Ein umfangreicher Leak enthüllt die Pläne für Samsungs Flaggschiff-Serie 2026. Während die Ultra-Version mit einer Rückkehr zur variablen Blende aufwartet, setzt der Konzern bei den Akkus auf bewährte Technik.
Mittwoch, 11. Februar 2026 – Nur zwei Wochen vor der offiziellen Vorstellung in San Francisco liegen die Spezifikationen der neuen Galaxy S26-Serie bereits detailliert vor. Technik-Portale berichten unisono: Das Top-Modell S26 Ultra erhält eine variable Blende – eine Technologie, die Samsung zuletzt 2018 beim Galaxy S9 einsetzte. Enttäuscht werden dürften hingegen alle, die auf eine revolutionäre Akku-Technologie gehofft hatten.
Die geleakten Daten zeichnen das Bild einer Serie, die auf Verfeinerung und optische Präzision setzt, statt auf reine Leistungssteigerungen. Ein klarer Fokus auf die Fotografie.
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Variable Blende: Samsungs Antwort auf physikalische Grenzen
Der spektakulärste Fortschritt betrifft die Kamera des S26 Ultra. Deren primärer 200-Megapixel-Sensor soll über eine mechanische Blende verfügen, die zwischen f/1.4 und f/4.0 wechseln kann.
Was bringt das? Moderne Smartphone-Sensoren werden immer größer. Das führt zu einem natürlichen, sehr flachen Schärfebereich. Die Folge: Bei Nahaufnahmen von Dokumenten oder Objekten verschwimmen oft die Ränder. Durch das Abblenden auf f/4.0 bleibt mehr vom Motiv scharf. Die große Offenblende f/1.4 (eine Verbesserung gegenüber f/1.7 beim Vorgänger) ermöglicht hingegen mehr Lichteinfall für bessere Nachtaufnahmen und einen natürlicheren Bokeh-Effekt – ohne rein auf Software-Tricks angewiesen zu sein.
Beobachter deuten den Schritt als präventiven Schlag gegen die Konkurrenz. Gerüchten zufolge arbeitet auch Apple an einer ähnlichen Technologie für das iPhone 18 Pro. Samsung holt damit ein eigenes, früheres Patent aus der Schublade und verfeinert es.
Akkus: Sicherheit geht vor Revolution
Während die Kamera innoviert, zeigt sich Samsung bei der Energieversorgung deutlich zurückhaltender. Entgegen früherer Gerüchte verzichtet der Konzern offenbar auf die neue Silizium-Kohlenstoff-Akku-Technologie, wie sie chinesische Hersteller wie Xiaomi bereits nutzen. Stattdessen setzt die S26-Serie weiter auf bewährte Lithium-Ionen-Zellen.
Die geleakten Kapazitäten:
* Galaxy S26: 4.300 mAh (plus 300 mAh)
* Galaxy S26+: 4.900 mAh (unverändert)
* Galaxy S26 Ultra: 5.000 mAh (unverändert)
Analysten sehen hier die typische Risikoaversion Samsungs bei Energiesystemen. Silizium-Kohlenstoff-Akkus ermöglichen zwar höhere Kapazitäten bei gleicher Baugröße, gelten aber im Smartphone-Sektor noch als weniger erprobt. Samsung vertraut stattdessen auf die Effizienzgewinne des neuen Snapdragon 8 Elite Gen 5-Prozessors, um die Laufzeit zu verlängern. Die Ladegeschwindigkeiten bleiben bekannt: bis zu 60 Watt beim Ultra, 25 bzw. 45 Watt bei den kleineren Modellen.
Chip-Dualismus und Display-Verfeinerungen
Unter der Haube setzt Samsung weiter auf eine regionale Aufteilung. Modelle für die USA und China erhalten den Snapdragon-Chip, Europa und andere Märkte bekommen den hauseigenen Exynos 2600. Erste Benchmarks deuten an, dass Samsung das frühere Problem der thermischen Leistungsdrosselung beim Exynos in den Griff bekommen haben könnte.
Bei den Displays gibt es kaum Größenänderungen, aber qualitative Verbesserungen:
* S26: 6,3 Zoll
* S26+: 6,7 Zoll
* S26 Ultra: 6,9 Zoll
Alle Panels sind vom Typ Dynamic AMOLED 2X und sollen mit einer verbesserten Gorilla Armor 2-Schutzglas-Generation ausgestattet sein, die kratzfester und reflexionsärmer sein soll.
Warum jetzt die Rückkehr zur variablen Blende?
Die Wiedereinführung dieser Hardware-Lösung markiert einen philosophischen Wandel in der Mobilfotografie. Jahrelang jagten Hersteller dem Motto „größer ist besser“ nach – immer größere Sensoren, immer weiter geöffnete Blenden. Doch diese Fixierung brachte optische Nachteile mit sich, wie chromatische Aberrationen oder Probleme bei der Makrofotografie.
Mit der mechanischen Blende gesteht Samsung ein, dass Software allein die Gesetze der Optik nicht aushebeln kann. Die Kamera verhält sich so eher wie eine Systemkamera und gewinnt an professioneller Kontrolle über Licht und Schärfe. Ein klarer Vorteil für Nutzer, die echte optische Qualität künstlich generiertem Bokeh vorziehen.
Die Zurückhaltung bei der Akku-Technologie unterstreicht derweil Samsungs konservative Kultur in diesem Bereich. Während die Konkurrenz in gleich großen Gehäusen bereits 6.000-mAh-Akkus verbaut, setzt der Koreaner auf Optimierung und Verlässlichkeit. Eine Wette darauf, dass Verbraucher Sicherheit und Langlebigkeit höher bewerten als pure Kapazität.
Der Countdown zur Enthüllung am 25. Februar läuft. Die Spezifikationen legen nahe, dass das S26 Ultra vor allem Fotografen begeistern wird. Die große Akku-Revolution hingegen bleibt wohl dem Galaxy S27 im Jahr 2027 vorbehalten.
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