Ein aktueller Vergleich zwischen Apples neuem MacBook Pro mit M5 Pro-Chip und dem ASUS ROG Strix SCAR 18 mit Nvidia RTX 5090 zeigt deutliche Unterschiede bei der Grafikleistung. Während Apple beim M5 Pro auf Effizienz setzt, dominiert die dedizierte Grafikkarte von Nvidia in klassischen Gaming- und Rendering-Benchmarks klar.
Deutlicher Vorsprung für die RTX 5090
Im Benchmark 3DMark Steel Nomad Lite erreichte die RTX 5090 im ASUS ROG Strix SCAR 18 (175W TGP) einen um 47 Prozent höheren Wert als der M5 Pro. Bei der reinen Rechenleistung fällt der Abstand noch größer aus: 45,3 TFLOPS stehen beim Apple-Chip 16,6 TFLOPS gegenüber – ein Faktor von 2,7. Auch bei der Speicherbandbreite liegt Nvidia vorn: 896 GB/s gegenüber 614 GB/s beim M5 Pro. Grund dafür ist unter anderem die schlichte Anzahl an Recheneinheiten: Die RTX 5090 verfügt über 10.496 Shader-Einheiten, der M5 Pro kommt auf 5.120.
In der Praxis übersetzt sich das in spürbare Vorteile bei aktuellen Spielen. Laut den Tests erreicht die RTX 5090 in Titeln wie Cyberpunk und Elden Ring bei 4K-Auflösung 120 Bilder pro Sekunde.
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Für 3D-Rendering und Gaming gilt das ASUS-Notebook damit als klar leistungsfähiger. Das ROG Strix SCAR 18 mit RTX 5090 kostet in der getesteten Konfiguration 4.999,99 US-Dollar.
Auch kleinere ASUS-Modelle schlagen den M5 Pro
Der Leistungsvorsprung von Nvidias Grafiktechnik zeigt sich nicht nur beim Topmodell. Das ROG Zephyrus G16 mit RTX 5080 erzielte in Benchmarks ein Plus von 12.315 Punkten in 3DMark sowie 102.365 Punkten in GeekBench Compute, bei einem Preis von 3.449,99 US-Dollar. Das ROG Zephyrus G14, ebenfalls mit RTX 5080 ausgestattet, kam auf 13.780 Punkte in 3DMark und kostet 3.469,99 US-Dollar.
Selbst das deutlich günstigere TUF Gaming A16 mit RTX 5070 übertraf laut den Tests den M5 Pro und ist dabei um 75 US-Dollar preiswerter. Ein RTX 5070-Chip taktet demnach mit rund 900 MHz über dem Boost-Takt des M5, verfügt über 2.048 Shader-Einheiten und 16 GB GDDR7-Speicher.
Für professionelle Kreativanwender bietet ASUS zudem das ProArt P16 mit RTX 5070 und 64 GB RAM für 3.999,99 US-Dollar an.
Effizienz statt Rohleistung als Apples Trumpf
Trotz der klaren Zahlen in klassischen Grafik-Benchmarks positioniert sich der M5 Pro nicht als Verlierer, sondern als anderes Werkzeug: Apples Chip punktet vor allem bei der Energieeffizienz. Wo Nvidias RTX 5090 mit einer TGP von 175 Watt arbeitet, benötigt der M5 Pro deutlich weniger Leistung für vergleichbare Alltagsaufgaben.
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Für Nutzer, die auf lange Akkulaufzeiten, geringe Lüftergeräusche und ein kompaktes Gehäuse angewiesen sind, bleibt das MacBook Pro damit eine relevante Alternative – auch wenn es in reinen Leistungsvergleichen bei Gaming und 3D-Rendering gegen dedizierte High-End-Grafikkarten von Nvidia unterliegt.
Die Ergebnisse verdeutlichen damit vor allem, dass sich der M5 Pro und die RTX 5090 an unterschiedliche Zielgruppen richten: professionelle Content-Creator und mobile Nutzer auf der einen Seite, Gamer und Grafikspezialisten mit Bedarf an maximaler Rechenleistung auf der anderen.

