Samsung hat am 29. Juli 2026 offiziell die Bereitstellung von Software-Updates für die Find-App auf allen Galaxy-Geräten eingestellt, die mit dem Betriebssystem Android 10 oder älteren Versionen betrieben werden. Diese Entscheidung markiert das Ende der aktiven Software-Pflege für eine Reihe von älteren Smartphones und Tablets des Herstellers im Bereich der Such- und Ortungsdienste.
Umfang der Support-Einstellung und betroffene Modelle
Die Beendigung der Update-Versorgung betrifft sämtliche Geräte, auf denen die Benutzeroberfläche One UI 2.0 (Android 10) oder noch ältere Versionen installiert sind. Damit endet der Support-Zyklus für die Anwendung auf einer Vielzahl von Modellen, die zum Teil bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt sind.
Zu den Geräten, die von dieser Maßnahme betroffen sind, gehören unter anderem das Galaxy S9 und das Note 9. Ebenso fallen das Galaxy A6 und A7 sowie die gesamte J-Serie und M-Serie unter die neue Regelung. Auch Nutzer der robusten Xcover-Reihe sowie Besitzer des Tablets Galaxy Tab S4 erhalten fortan keine Aktualisierungen mehr für die Find-Applikation. Samsung führt für diesen Schritt primär Stabilitäts- und Qualitätsgründe an, um die Effizienz der Dienste auf neueren Systemarchitekturen zu fokussieren.
Funktionale Einschränkungen für Anwender
Für die Nutzer der betroffenen Altgeräte bedeutet dieser Schritt, dass die Find-App zwar weiterhin grundlegend funktionsfähig bleibt, jedoch keine technologische Weiterentwicklung mehr erfährt. Es werden keine neuen Funktionen, Fehlerbehebungen oder Leistungsverbesserungen mehr implementiert. Ein wesentlicher Aspekt ist zudem der Wegfall von Sicherheitsupdates und allgemeinen Optimierungen, was die langfristige Stabilität der Anwendung beeinträchtigen kann.
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Ein praktisches Hindernis könnte zudem in der Interoperabilität bestehen. Laut Branchenberichten kann die Verbindung zwischen den älteren Geräten und neueren Hardware-Modellen im Rahmen der Find-Funktionen eingeschränkt sein. Damit verliert die Anwendung einen Teil ihres Nutzwert innerhalb des vernetzten Galaxy-Ökosystems.
Handlungsoptionen und Empfehlungen des Herstellers
Samsung empfiehlt Anwendern, deren Geräte dies technisch ermöglichen, ein Update auf das Betriebssystem Android 11 beziehungsweise die Benutzeroberfläche One UI 3.0 oder höher vorzunehmen. Durch eine solche Aktualisierung könne die volle Unterstützung für die App wiederhergestellt werden.
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Für Nutzer, deren Hardware keine neueren Betriebssystem-Versionen mehr unterstützt, rät das Unternehmen zu einem Upgrade auf ein aktuelleres Gerätemodell, um weiterhin von einem vollständigen Funktionsumfang und Sicherheits-Patches profitieren zu können. Sollte ein betroffenes Gerät neu eingerichtet werden müssen, besteht weiterhin die Möglichkeit, die letzte kompatible Version der App über den Galaxy Store oder Google Play neu zu installieren. Diese Version wird jedoch auf dem Stand der Support-Einstellung verbleiben und keine künftigen Verbesserungen mehr erhalten.

