Samsung Galaxy: Sperrbildschirm mit zwei Wegen ins Querformat drehen

Galaxy-Nutzer können die automatische Drehung des Sperrbildschirms über die Schnelleinstellungen oder das Systemmenü einschalten.

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Nutzer von Samsung-Galaxy-Geräten sehen sich auf dem Sperrbildschirm standardmäßig meist mit einer festen Anzeige im Hochformat konfrontiert. Aktuelle Anleitungen erläutern, wie sich die automatische Bildschirmdrehung gezielt auch für diesen Bereich aktivieren lässt. Neben den Displayeinstellungen spielen dabei auch zahlreiche Symbole in der Benachrichtigungszeile eine Rolle für den Gerätestatus.

Zwei Wege zur Aktivierung des Querformats

Für die Anpassung der Bildschirmausrichtung auf dem Sperrbildschirm stehen zwei Vorgehensweisen zur Verfügung. Die erste Methode führt über das Schnelleinstellungsmenü: Durch zweimaliges Wischen vom oberen Displayrand nach unten werden die Optionen geöffnet.

Dort wird direkt auf den beschrifteten Text der Kachel für das automatische Drehen getippt, anstatt nur das Symbol selbst zu betätigen. Im sich öffnenden Untermenü lässt sich anschließend der Schalter für den Sperrbildschirm aktivieren und die Eingabe bestätigen.

Alternativ führt der Pfad über die Systemeinstellungen des Geräts. Nutzer navigieren dort zum Bereich für den Sperrbildschirm beziehungsweise Sperrbildschirm und Always-On-Display, wählen den Menüpunkt für die Bildschirmausrichtung und stellen diesen auf das automatische Drehen um.

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Eine zwingende technische Voraussetzung für beide Wege ist die generelle Aktivierung der Rotationsfunktion in der Benachrichtigungsleiste. Ist dort stattdessen das Porträt-Profil aktiv, bleibt die Drehung im gesamten System blockiert.

Mechanik der Displayrotation und Fehlerbehebung

Bei Modellen wie dem Samsung Galaxy S21 greift das System für die Ausrichtung auf Sensoren wie den Beschleunigungsmesser und das Gyroskop zurück. Die Bildschirmdrehung kann dort wahlweise über die Schnelleinstellungen oder den Menüpfad für das Display konfiguriert werden. Ein Schloss-Symbol in den Schnelleinstellungen signalisiert dabei eine deaktivierte Rotation.

Sollte der Bildschirm trotz veränderter Konfiguration nicht reagieren, wird empfohlen, systemspezifische oder anwendungsbezogene Sperren zu überprüfen, das Gerät neu zu starten oder nach Aktualisierungen unter den Software-Updates zu suchen. In den Displayeinstellungen lässt sich zudem die adaptive Helligkeit verwalten.

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Hinweise zu Symbolen der Statusleiste

Parallel zu den Anzeigeoptionen geben verschiedene Symbole in der Leiste Aufschluss über aktive Verbindungen. Zwei auf den WLAN-Punkt gerichtete Pfeile oder zwei horizontale Pfeile signalisieren laut Samsung eine Verbindung über Wi-Fi Direct.

Diese Technologie erlaubt den Datenaustausch, das Drucken oder Medienstreaming direkt zwischen Geräten ohne Router und erzielt höhere Datenraten als Bluetooth. Nach Herstellerangaben können bis zu vier Geräte gleichzeitig gekoppelt werden.

Einfache Pfeile am WLAN-Symbol differenzieren hingegen zwischen Datentransfers: Ein Pfeil nach oben steht für den Versand wie bei Foto-Uploads oder Backups, ein Pfeil nach unten für den Empfang wie beim Laden von Webseiten oder E-Mails. Erscheinen beide Pfeile zeitgleich, laufen Up- und Downloads parallel.

Ein Telefonsymbol mit integriertem WLAN-Icon verweist auf aktives Telefonieren über das Drahtlosnetzwerk, wofür eine betriebsbereite SIM- oder eSIM-Karte erforderlich ist. Kürzel wie H+ zeigen eine Anbindung über den Mobilfunkstandard HSPA+ an.

Dieser Standard erreicht Datenraten von bis zu 21 Mbps beziehungsweise in der erweiterten Variante die doppelte Rate, während in der Praxis oft 3,5 bis 14 Mbps erzielt werden. Neuere Softwarestände wie One UI 9 unter Android 17 visualisieren aktive Standortzugriffe zudem über einen blauen Datenschutzindikator in der Statusleiste, der im Schnellmenü Auskunft über die jeweilige App gibt.