die GamingPro RTX 5080 mit 16 GB GDDR7 sowie Serien wie JetStream, Dual, StormX und die passiv gekühlte KalmX.

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Doch die Lieferkette bleibt angespannt. Analysten warnen vor Preissprüngen von bis zu 500 Prozent in bestimmten Märkten. Grund: Die KI-getriebene Nachfrage nach Hardware verschärft die Komponentenknappheit.

Für preisbewusste Käufer gibt es jedoch Lichtblicke. Das ASUS TUF Gaming 16 (2026) ist weltweit verfügbar – mit Konfigurationen von RTX 5050 bis 5070. In aktuellen Rabattaktionen waren Laptops mit RTX 5060, 32 GB DDR5-RAM und 180-Hz-Displays für rund 1.000 Euro zu haben. Das ist der Einstieg in die 2026er-Hardwaregeneration.