Samsung beendet Updates für Galaxy S21 und drosselt Support

Samsung stellt den Software-Support für die Galaxy-S21-Modelle ein und verlängert die Update-Intervalle für das S22. Diese Ressourcenverschiebung erfolgt vor dem Start des neuen Galaxy S26 und One UI 8.5.

Samsung stellt den Software-Support für seine Galaxy-S21-Serie ein und reduziert die Update-Frequenz für neuere Modelle. Diese strategische Verschiebung der Ressourcen erfolgt kurz vor dem Start des neuen Galaxy S26 und der finalen Version von One UI 8.5.

Die Ankündigung bedeutet das definitive Ende einer Ära: Die 2021 erschienenen Modelle Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra erhalten ab sofort keine Sicherheitsupdates oder neue Funktionen mehr. Damit endet nach fünf Jahren die vertraglich zugesicherte Support-Zeit. Gleichzeitig werden das Galaxy S22 und das Galaxy S21 FE von monatlichen auf vierteljährliche Updates umgestellt.

Galaxy S21: Das Ende der Sicherheits-Updates

Für Millionen Nutzer ist es ein einschneidender Moment: Die gesamte S21-Flagship-Serie fällt aus dem Update-Zyklus. Die Geräte erhalten weder die wichtigen monatlichen Sicherheits-Patches noch künftige Android-Versionen. Die letzte Aktualisierung war der Sicherheitspatch vom Januar 2026.

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Was bedeutet das konkret? Die Telefone funktionieren weiter, werden aber mit der Zeit anfälliger für neue Sicherheitslücken. Experten raten Besitzern betroffener Modelle daher, über ein Upgrade nachzudenken. Dieser Schritt unterstreicht die begrenzte Lebensdauer moderner Smartphones – trotz langer Herstellerversprechen.

S22 und S21 FE: Nur noch alle drei Monate ein Update

Auch für die jüngeren Modelle gibt es eine Abstufung. Die Galaxy-S22-Serie und das beliebte S21 FE wechseln von der monatlichen in die vierteljährliche Update-Gruppe. Sie erhalten also nur noch alle drei Monate Sicherheits- und Wartungs-Patches.

Diese Herabstufung ist bei Samsung Standard, sobald Geräte altern und neue Spitzenmodelle Priorität erhalten. Der Wechsel stellt sicher, dass die Geräte weiterhin wichtige Korrekturen erhalten – wenn auch seltener. Nächste Aktualisierungen sind somit erst im kommenden Quartal zu erwarten.

Blick nach vorn: One UI 8.5 und das Galaxy S26

Die Support-Anpassungen sind kein Zufall. Sie bahnen den Weg für Samsungs nächste große Releases Ende Februar 2026: die stabile Version von One UI 8.5 auf Basis von Android 16 und die neue Galaxy-S26-Flagship-Serie.

Aus Beta-Versionen und Leaks ist bekannt: One UI 8.5 soll ein umfangreiches Update werden. Geplant sind ein visuelles Redesign von System-Apps, mehr Anpassungsmöglichkeiten im Schnellmenü und neue KI-Funktionen. Die Software erscheint zuerst auf dem S26, bevor sie in den Folgemonaten auf ältere Flagships wie das S25 oder die Z-Fold- und Flip-Modelle rollt.

Was bedeuten die Änderungen für Nutzer?

Der überarbeitete Support-Fahrplan zeigt Samsungs Balanceakt: Einerseits will der Konzern lange Update-Zyklen bieten, andererseits muss er Ressourcen für hunderte Millionen Geräte weltweit verwalten. Der parallele Februar-Sicherheitspatch behebt zahlreiche Lücken, darunter zwölf, die spezifisch Samsung-Komponenten betreffen.

Für Verbraucher ist das Support-Ende der S21-Serie eine klare Warnung. Weltweit sind über eine Milliarde Android-Handys nicht mehr updatefähig – ein enormes Sicherheitsrisiko. Samsungs transparenter Fahrplan ermöglicht es Nutzern immerhin, fundierte Entscheidungen über ein rechtzeitiges Upgrade zu treffen. Der Fokus liegt nun auf dem S26-Start, der den Standard für das kommende Jahr setzen wird.

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