Samsung öffnet seinen Internet-Browser für Windows weltweit – ein strategischer Schachzug im Kampf um die Nutzerbindung. Nach einer exklusiven Testphase können nun alle Besitzer eines Windows-PCs die Beta-Version herunterladen. Das Ziel ist klar: Samsung will seine Galaxy-Nutzer mit einem nahtlosen Ökosystem aus Smartphone und PC an sich binden.
Bisher war der Browser nur in ausgewählten Ländern und mit Entwicklerkonto verfügbar. Diese Hürden sind nun gefallen. Der Schritt unterstreicht Samsungs Ambitionen, mit Apple und Google gleichzuziehen, die ihre eigenen Browser längst plattformübergreifend anbieten.
Nahtloses Ökosystem: Vom Smartphone direkt zum PC
Der Kern des Angebots ist die tiefe Integration in die Samsung-Welt. Nutzer können sich nach der Installation unter Windows 10 oder 11 mit ihrem Samsung-Konto anmelden. Sofort synchronisiert sich der Browser mit der mobilen Version auf dem Galaxy-Gerät.
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Lesezeichen, Verlauf und sogar gespeicherte Passwörter via Samsung Pass werden übertragen. Eine praktische Funktion erinnert Nutzer daran, ihre letzte Browsersitzung auf einem anderen Gerät fortzusetzen. Wer also einen Artikel auf dem Smartphone beginnt, kann ihn am Windows-Laptop nahtlos zu Ende lesen.
Diese Vernetzung soll den Wechsel zwischen den Geräten mühelos machen. Für die vielen Millionen Galaxy-Nutzer könnte das ein starkes Argument gegen Chrome oder Edge werden.
KI-Assistent und Privatsphäre im Fokus
Wie auf den Smartphones bringt Samsung auch auf dem Desktop seine Galaxy AI ins Spiel. Die Funktion „Browsing Assist“ kann Webseiten zusammenfassen und übersetzen. Voraussetzung ist ein eingeloggtes Samsung-Konto. Die KI soll so das Surfen effizienter machen.
Ein weiteres Schwergewicht liegt auf Datenschutz. Der Browser bringt einen integrierten „Smart Anti-Tracking“-Schutz gegen Werbetracker mit. Ein strenger Modus blockiert noch aggressiver. Ein Privacy-Dashboard zeigt in Echtzeit, wie viele Tracker und Werbeanzeigen blockiert wurden.
Auch ein werbeblockierender Ad-Blocker ist von Haus aus dabei. Das reduziert den Bedarf an zusätzlichen Erweiterungen und soll für ein saubereres Surf-Erlebnis sorgen.
Der Weg zum fertigen Produkt
Trotz der weltweiten Verfügbarkeit handelt es sich noch um eine Beta. Nutzer müssen mit gelegentlichen Fehlern oder unausgereiften Funktionen rechnen. Die Entwicklung begann mit einem kurzen Auftritt im Microsoft Store Ende 2023. Im Oktober 2025 startete eine eingeschränkte Beta nur in den USA und Südkorea.
Die jetzt erfolgte Öffnung für alle zeigt Samsungs Vertrauen in den Stand der Software. Sie dient vor allem dazu, durch breites Feedback die Entwicklung zu beschleunigen. Technisch basiert der Browser wie Chrome und Edge auf dem Open-Source-Projekt Chromium. Das garantiert Kompatibilität mit den meisten Webseiten und die Nutzung von Erweiterungen aus dem Chrome Web Store.
Strategie gegen Apple und Google
Die weltweite Beta ist mehr als nur ein Software-Update. Sie ist ein strategischer Zug, um das Galaxy-Ökosystem zu stärken. In einer Zeit, in der Hardware und Software verschmelzen, ist ein konsistentes Erlebnis über alle Geräte hinweg entscheidend für die Kundenbindung.
Mit einem eigenen Desktop-Browser macht sich Samsung unabhängiger von Drittanbietern wie Google. Es schafft eine geschlossene, eigene Welt für seine Nutzer. Marktbeobachter werden nun verfolgen, wie gut die Stabilität und die Ökosystem-Features bei den Nutzern ankommen.
Ein konkretes Datum für den stabilen Release hat Samsung noch nicht genannt. Die vollständige Öffnung der Beta deutet jedoch darauf hin, dass der finale Start nicht mehr weit entfernt ist. Für Galaxy-Nutzer entsteht so eine neue, vielversprechende Möglichkeit, produktiv zwischen ihren Geräten zu wechseln.
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