Samsung beendet Support für Galaxy S21 – Millionen Nutzer betroffen

Samsung stellt Sicherheitsupdates für die Galaxy S21-Serie ein. Das birgt Risiken für Nutzer, während neuere Modelle bis zu sieben Jahre Support erhalten.

Samsung stellt den Software-Support für sein Flaggschiff-Modell Galaxy S21 offiziell ein. Damit endet nach fünf Jahren die Lebensdauer der einstigen Top-Smartphones – mit erheblichen Sicherheitsfolgen für verbliebene Nutzer.

Seit diesem Monat stehen die Modelle Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra nicht mehr auf der offiziellen Update-Liste des Konzerns. Sie erhalten weder neue Android-Versionen noch wichtige Sicherheits-Patches. Der letzte reguläre Update-Rollout erfolgte im Januar 2026. Samsung hält damit ein 2021 gegebenes Versprechen: Vier große Android-Updates und fünf Jahre Sicherheitsupdates.

Ein Support-Versprechen wird eingelöst

Die S21-Serie startete 2021 mit Android 11 und war damals ein Aushängeschild für Samsungs Premium-Strategie. Das Unternehmen lieferte wie zugesagt vier große OS-Updates bis zu Android 15 mit One UI 7 in der ersten Hälfte 2025. Im letzten Support-Jahr wechselten die Geräte dann von monatlichen zu vierteljährlichen Updates – eine übliche Praxis bei Samsung. Ihr vollständiges Verschwinden aus dem Februar-Update-Portal markiert nun das definitive Ende.

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Doch was bedeutet das für die viele Nutzer, die ihre leistungsstarken S21-Handys weiterhin verwenden?

Sicherheitsrisiko für Millionen Geräte

Das Ende der Sicherheitsupdates ist ein kritischer Moment. Ohne regelmäßige Patches werden Smartphones mit der Zeit anfälliger für Sicherheitslücken und Schadsoftware. Zwar könnte Samsung im Extremfall noch einen Notfall-Patch bereitstellen – garantiert ist das jedoch nicht.

„Das Support-Ende ist das klarste Signal für Nutzer, über ein Upgrade nachzudenken“, kommentieren Branchenbeobachter. Die größte Sorge gilt dem Datenschutz, da veraltete Software persönliche Informationen gefährden kann. Zudem könnten mit der Zeit immer mehr Drittanbieter-Apps den Support für die alte Software einstellen.

Eine Ausnahme bleibt länger geschützt

Nicht alle S21-Modelle sind gleichermaßen betroffen. Das Galaxy S21 FE (Fan Edition), das fast ein Jahr nach der Hauptserie auf den Markt kam, genießt eine längere Schonfrist. Es erhält weiterhin Updates, wenn auch nur noch vierteljährlich statt monatlich. Den gleichen Rhythmus schlägt nun die Galaxy S22-Serie, deren Support erst 2027 ausläuft.

Diese Unterscheidung ist für Besitzer des S21 FE entscheidend: Sie können für das kommende Jahr weiterhin – wenn auch seltener – mit Updates rechnen.

Samsungs neue Ära: Sieben Jahre Support

Das Aus für die S21-Serie unterstreicht, wie sehr sich Samsungs eigene Update-Politik weiterentwickelt hat. Die fünf Jahre Support waren 2021 noch wettbewerbsfähig. Doch mit der Galaxy S24-Serie ab 2024 hat der Konzern die Latte deutlich höher gelegt: Sieben Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates sind nun Standard – und damit auf Augenhöhe mit Googles Pixel-Geräten.

Diese verlängerte Unterstützung ist zu einem wichtigen Verkaufsargument geworden. Sie verspricht Nutzern mehr Langlebigkeit und Wertstabilität ihrer Investition. Für S21-Besitzer liegt der logischste und sicherste Weg daher in einem Upgrade auf ein aktuelleres, aktiv unterstütztes Modell. Geräte der S24- oder S25-Serie bieten nicht nur deutliche Hardware- und Feature-Verbesserungen, sondern auch die Gewissheit auf Support bis weit in die 2030er-Jahre hinein.

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