Samsung Galaxy Z Fold 8: 1,44 Millionen Vorbestellungen in einer Woche

Apple dokumentiert iOS-26-Funktion, Samsung startet Galaxy Z Fold 8 mit Rekord-Vorbestellungen und erweitert KI-Dienste.

Die Optimierung von Benutzeroberflächen und die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) prägen die aktuellen Entwicklungszyklen führender Smartphone-Hersteller. Im Fokus stehen dabei Funktionen, die alltägliche Prozesse wie das Warten in Telefonwarteschleifen automatisieren oder die Produktivität durch faltbare Display-Technologien erhöhen. In diesem Kontext wurden Anfang August 2026 neue Anleitungen für die iPhone-Funktion „Hold Assist“ sowie detaillierte Spezifikationen für die neue Foldable-Generation von Samsung bekannt.

Software-Optimierung bei Apple: Hold Assist und Systemintegration

Für Nutzer von Apple-Geräten steht mit der Funktion „Hold Assist“ eine Erweiterung zur Verfügung, die ab der Betriebssystemversion iOS 26 implementiert ist. Das System ermöglicht es, das iPhone stellvertretend in telefonischen Warteschleifen verweilen zu lassen. Sobald ein menschlicher Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung übernimmt, informiert das Gerät den Anwender. Die Anfang August 2026 veröffentlichten Dokumentationen erläutern die Handhabung dieser Funktion, die auf eine Reduktion passiver Wartezeiten abzielt.

Zusätzlich zeichnen sich weitere Schritte in der plattformübergreifenden Integration ab. Nachdem Microsoft im März 2026 eine entsprechende Anfrage gestellt und Apple diese im Juni 2026 bestätigt habe, werde an einer Synchronisierung der Zwischenablage zwischen iPhones und Windows-PCs gearbeitet. Branchenbeobachter rechnen mit einer Umsetzung bis zum Herbst 2027, möglicherweise beginnend im europäischen Markt. Parallel dazu verdichten sich Hinweise auf die Einführung eines ersten faltbaren „iPhone Ultra“, das im September 2026 gemeinsam mit der iPhone-18-Pro-Serie auf den Markt kommen könnte.

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Hardware-Offensive von Samsung: Das Galaxy Z Fold 8

Samsung adressiert den Markt für High-End-Smartphones mit der Veröffentlichung der Galaxy-Z-Fold-8-Serie, deren weltweiter Verkaufsstart für den 7. August 2026 in insgesamt 106 Märkten terminiert wurde. Das Standardmodell wiegt 201 Gramm und nutzt die sogenannte Flex Titanium-Technologie, welche die Dicke des Display-Moduls um 10 Prozent reduziere und die Sichtbarkeit des Falzes verringere. Das Gerät verfügt über ein 7,6 Zoll großes AMOLED-Hauptdisplay im 4:3-Format und ein 5,5 Zoll großes Cover-Display.

Technisch basiert die Serie auf dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor. In Leistungstests erreichte das Gerät 3510 Punkte im Geekbench Single-Core und 9456 Punkte im Multi-Core-Segment. Der Akku des Standardmodells ist mit 4800 mAh bemessen, während die Ultra-Variante über eine Kapazität von 5000 mAh verfügt und eine 45-Watt-Schnellladefunktion bietet, die das Gerät in 30 Minuten auf 67 Prozent auflade. Preislich beginnt das Galaxy Z Fold 8 bei 1.899,99 US-Dollar beziehungsweise 179.999 Indischen Rupien, während für das Ultra-Modell 2.099,99 US-Dollar aufgerufen werden.

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Marktperformance und KI-Trends in der Mobilfunkbranche

Die Marktakzeptanz der neuen Foldable-Generation zeigt sich in hohen Vorbestellungszahlen. In Südkorea wurden innerhalb von sieben Tagen 1,44 Millionen Vorbestellungen registriert, was den bisherigen Höchstwert für den Hersteller darstellt. Dabei entfielen rund 70 Prozent der Bestellungen auf das Modell Fold 8. Insgesamt liege die Nachfrage für das neue Modell dreimal höher als beim Vorgänger Galaxy Z Fold 7.

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die Integration von „Galaxy AI“. Die Adoptionsrate dieser KI-Dienste in der Region Südostasien und Ozeanien stieg laut internen Daten von 84 Prozent im August 2025 auf 96 Prozent im Juni 2026. Samsung verfolge dabei einen hybriden Ansatz: Rechenintensive Aufgaben werden in der Cloud verarbeitet, während datenschutzrelevante Prozesse direkt auf dem Gerät verbleiben. Zu den am häufigsten genutzten Funktionen zählen „Circle to Search“, „Photo Assist“ und „Live Translate“. Während Kernfunktionen der KI derzeit kostenlos zur Verfügung stehen, könnten für künftige Premium-Cloud-Dienste zusätzliche Gebühren anfallen.