Salesforce Agentforce Coworker: Microsoft 365 und Google Workspace integriert

Mehr als 185.000 Anwender nutzen den KI-Assistenten; Forkast bemängelt fehlende Angaben zur Berechnung des gemeldeten Wachstums.

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Der Softwarekonzern Salesforce hat am 5. November 2026 funktionale Erweiterungen für seinen KI-Assistenten Agentforce Coworker vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens setzen inzwischen mehr als 185.000 Anwender das digitale Werkzeug zur Unterstützung der betrieblichen Teamarbeit ein.

Neue Integrationen und verändertes Preismodell

Mit den aktuellen Anpassungen bindet der Anbieter externe Arbeitsumgebungen enger an. So stehen ab sofort Anbindungen an Microsoft 365 sowie Google Workspace zur Verfügung. Zudem wurden wiederverwendbare Workflows und Fähigkeiten sowie ein Verlauf für Konversationen integriert. Das System operiert dabei unter den individuellen Zugriffsrechten der jeweiligen Mitarbeiter und beinhaltet Funktionen für Freigaben sowie Nachprüfungen.

Parallel führt das Softwarehaus ein alternatives Abrechnungsmodell ein. Neben dem bisherigen System verbrauchsbasierter Einheiten können Kunden über ihren Kundenbetreuer nun eine Pauschaloption für 50 US-Dollar pro Nutzer und Monat buchen.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass Pakete und Preise Änderungen unterliegen können und die Verfügbarkeit regional variiert. Zudem ist für Kunden mit flexiblen Guthaben noch im November 2026 eine kostenlose Testphase vorgesehen.

Starkes Wachstum und methodische Kritik

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Nach Angaben von Salesforce hat sich die Nutzung des Assistenten innerhalb von drei Monaten um das 21-Fache erhöht, was einem durchschnittlichen Zuwachs um das 2,8-Fache pro Monat entspreche.

Diese Kennzahlen stießen jedoch auf Skepsis: Das Analysehaus Forkast wies darauf hin, dass der Konzern weder eine Ausgangsbasis noch eine Messmethode für die Berechnung genannt habe. Die Angaben seien daher nicht überprüfbar, und unabhängig bestätigte Ergebnisse zur tatsächlichen Produktivitätssteigerung lägen bislang nicht vor.

James Nakashima, Senior Vice President für Produktmanagement bei Salesforce, erklärte, das Ziel bestehe in einem Assistenten, der die passenden autonomen Agenten zusammenführe. Zugleich betonte er, dass die Wirksamkeit des Werkzeugs maßgeblich von der Qualität der im System hinterlegten Daten abhängt.

Ausrollung bei Großkunden und weitere Roadmap

Zu den Anwendern zählt unter anderem der Personaldienstleister Adecco Group, der das System in 40 Ländern einführt. Weitere Kunden sind Accenture, BACA Systems und die Fulton Bank. Letztere etablierte nach vorliegenden Daten innerhalb weniger Wochen mehr als 20 Anwendungsfälle für rund 3.000 Beschäftigte.

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Für den weiteren Verlauf des Novembers 2026 plant Salesforce die allgemeine Bereitstellung von Anwendungen für Apple iOS sowie für Desktop-Systeme unter macOS und Windows. Zudem sollen eine Anbindung an Microsoft Teams sowie Schnittstellen über MCP-Server folgen.

Nach Angaben einer regionalen Ausführung aus Dubai ist die Integration in Microsoft 365 dort erst für einen späteren Zeitpunkt im November vorgesehen. Für Dezember 2026 kündigte das Unternehmen planbare Aufgabenstellungen, eine tägliche Zusammenfassung sowie den Zugang zu Coworker über die Branchenlösungen für den Außendienst, Konsumgüter und Life Sciences an.