In der vorinstallierten Galerie-Anwendung auf Samsung-Galaxy-Geräten verbirgt sich mit den sogenannten Gallery Labs ein spezielles Testmenü. Wie Berichte von Mitte Oktober 2026 zeigen, ermöglicht dieser versteckte Bereich den Zugriff auf experimentelle Werkzeuge und Modifikationen, die in den regulären Einstellungen nicht sichtbar sind. Nutzer können darüber Funktionen ausprobieren, die sich noch in der Erprobungsphase befinden.
Freischaltung über die Versionsnummer der Galerie
Um das versteckte Entwicklermenü sichtbar zu machen, bedarf es einer bestimmten Tastenfolge innerhalb der Galerie-App. Nach dem Öffnen der Anwendung navigieren Anwender über das Menü in die Einstellungen und wählen den Punkt zu den Galerie-Informationen aus.
Dort muss zehnmal hintereinander auf die angezeigte Versionsnummer getippt werden. Sobald auf dem Bildschirm der Hinweis erscheint, dass die Gallery Labs aktiviert wurden, genügt ein Verlassen und anschließender Neustart der App. Danach steht der zusätzliche Eintrag am Ende der Einstellungen bereit.
Experimentelle Werkzeuge für Medien und Organisation
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Innerhalb des freigeschalteten Menüs stehen diverse Neuerungen zur Auswahl. Dazu zählt eine Alben-Sperre, mit der sich Bildordner per Fingerabdruck oder Passwort schützen lassen. Diese Schutzmaßnahme greift allerdings ausschließlich innerhalb der hauseigenen Galerie-App; alternative Bildbetrachter von Drittanbietern wie Google Fotos können die gesperrten Medien weiterhin anzeigen.
Darüber hinaus umfasst der Funktionskatalog eine Option zum PDF-Export, über die Bilder direkt als Dokument ausgegeben und in Samsung Notes geöffnet werden können. Für eine bessere Übersicht sorgt eine chronologische Zeitleiste, welche Aufnahmen nach Tag, Monat und Jahr ordnet.
Zudem lassen sich Diashows gezielt auf eine manuelle Bildauswahl beschränken. Unter One UI 8.5 steht ferner eine klassische Video-Fortschrittsleiste bereit, die als Alternative zur Filmstreifen-Vorschau dient.
Vorbehalte bei der Nutzung und Deaktivierung
Samsung weist darauf hin, dass die in den Labs enthaltenen Optionen rein experimenteller Natur sind. Entsprechend können sie instabil laufen, auf bestimmten Galaxy-Modellen komplett fehlen oder durch spätere Software-Updates der App wieder entfernt werden.
Sollten Probleme auftreten, lässt sich die Testumgebung in den Einstellungen unter Gallery Labs über einen Schalter deaktivieren. Über eine separate Rücksetzfunktion können zudem sämtliche vorgenommenen Änderungen wieder auf den Werkszustand zurückgestellt werden.
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Zusätzliche Anpassungen an der Galaxy-Bedienung
Neben den Werkzeugen in der Galerie-App bietet die Benutzeroberfläche weitere Einstellmöglichkeiten für das Gerätedesign und die Bedienung. Über die erweiterten Funktionen in den Systemeinstellungen lässt sich etwa die physische Seitentaste für ein zweifaches Drücken anpassen.
Abhängig vom Gerätemodell und der installierten One-UI-Version können darüber Werkzeuge wie die Kamera, die Taschenlampe, Samsung Wallet, Screenshots oder beliebige Anwendungen gestartet werden.
Das lange Drücken der Taste ist ab Werk meist für den Digitalassistenten oder das Ausschaltmenü reserviert. Über Zusatzmodule wie RegiStar aus der Good-Lock-Suite lassen sich jedoch auch Aktionen wie das Teilen von Bildschirmfotos, die automatische Drehung, die Stummschaltung oder der Aufruf des Benachrichtigungsfelds auf die Taste legen.
Ausgewählte Sonderfunktionen, wie die Anpassung für ein Sichtschutz-Display, bleiben dabei bestimmten Spitzenmodellen wie dem Galaxy S26 Ultra vorbehalten. In der Testversion von One UI 9 wird zudem an Schaltflächen gearbeitet, die festlegen, ob der Tastatur-Kurzbefehl im Schnelleinstellungsfeld einen Sperrmodus auslöst.

