Hersteller bringen Komponenten auf den Markt, die auf steigende Leistungsanforderungen und komplexere Grafik-Workloads ausgelegt sind. Gleichzeitig versprechen Software-Optimierungen endlich Abhilfe bei lästigen Performance-Bremsen.
Die neue GPU-Generation: Was leisten RTX 5090 und RX 9070 XT?
Am heutigen Samstag zeigt sich ein klares Bild im Grafikkartenmarkt: Die neueste Generation von NVIDIA und AMD ist nun nach Leistungsklassen sortiert verfügbar. An der Spitze stehen die NVIDIA RTX 5090 und die AMD Radeon RX 9070 XT. Entscheidende technische Treiber dieser Karten sind fortschrittliches Upscaling und Frame-Generierung. Weitere Modelle im aktuellen Portfolio sind die RTX 5070 Ti, die RX 9070 sowie die Mittelklasse-Vertreter RTX 5060 und RX 9060 XT.
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Doch wer solche Hochleistungskarten betreibt, braucht entsprechende Stromversorgung. Genau hier setzt ein neues Netzteil an, das am Freitag vorgestellt wurde: Das ASUS ROG Thor 3000W Titanium III Edition 20. Mit einem Preis von 999 Euro ist es 80 Plus Titanium zertifiziert und erfüllt die Standards ATX 3.1 und PCIe 5.1. In europäischen 220-240V-Netzen liefert es die vollen 3000 Watt – in US-amerikanischen 115V-Stromkreisen sind es nur 1600 Watt. Das Netzteil enthält vier ROG Equalizer-Kabel, die den Betrieb von vier RTX 5090-Grafikkarten gleichzeitig ermöglichen sollen.
Fertig-PCs: Von 1.400 bis über 7.000 Euro
Systemintegratoren haben ihre Angebote an die neue Hardware angepasst. NZXT listet seine Player-PC-Konfigurationen ab 1.399 Dollar aufwärts bis zu 6.099 Dollar. Die Bandbreite reicht von der RTX 5060 mit 8 GB Speicher bis zur RTX 5090 mit 32 GB, kombiniert mit Prozessoren wie dem Ryzen 9 9950X3D oder dem Intel Core Ultra 7 270K Plus.
Auch andere Händler haben ihre Preise angepasst. CyberPowerPC senkte den Preis seines Gamer Xtreme-Modells auf 2.130 Dollar – ein Rabatt von zehn Prozent gegenüber dem ursprünglichen Preis von 2.359,99 Dollar. Dieses System setzt auf einen Intel Core Ultra 9 285 und eine AMD Radeon RX 9060 XT. CPU Solutions wiederum hat seine AI Pro Workstation Blackwell 32GB Edition zum Produkt des Monats gekürt – für stolze 7.189,88 Dollar, mit einem Sonderangebot, das noch bis zum 15. Juni läuft.
Lenovo Legion Go 2: SteamOS-Handheld mit OLED-Display
Der Markt für portable Gaming-Geräte bekommt Zuwachs. Der Lenovo Legion Go 2 kommt ab Juni 2026 für 1.199 Dollar auf den Markt. Das Besondere: Das Gerät läuft auf SteamOS und bietet bis zu einem AMD Ryzen Z2 Extreme-Prozessor. Der Handheld verfügt über ein 8,8 Zoll großes OLED-Display mit 144 Hz Bildwiederholrate, 32 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und einen 74-Wh-Akku.
Im Laptop-Segment sorgt derweil der MSI Raider 16 Max HX für Aufsehen. Ausgestattet mit dem Intel Core Ultra 9 290HX Plus, erzielte das Gerät im Cinebench R23 einen Multi-Core-Score von 40.560 Punkten. Allerdings zeigte sich im Prime95-Test eine hohe Leistungsaufnahme von 276 Watt. Zum Vergleich: Das Razer Blade 16 mit Panther-Lake-Architektur kommt auf nur 93 Watt – ein deutlicher Unterschied in der Effizienz.
Microsofts Coup: Shader-Stottern ade?
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Am Freitag führte Microsoft eine bedeutende technische Neuerung ein: Advanced Shader Delivery (ASD) für Windows 11. Die Technologie, die zunächst exklusiv für AMD RDNA-GPUs verfügbar ist, soll lästiges Shader-Stottern eliminieren und Ladezeiten um bis zu 90 Prozent verkürzen. Erste Daten aus Forza Horizon 6 zeigen, dass die Ladezeit von 1,5 Minuten auf vier Sekunden sank – getestet mit einer RX 7600 und einem Ryzen 7 5800.
Gothic 1 Remake: Eine halbe Million verkauft
Die Software-Branche feiert derweil einen Meilenstein: Das Gothic 1 Remake hat innerhalb der ersten Woche 500.000 Einheiten verkauft. Das Spiel erreichte Anfang Juni einen Spitzenwert von 78.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam. Nach diesem Erfolg veröffentlichte Entwickler Alkimia Interactive am Samstag das Update 1.0.1, das technische Probleme wie DLSS- und FSR-Abstürze behebt und einen 60-FPS-Modus für Konsolen hinzufügt.

