Samsung Odyssey Ark: Premium-Monitor stürzt um 52 Prozent im Preis

Samsung senkt den Preis seines Flaggschiff-Monitors Odyssey Ark 2nd Gen um über 50 Prozent auf rund 1.300 Euro. Der radikale Schritt nach der CES 2026 setzt einen neuen Maßstab für den High-End-Gaming-Markt.

Samsungs Flaggschiff-Monitor Odyssey Ark 2nd Gen kostet plötzlich nur noch halb so viel. Der radikale Preiscut auf rund 1.300 Euro erschüttert den High-End-Gaming-Markt und macht das einstige Luxusgerät für viele erschwinglich. Die drastische Reduzierung erfolgte nur Tage nach der CES 2026 und markiert eine strategische Neuausrichtung des Konzerns.

Vom Luxus- zum Volumenprodukt

Der 55-Zoll-Riese mit der Modellbezeichnung G97NC ist bei großen Händlern wie Amazon und im Samsung-Online-Store nun für etwa 1.300 Euro zu haben. Ursprünglich lag der Preis bei stolzen 2.700 Euro. Ein Rabatt von über 1.400 Euro ist für aktuelle Top-Hardware außerhalb von Events wie Black Friday äußerst ungewöhnlich.

Damit positioniert Samsung eines seiner ambitioniertesten Displays plötzlich im Preissegment klassischer Ultrawide-Monitore. Enthusiasten, für die das einzigartige „Cockpit Mode“-Erlebnis bisher unerreichbar war, wittern ihre Chance. Das Gerät bietet mit seiner 55-Zoll-Fläche und der vertikalen Drehfunktion deutlich mehr Bildfläche und Funktionalität als vergleichbare OLED-Modelle von LG, Corsair oder Asus, die zwischen 1.100 und 2.000 Euro kosten.

Technik-Spezifikationen: Noch immer topaktuell

Trotz der Bezeichnung „2nd Gen“ sind die Spezifikationen auch Anfang 2026 noch erstklassig. Das Herzstück ist ein gebogenes 55-Zoll Mini-LED-Panel mit 4K-Auflösung (3840 x 2160) und Quantum Matrix Technology. Für flüssiges Gaming sorgen eine 165-Hz-Bildwiederholrate und eine Reaktionszeit von 1 ms.

Die zweite Generation adressierte gezielt die Schwachstellen des Vorgängers. Neu hinzugekommen sind ein DisplayPort 1.4-Anschluss und ein integrierter KVM-Switch, mit dem sich mehrere Rechner über eine Maus und Tastatur steuern lassen. Die „Multi View“-Funktion teilt den Bildschirm in bis zu vier unabhängige Segmente auf – ideal für Multitasker oder Streamer.

Der Clou bleibt der Cockpit Mode: Durch vertikales Drehen des Monitors entstehen drei übereinander gestapelte virtuelle Bildschirme. Ein Setup, das vor allem bei Flugsimulator-Fans und Content-Creatoren beliebt ist.

Strategischer Preiscut nach der CES

Warum fällt der Preis jetzt so dramatisch? Analysten sehen den Grund in Samsungs Neuausrichtung nach der Technikmesse CES in Las Vegas. Dort stellte der Konzern seine neuesten Innovationen vor, darunter den glasfreien Odyssey 3D-Monitor und Panels mit ultrahohen 1.040 Hz.

Das neue „Halo“-Produkt ist nun die 3D-Technologie, nicht mehr der große Ark. Um Platz für die neuen Modelle zu schaffen und Lagerbestände abzubauen, wird die vorherige Generation aggressiv im Preis gesenkt. Bei 1.300 Euro unterbietet der Ark 2nd Gen nicht nur die Konkurrenz, sondern setzt auch eine neue Messlatte für den gesamten Segment der Großformat-Monitore.

Marktanalyse: Ein neuer Preismaßstab

Experten sind sich einig: Dieser Schritt könnte einen neuen Preismaßstab für große Gaming-Displays etablieren. Die Konkurrenz muss nun ihre Strategie für 40-Zoll-plus OLED- und Mini-LED-Modelle überdenken.

Für Tech-Experten war erst die zweite Generation durch den DisplayPort-Anschluss wirklich eine ernsthafte Option für PC-Spieler. Jetzt, mit der Preiskorrektur, wandelt sich das Image vom „Nischen-Luxus“ zum „erreichbaren Endgerät“. Der Wert für das gebotene Immersions- und Multitasking-Erlebnis ist kaum zu schlagen.

Was bedeutet das für Käufer? Der Preis könnte schwanken, sobald die Lager nach der Promotion geleert sind. Die Messlatte ist jedoch gesetzt. Während Samsung seine CES-Innovationen in der ersten Jahreshälfte ausrollt, werden ältere Flaggschiffe wie der Ark wohl noch lange aggressive Preisführer bleiben. Für Gamer mit dem nötigen Platz auf dem Schreibtisch ist dieses Angebot einer der spektakulärsten Hardware-Deals des frühen Jahres 2026.