Safari 26.6: Apple schließt kritische WebKit-Schwachstellen

Apple veröffentlicht Safari 26.6 mit kritischen WebKit-Fixes. Das Update folgt auf einen großen Patch-Tag für macOS und iOS mit Hunderten Sicherheitskorrekturen.

Der Browser-Update schließt mehrere WebKit-Schwachstellen und folgt einem massiven Patch-Tag.

Apple hat am heutigen Dienstag Safari 26.6 ausgerollt. Der Browser-Update richtet sich an Nutzer von macOS Sonoma und macOS Sequoia. Einen Tag zuvor hatte der Konzern bereits ein umfangreiches Paket an Betriebssystem-Updates veröffentlicht.

WebKit im Fokus der Sicherheitsupdates

Die neue Safari-Version konzentriert sich auf Schwachstellen in WebKit, der Browser-Engine von Apple. Technische Berichte nennen mehrere kritische Probleme: einen Speicherleck, Autorisierungsfehler und Sicherheitslücken, die UI-Spoofing ermöglichen könnten.

Darüber hinaus hat das WebKit-Team technische Verfeinerungen vorgenommen. Dazu gehört ein neuer compileOptions-Parameter für WebAssembly Streaming. Rund acht gezielte Fehlerbehebungen sind ebenfalls enthalten. Sie adressieren Probleme mit der CSS-ic-unit, position-area und der CSS-Zoom-Funktion auf dem iPad. Netzwerkverbesserungen erlauben das Löschen von partitionierten Cookies. Service Worker werden nun automatisch deregistriert. Weitere Fixes beheben Datenbankansammlungen in Web Extensions und WebRTC-ICE-Candidate-Probleme speziell auf macOS Sequoia.

Massiver Patch-Zyklus für macOS und iOS

Das Safari-Update folgt auf die gestrigen Betriebssystem-Updates iOS 26.6, iPadOS 26.6 und macOS Tahoe 26.6. Diese gelten als die letzten großen Updates vor dem erwarteten Start der nächsten Betriebssystem-Generation im September.

Sicherheitsforscher betonen den Umfang der Patches:

  • macOS Tahoe 26.6 enthält zwischen 130 und 143 Sicherheitsfixes, je nach Build, sowie mehrere Stabilitätsverbesserungen.
  • iOS und iPadOS 26.6 schließen knapp 90 Sicherheitslücken, darunter 14 Kernel-Schwachstellen und acht spezifische WebKit-Fixes.
  • Ältere macOS-Versionen erhielten ebenfalls Updates: macOS Sequoia 15.7.8 (130 Fixes) und macOS Sonoma 14.8.8 (121 Fixes).
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Betroffene Komponenten umfassen den App Store, Apple Neural Engine, Kernel, Wi-Fi, Siri und Bildverarbeitungs-Frameworks. Eine identifizierte Schwachstelle trägt die Kennung CVE-2026-64732. Branchenberichten zufolge gibt es derzeit keine bekannten aktiven Angriffe auf die geschlossenen Lücken.

Fehlerbehebungen und Vorbereitung auf Version 27

macOS Tahoe 26.6 behebt zudem mehrere funktionale Probleme. Dazu zählen ein Fix für verzerrte HDR-Screenshots in der Nachrichten-App, eine Korrektur bei der Identifikation von Intel-basierten Anwendungen und eine Anpassung für ungewöhnlich hohe HealthKit-Werte. Mobilgeräte-Nutzer erhalten eine neue Warnung beim Erreichen des Limits für blockierte Kontakte.

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Eine wichtige technische Neuerung der gestrigen Updates ist die Optimierung von Spotlight. Diese Änderungen bereiten den Weg für den Übergang zu iOS 27 und macOS 27. Diese sollen später im Jahr Siri-basierte KI-Funktionen und Verbesserungen der Liquid-Glass-Oberfläche einführen.

Apple kündigte außerdem an, dass verschlüsseltes HFS+ ab macOS 28 nicht mehr unterstützt wird. Für den aktuellen Zyklus empfiehlt der Konzern allen Nutzern, die Updates sofort zu installieren. Sie sind über die Softwareaktualisierung in den Systemeinstellungen verfügbar – sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten.