Unternehmen, die ihre bestehenden Reporting-Strukturen von klassischen Analysis-for-Office-Umgebungen in die moderne SAP Analytics Cloud (SAC) überführen möchten, können nun auf neue automatisierte Methoden zurückgreifen. Die Bereitstellung spezialisierter Leitfäden und Methodiken zielt darauf ab, die Analyse und Migration von Legacy-Workbooks grundlegend zu vereinfachen und manuelle Prozessschritte zu minimieren.
Signifikante Zeitersparnis durch automatisierte Analyse
Ein wesentlicher Faktor bei Migrationsprojekten ist der zeitliche Aufwand für die Sichtung und Bewertung vorhandener Bestände. Wie aus einem Bericht vom 12.09.2026 hervorgeht, bietet INFOMOTION mit dem Werkzeug PRISMA eine Lösung an, die AfO-Workbooks automatisiert analysiert.
Der Vergleich der Bearbeitungszeiten unterstreicht das Optimierungspotenzial: Während der manuelle Aufwand für die Prüfung einer einzelnen Mappe üblicherweise zwischen 15–60 Min. liegt, reduziert PRISMA diesen Prozess auf eine Zeitspanne von 30 Sek.–2 Min. pro Mappe.
Die automatisierte Auswertung mündet in einem detaillierten Analyse-Report. Dieser liefert eine Bewertung der Abdeckung sowie der Qualität der vorhandenen Datenstrukturen. Ein zentraler Vorteil dieses Verfahrens ist die Fähigkeit des Systems, redundante, veraltete oder als geschäftskritisch eingestufte Workbooks präzise zu identifizieren.
Auf dieser Basis ist das Werkzeug in der Lage, innerhalb weniger Minuten eine entsprechende Story in der SAP Analytics Cloud zu generieren, was den Übergang in die neue Zielumgebung beschleunigt.
Erweiterte KI-Funktionen im Feature-Umfang für das dritte Quartal
Wer seinen AfO-Bestand in die SAP Analytics Cloud überführen will, verliert die meiste Zeit in der Sichtung: 15–60 Minuten pro Mappe sind der Normalfall. Der automatisierte Analyse-Report liefert stattdessen Coverage-Bewertung, Datenqualität und eine Liste redundanter oder veralteter Workbooks — in 30 Sekunden bis 2 Minuten pro Mappe. Kostenlosen Migrations-Leitfaden AfO zu SAC anfordern
Parallel zu den Fortschritten bei den Migrationswerkzeugen erweitert SAP die funktionalen Möglichkeiten innerhalb der Zielplattform. Für das dritte Quartal 2026 sieht der Funktionsumfang (Feature Scope) signifikante Neuerungen im Bereich der künstlichen Intelligenz für SAC Planning & Analytics vor.
Laut einem Bericht vom 11.09.2026 werden künftig KI-gestützte Berechnungen eingeführt, die es Anwendern ermöglichen, komplexe Formeln mittels natürlicher Sprache zu erzeugen und sich diese erläutern zu lassen.
Dabei bleibt die menschliche Kontrolle ein integraler Bestandteil des Workflows: Nutzer müssen die von der KI generierten Vorschläge zunächst prüfen, bevor sie diese über eine spezifische Funktion (Copy to Formula) in die tatsächliche Anwendung übernehmen. Um diese Privilegien im Bereich der generativen KI nutzen zu können, ist innerhalb des Systems eine explizite Execute-Berechtigung für die Anwender erforderlich.
Umfassende Modernisierung der Analyse-Umgebung
Die Neuerungen für das dritte Quartal 2026 beschränken sich nicht nur auf die Formelerstellung. Der Softwarehersteller plant die Integration weiterer KI-gestützter Funktionen, um die Produktivität der Anwender zu steigern. Dazu gehören unter anderem KI-gestützte Datenaktionen (Data Actions) sowie automatisierte Zusammenfassungen von Diagrammen (Chart Summary).
Die KI-Formeln im Q3-2026-Feature-Scope erzeugen komplexe Berechnungen aus natürlicher Sprache — aber nur, wer die Execute-Berechtigung sauber vergibt und den Copy-to-Formula-Prüfschritt verankert, behält die Kontrolle. Dieser Leitfaden zeigt, welche Berechtigungen Sie vorab setzen und wie Sie KI-Vorschläge governance-konform freigeben. Leitfaden KI-Formeln und Berechtigungen jetzt sichern
Zusätzlich sollen erweiterte Kommentierungsfunktionen und sogenannte Prompt Insights die Interaktion mit den Daten verbessern. Für Entwickler und Power-User sieht der Plan zudem die Einführung einer Story-Code-Generierung vor.
Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Migration zu SAP Analytics Cloud nicht nur einen Plattformwechsel darstellt, sondern durch die neuen Automatisierungswerkzeuge und KI-Integrationen auch eine tiefgreifende Veränderung in der Art und Weise der Datenverarbeitung und Berichterstellung ermöglicht.

