Der neue Slackbot von Salesforce verwandelt den bekannten Chat-Helfer in einen intelligenten Arbeitsassistenten, der komplexe Aufgaben automatisiert – direkt im Kommunikationsfluss.
Salesforce hat heute die allgemeine Verfügbarkeit eines komplett neu gestalteten Slackbots angekündigt. Aus dem einfachen Helfer wird ein ausgeklügelter, KI-gesteuerter persönlicher Arbeitsagent. Integriert direkt in die Slack-Oberfläche, soll der neue Bot konversationelle Anfragen verstehen, komplexe Aufgaben automatisieren und Informationen aus der digitalen Historie eines Unternehmens synthetisieren. Dieser Schritt ist zentral für die Strategie des Software-Riesen, ein sogenanntes „Agentic Enterprise“ zu schaffen.
Der verbesserte Slackbot wird ab sofort für alle Kunden der Business+- und Enterprise+-Tarife ausgerollt. Ziel ist es, leistungsstarke KI-Fähigkeiten nahtlos in den natürlichen Arbeitsalltag einzubetten, ohne dass Nutzer neue Anwendungen lernen müssen. Damit adressiert Salesforce typische Hürden für den KI-Einsatz in Unternehmen: fragmentierte Tools und mangelnden Organisationskontext. Die Lösung nutzt die Daten und Gespräche, die bereits in der Slack-Umgebung eines Unternehmens existieren.
Ein KI-Assistent für den natürlichen Arbeitsfluss
Der neu gestaltete Slackbot fungiert als tief integrierter persönlicher Assistent. Nutzer können ihn in natürlicher Sprache bitten, Antworten zu finden, Projekte zu organisieren, Inhalte zu erstellen oder Meetings zu planen. Ein Mitarbeiter kann den Bot beispielsweise auffordern, das Feedback zu einem Projekt aus einem bestimmten Kanal zusammenzufassen. Der Agent zieht dann relevante Konversationen und Dateien heran, um einen prägnanten Überblick zu liefern.
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Ein entscheidender Unterschied ist die Fähigkeit, Konversationsdaten mit strukturierten Kundendaten aus dem Salesforce-CRM zu verbinden. So kann der KI-Agent mehrstufige, plattformübergreifende Aktionen ausführen. Ein Vertriebsmitarbeiter könnte Slackbot bitten, hochprioritäre Deals zu identifizieren und gleich passende Folge-Nachrichten zu entwerfen – alles ohne die Slack-Oberfläche zu verlassen. Das System respektiert dabei alle bestehenden Nutzerberechtigungen.
Angetrieben wird die KI von Anthropics Claude-Modell. Salesforce plansiert jedoch, modell-agnostisch zu bleiben und künftig möglicherweise auch andere Modelle wie Googles Gemini zu integrieren.
Direkter Wettlauf mit Microsoft Copilot
Mit diesem Launch tritt Salesforce in direkte Konkurrenz zu anderen großen Playern im Markt für KI-Assistenten, vor allem zu Microsofts Copilot for Teams. Die Strategie von Salesforce konzentriert sich darauf, Slack als primäre Konversationsschnittstelle für alle Unternehmenssoftware zu etablieren – ein Konzept namens „Agentforce 360“. Die Vision: Slackbot soll als zentraler Koordinator oder „Super-Agent“ fungieren, der Aufgaben über verschiedene KI-Agenten hinweg orchestriert.
Analysten sehen in der tiefen Integration und der nutzerfreundlichen Konversationsschnittstelle von Slack einen potenziellen Wettbewerbsvorteil. Indem die Intelligenz direkt in die Kanäle eingebettet wird, in denen Arbeit bereits stattfindet, will Salesforce die Reibungsverluste bei der Einführung neuer Technologien minimieren. Das Unternehmen wettet darauf, dass die Zukunft der Unternehmenssoftware nicht in Anwendungen, sondern in Konversationen mit KI-Agenten liegt, die den Geschäftskontext verstehen.
Der Weg zum „Agentic Enterprise“
Der neue Slackbot ist ein Grundpfeiler der größeren Vision vom „Agentic Enterprise“, in dem Menschen und KI-Agenten nahtlos zusammenarbeiten. Dieser Schritt spiegelt einen bedeutenden Branchentrend hin zu proaktiveren und autonomen KI-Systemen wider. Diese „Agenten“ sollen Absichten verstehen, Workflows managen und Geschäftsprobleme mit minimalem menschlichem Eingreifen lösen.
Getrieben wird dieser Trend von der Notwendigkeit, Informationsüberflutung und Produktivitätseinbußen durch ständiges Wechseln zwischen Anwendungen zu überwinden. Frühes Feedback von Pilotkunden wie reMarkable und Xero hebt den Vorteil eines KI-Assistenten hervor, der als kollektives Gedächtnis dient und Kontext aus vergangenen Gesprächen und Dokumenten abrufen kann. So sollen riesige Archive unstrukturierter Gesprächsdaten in eine zugängliche Wissensbasis verwandelt werden.
Ausblick: Ein expandierendes KI-Ökosystem
Die allgemeine Verfügbarkeit des neuen Slackbots ist der erste große Schritt einer gestaffelten Einführung, die sich über Januar und Februar erstreckt. Mobile Fähigkeiten werden für März erwartet. Die zunächst kostenlose Integration für Premium-Kunden soll die Akzeptanz in Unternehmen beschleunigen.
Für die Zukunft plant Salesforce, die Fähigkeiten des Slackbots deutlich zu erweitern. Künftige Updates sollen die Generierung von Bildern und Präsentationen, die direkte Buchung von Meetings und tiefere Integrationen mit Drittanbieter-Apps umfassen. Die Entwicklung eines Model Context Protocol (MCP) wird es Slackbot ermöglichen, sich mit anderen KI-Agenten zu verbinden und diese zu steuern – und so seine Rolle als zentrale Schaltstelle für die digitale Belegschaft zu festigen.
Diese Entwicklung signalisiert einen fundamentalen Wandel in der Interaktion mit Geschäftssoftware: weg von grafischen Benutzeroberflächen, hin zu natürlichen Sprachkonversationen. Während Salesforce seine Agentforce-Plattform weiter ausbaut, ist Slackbot auf dem Weg, die primäre Schnittstelle für eine neue Ära KI-gesteuerter Arbeit zu werden.
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