RTX-Spark-Laptops: 100.000 Einheiten von ASUS und MSI ausverkauft

ASUS und MSI melden ausverkaufte RTX-Spark-Erstauflagen. Die Laptop-Serie soll im vierten Quartal 2026 starten, während ASUS stark wächst.

Die erste Vorbestellungswelle der RTX-Spark-Laptops von ASUS und MSI ist bereits vor dem eigentlichen Marktstart vollständig ausverkauft. Beide Hersteller mussten bei Nvidia dringend Nachbestellungen aufgeben, um der Nachfrage nach den KI-fähigen Notebooks gerecht zu werden.

Erste Charge restlos vergriffen

Laut Berichten vom 31. August und 1. September 2026 war die erste Charge der RTX-Spark-Geräte bei ASUS und MSI mit jeweils rund 100.000 Einheiten pro Hersteller ausverkauft. Als einer der Gründe für das begrenzte Angebot gilt eine allgemeine Speicherknappheit.

Besonders das N1X-Modell war in China, Taiwan und den USA nach Angaben aus den Berichten fast vollständig vergriffen. Preislich startet das N1-Modell bei 1.799 US-Dollar, während das N1X-Modell ab 2.899 US-Dollar (umgerechnet über 110.000 Neue Taiwan-Dollar) angeboten wird.

Auch bei den Desktop-Varianten der RTX-Spark-PCs zeichnet sich eine hohe Nachfrage ab: Geräte für über 4,7 Millionen Won (umgerechnet rund 3.200 US-Dollar) waren ebenfalls ausverkauft. Der Marktstart der Laptop-Serie ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen; insgesamt planen laut früheren Berichten acht Hersteller – neben ASUS und MSI auch Dell, HP, Lenovo, Microsoft, Acer und Gigabyte – einen Launch im selben Zeitraum.

ASUS zeigt ProArt-Serie mit RTX Spark auf der IFA

Parallel zur Verkaufsdynamik präsentierte ASUS auf der IFA 2026 in Berlin seine ProArt-PC-Serie mit den Modellen P16 und P14 sowie den Mini-PC GR1X, die allesamt auf Nvidias RTX-Spark-Plattform basieren.

Die Geräte bieten laut Herstellerangaben bis zu 1 Petaflop KI-Rechenleistung, 128 Gigabyte Unified Memory, eine 20-Core-Grace-CPU sowie 6.144 CUDA-Kerne.

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Das ProArt P16 ist mit 12,9 Millimetern Bauhöhe und 1,77 Kilogramm Gewicht ausgestattet und verfügt über einen 99-Wh-Akku. Das kleinere ProArt P14 bringt es auf 13,9 Millimeter Dicke bei 1,48 Kilogramm Gewicht, ausgestattet mit einem 90-Wh-Akku, 140- bis 240-Watt-USB-C-Laden und einem 14-Zoll-OLED-Display mit einer Auflösung von 2880×1800 Pixeln bei 120 Hz und bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit sowie einem Delta E unter 1. Der Speicher des P14 ist in Stufen von 24, 32, 48, 64 bis 128 Gigabyte LPDDR5X wählbar, kombiniert mit 512 Gigabyte oder 1 Terabyte PCIe-4.0-Speicher.

Der Mini-PC GR1X misst gerade einmal 150 x 150 x 51 Millimeter. Konkrete Preise und Verfügbarkeitstermine für die ProArt-Modelle nannte ASUS bislang nicht.

Leistung für lokale KI-Modelle ausgelegt

Die RTX-Spark-Laptops von ASUS und MSI unterstützen laut den Herstellerangaben bis zu 128 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher und sind in der Lage, lokale KI-Modelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern zu verarbeiten – ein Hinweis darauf, dass die Geräte gezielt für rechenintensive KI-Anwendungen direkt auf dem Endgerät konzipiert wurden, statt auf Cloud-Ressourcen angewiesen zu sein.

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Wachstum im Server- und PC-Geschäft

Die hohe Nachfrage nach den RTX-Spark-Produkten fällt bei ASUS mit einem allgemeinen Wachstumstrend zusammen: Im zweiten Quartal 2026 verzeichnete das Unternehmen im Server-Geschäft ein Wachstum von 200 Prozent im Jahresvergleich und 58 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet ASUS im Bereich KI-Server mit einem Wachstum von rund 150 Prozent. Im PC-Geschäft gilt ASUS zudem als einziger der fünf größten Windows-PC-Hersteller mit Wachstum. Als möglicher limitierender Faktor für die Produktion wird eine bis Ende 2028 anhaltende Speicherknappheit genannt.