Samsung Browser: Smartwatch speichert nun Bilder bis 10 MB

Samsung erweitert den Watch-Browser um Bild-Downloads und sichert neuen Modellen fünf Jahre Updates zu. Die Galaxy Watch 9 und Ultra 2 erscheinen am 7. August.

Samsung erweitert den Browser auf seinen Wear-OS-Smartwatches um eine Download-Funktion für Bilder und animierte Dateien. Die Uhr wird damit zum eigenständigen Werkzeug für Medienverwaltung.

Die Aktualisierung, die Ende Juli 2026 verfügbar wurde, ermöglicht es Nutzern, Bilder direkt auf ihrer Galaxy Watch zu speichern. Die Funktion unterstreicht Samsungs Bestreben, die Smartwatch als unabhängiges Gerät zu etablieren – ganz ohne Smartphone in der Hosentasche.

So funktioniert der Download auf der Uhr

Der Samsung Browser auf den Galaxy Watches unterstützt nach dem Update die Formate PNG, JPEG, JPG und GIF. Per langem Druck auf ein Bild erscheint ein Download-Button. Einzelne Dateien dürfen dabei bis zu zehn Megabyte groß sein. Die gespeicherten Dateien landen anschließend in einem eigenen Ordner innerhalb der App.

Eine wichtige Einschränkung gibt es jedoch: Die Webseite muss vollständig geladen sein, bevor die Download-Option aktiv wird. Wer also schnell ein Bild sichern will, braucht einen Moment Geduld.

Neue Hardware: Galaxy Watch 9 und Ultra 2 im Anflug

Das Software-Update kommt passend zum Start neuer Wearable-Hardware. Die am 22. Juli vorgestellten Modelle Galaxy Watch 9 und Galaxy Watch Ultra 2 gehen am 7. August in den Verkauf. Beide nutzen den Snapdragon Wear Elite Chip – einen 3-Nanometer-Prozessor mit neuronaler Verarbeitungseinheit (NPU) für KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät.

Die Unterschiede zwischen den Modellen sind deutlich: Die Galaxy Watch Ultra 2 setzt auf ein Titangehäuse, eine Spitzenhelligkeit von 5.000 Nits und einen 800-mAh-Akku. Sie richtet sich an Spezialisten – etwa Taucher, die über ein Abo-Modell erweiterte Funktionen freischalten können. Die Galaxy Watch 9 kommt dagegen mit Aluminiumgehäuse, 3.000 Nits Helligkeit und einem 390-mAh-Akku daher. Damit positioniert Samsung die Modelle ähnlich wie bei den Smartphones: eine Premium-Variante für Extremsportler, ein Allrounder für den Alltag.

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Fünf Jahre Updates: Samsung übertrumpft die Konkurrenz

Mit der neuen Watch-Generation erhöht Samsung den Einsatz beim Software-Support. Käufer der Galaxy Watch 9 und Ultra 2 erhalten fünf Wear-OS-Updates und fünf Jahre Sicherheitspatches – die offizielle Unterstützung läuft damit bis 2031. Das ist deutlich länger als bei Wettbewerbern: Die Google Pixel Watch 4 etwa kommt nur auf drei Jahre Updates.

Auch ältere Geräte bleiben nicht außen vor. Samsung rollt derzeit One UI 8 Watch auf Basis von Wear OS 6 aus – erste Berichte zeigen, dass die Galaxy Watch 4 und Watch 4 Classic das Update bereits erhalten. Und mit One UI 9 steht schon das nächste große Release in den Startlöchern: Es soll KI-gestützte Funktionen für Drittanbieter-Dienste integrieren, darunter kontextbasierte Anzeige-Empfehlungen und eine tiefgehende Suche nach Medientiteln im Samsung-Finder.

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Mit dem Browser-Update und der langen Update-Garantie sendet Samsung ein klares Signal: Die Smartwatch ist kein Beiwerk mehr, sondern ein eigenständiges Ökosystem. Ob sich die Strategie auszahlt, wird sich zeigen – spätestens wenn die neuen Modelle im August in den Handel kommen.