Das neue Spitzenmodell von Samsung setzt auf Intel Core Ultra Series 3 und RTX-50-Grafik – und überzeugt mit brillantem OLED-Display.
Der südkoreanische Elektronikkonzern schickt sein Flaggschiff-Laptop ins Rennen um die Gunst anspruchsvoller Nutzer. Das Galaxy Book 6 Ultra, das Anfang des Jahres auf der CES 2026 vorgestellt wurde, ist seit März in den USA erhältlich und positioniert sich als ernstzunehmender Konkurrent für Apples MacBook Pro. Der Einstiegspreis liegt bei umgerechnet rund 2.700 Euro, die Top-Konfiguration schlägt mit etwa 3.500 Euro zu Buche.
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Edles Design mit durchdachten Details
Das Gehäuse besteht komplett aus Metall und wirkt trotz der 16-Zoll-Bildschirmdiagonale erstaunlich schlank. Mit 35,7 x 24,8 x 1,55 Zentimetern und einem Gewicht von knapp 1,9 Kilogramm (mit dedizierter Grafikkarte) ist es leichter und dünner als so mancher Konkurrent. Die dunkelgraue Oberfläche soll zudem weniger anfällig für lästige Fingerabdrücke sein – ein häufiger Kritikpunkt am Vorgängermodell.
Display der Spitzenklasse
Das Herzstück des Galaxy Book 6 Ultra ist zweifellos der 16-Zoll-Dynamic-AMOLED-2X-Touchscreen. Mit einer Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln und einer variablen Bildwiederholrate zwischen 30 und 120 Hertz liefert er gestochen scharfe Bilder bei gleichzeitig effizientem Stromverbrauch. Die Helligkeit erreicht bis zu 1000 Nits bei HDR-Inhalten – ein Wert, der selbst in hellen Umgebungen für beste Ablesbarkeit sorgt. Eine entspiegelte Beschichtung tut ihr Übriges.
Kraftpaket unter der Haube
Angetrieben wird das Notebook von Intels aktuellster Prozessorgeneration: dem Core Ultra Series 3, wahlweise als Core Ultra X7 358H oder Core Ultra 7 356H. Die CPU soll laut Samsung bis zu 25 Prozent schneller arbeiten als der Vorgänger. Dazu geselt sich ein dedizierter Grafikchip aus Nvidias RTX-50-Serie – wahlweise RTX 5070 oder RTX 5060. Damit stemmt das Gerät problemlos anspruchsvolle 3D-Renderings, Videobearbeitung und KI-gestützte Workflows.
Ein integrierter NPU (Neural Processing Unit) mit einer Rechenleistung von 50 Billionen Operationen pro Sekunde beschleunigt KI-Anwendungen direkt auf dem Gerät. Der Arbeitsspeicher beträgt einheitlich 32 Gigabyte LPDDR5X, die SSD fasst bis zu zwei Terabyte.
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Klang und Konnektivität auf Höhe der Zeit
Sechs Lautsprecher mit Dolby Atmos sorgen für einen satten, räumlichen Klang. Vier davon sind sogenannte Force-Canceling-Woofer, die Verzerrungen minimieren sollen. Die Webcam löst mit 1080p auf.
An Anschlüssen mangelt es nicht: Zwei Thunderbolt-4-Ports, HDMI 2.1 (unterstützt 8K bei 60 Hertz), ein USB-A-Anschluss, SD-Kartenslot und Klinkenstecker sind an Bord. Drahtlos wird via Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 kommuniziert.
Akkulaufzeit als Trumpf
Ein echtes Highlight ist die Ausdauer: Im Test erreichte das Galaxy Book 6 Ultra über 15 Stunden im typischen Betrieb, bei reiner Videowiedergabe sogar annähernd 30 Stunden. Das Super-Fast-Charging 3.0 lädt den Akku in nur 30 Minuten auf 65 Prozent.
Kleinere Abstriche
Kritik gibt es am Tastenhub der Tastatur – sie wirkt laut ersten Tests etwas flach. Auch das Fehlen von Thunderbolt 5 und eines 4K-Displays wird moniert. Dennoch: Für Windows-Nutzer, die ein Höchstmaß an Leistung, ein brillantes Display und lange Laufzeiten in einem schlanken Gehäuse suchen, dürfte das Galaxy Book 6 Ultra eine der ersten Adressen sein.

