Der Elektronikkonzern Samsung stellt die Unterstützung für Zahlungsabwicklungen auf einer Reihe älterer Mobilgeräte ein. Wie das Unternehmen mitteilte, wird der Dienst Samsung Checkout auf Geräten mit den Betriebssystemen Android 4.x oder älteren Versionen deaktiviert. Damit verlieren Nutzer dieser Modelle die Möglichkeit, neue Applikationen über den hauseigenen Galaxy Store zu erwerben oder Transaktionen innerhalb bereits installierter Anwendungen durchzuführen. Als maßgeblichen Grund für diesen Schritt führt der Hersteller Sicherheitsaspekte an.
Umfang der Einschränkungen im Galaxy Store
Die nun umgesetzten Maßnahmen betreffen nicht nur den direkten Kauf von Software-Lizenzen, sondern greifen tiefer in das Ökosystem der Galaxy-Geräte ein.
Branchenberichten zufolge endet die Unterstützung für Zahlungen im Galaxy Store sowie für Galaxy Themes auf sämtlichen Endgeräten, die mit Android 5.0 oder einer noch älteren Version des Betriebssystems betrieben werden. Dies bedeutet, dass neben kostenpflichtigen Apps auch Themes und andere digitale Inhalte nicht mehr käuflich erworben werden können.
Für die betroffenen Nutzer hat dies zur Folge, dass der Funktionsumfang ihrer Geräte im Hinblick auf den Bezug neuer Software-Inhalte erheblich eingeschränkt wird. Während kostenlose Applikationen weiterhin zugänglich bleiben könnten, sofern sie mit den alten Systemversionen kompatibel sind, bleibt der Zugang zu jeglichen kostenpflichtigen Inhalten sowie In-App-Käufen dauerhaft versperrt.
Sicherheitsaspekte als zentrale Begründung
Samsung begründet die Entscheidung primär mit der Gewährleistung der Datensicherheit. Da ältere Android-Versionen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und moderne Verschlüsselungs- sowie Sicherheitsstandards oft nicht mehr vollumfänglich unterstützen, sieht das Unternehmen offenbar ein Risiko bei der Abwicklung von Finanztransaktionen auf diesen Plattformen.
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Die Maßnahme zielt darauf ab, die Integrität des gesamten Zahlungskreislaufs innerhalb des Samsung-Ökosystems zu wahren. Veraltete Schnittstellen in Betriebssystemen wie Android 4.x oder 5.0 könnten potenzielle Angriffsflächen bieten, die durch moderne Sicherheitsupdates nicht mehr geschlossen werden können.
Durch das Kappen der Zahlungsunterstützung entzieht der Hersteller diesen Risiken die Grundlage, indem er Transaktionen auf unsicheren Systemumgebungen unterbindet.
Betroffene Hardware und Upgrade-Möglichkeiten
Von den aktuellen Einschränkungen sind vorwiegend Geräte betroffen, die vor Mitte 2014 auf den Markt gekommen sind. Diese Hardware-Generationen wurden zumeist mit Betriebssystemen ausgeliefert, die nun unter die neue Regelung fallen.
Für Besitzer solcher Altgeräte gibt es jedoch unter bestimmten Voraussetzungen einen Weg zurück zur vollen Funktionalität. Sofern für das jeweilige Modell ein Software-Update auf Android 5.0 oder eine neuere Version verfügbar ist, erhalten Nutzer nach der Installation der Aktualisierung die volle Unterstützung für Zahlungsdienste zurück.
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In Fällen, in denen eine solche Aktualisierung aufgrund technischer Limitierungen der Hardware nicht möglich ist, bleibt der Ausschluss von Samsung Checkout hingegen dauerhaft bestehen.
Samsung empfiehlt betroffenen Kunden daher, die installierte Software auf die neueste verfügbare Version zu prüfen und gegebenenfalls ein Update durchzuführen.
Sollte keine neuere Firmware mehr bereitgestellt werden, rät das Unternehmen dazu, den Wechsel auf ein aktuelleres Mobilgerät in Erwägung zu ziehen, um weiterhin Zugriff auf das vollständige Dienstleistungsangebot des Galaxy Stores zu haben und von aktuellen Sicherheitsstandards zu profitieren.

