Samsung One UI 8.5: Rollout für Galaxy S25 startet diese Woche

Samsung startet am 9. Mai das One-UI-8.5-Update für die Galaxy-S25-Reihe mit erweiterter KI und AirDrop-Kompatibilität.

5 auf die Galaxy-S25-Reihe.** Der südkoreanische Konzern setzt damit ein klares Zeichen: Künstliche Intelligenz und plattformübergreifende Sicherheit stehen im Mittelpunkt der neuen Software-Generation. Zeitgleich bereitet Apple die finale Version von iOS 26.5 vor – mit einer lang erwarteten Neuerung für die Android-Kommunikation.

Update-Start am 9. Mai

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Der Rollout von One UI 8.5 beginnt am 9. Mai 2026 – zunächst für die Galaxy-S25-Serie in Kanada. Kurz darauf sollen internationale Nutzer folgen. Auch die kommenden Faltmodelle Galaxy Z Fold 7, Galaxy Z Flip 7 und das Galaxy S25 Edge sind für das Update vorgesehen. Besitzer der Galaxy-S24-Reihe müssen sich noch etwas gedulden, dürften aber ebenfalls zeitnah bedient werden.

Was bringt die neue Version? Eine erweiterte KI-Suite und ein überarbeitetes Interface stehen auf der Liste. Besonders spannend: Die Quick-Share-Funktion unterstützt künftig AirDrop – ein Schritt, der den Dateiaustausch zwischen verschiedenen Geräten deutlich vereinfachen dürfte.

Samsung Messages wird eingestellt

Parallel zum großen Update vollzieht Samsung einen radikalen Schnitt bei der Nachrichten-App. Bis Juli 2026 wird Samsung Messages komplett eingestellt. Nutzer müssen dann auf Google Messages umsteigen – das ist seit 2024 bereits auf neuen Galaxy-Geräten vorinstalliert.

Die Konsequenzen sind weitreichend: Das kommende Galaxy S26 wird Samsung Messages gar nicht mehr unterstützen. Auch Besitzer älterer Galaxy Watches mit Tizen-Betriebssystem verlieren den Zugriff auf ihre Chat-Verläufe.

Apple öffnet sich für sichere Android-Kommunikation

Fast zeitgleich liefert Apple die Release Candidate von iOS 26.5 aus – und die bringt eine echte Revolution: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android. Möglich macht das der GSMA RCS Universal Profile 3.0 mit dem MLS-Protokoll.

Die neue Funktion erlaubt das Bearbeiten und Löschen von Nachrichten, plattformunabhängige Reaktionen sowie Inline-Antworten – und das alles verschlüsselt. Ein Schloss-Symbol in beiden Messaging-Apps zeigt an, ob die Verbindung sicher ist. Die öffentliche Version von iOS 26.5 wird für die zweite Maiwoche erwartet.

Sicherheitsupdates: Google ändert Taktik

Auch Google stellt die Sicherheitsversorgung des Android-Ökosystems um. Statt monatlicher Updates für alle Schwachstellen gibt es künftig ein risikobasiertes Modell: Kritische Lücken werden weiterhin monatlich geschlossen, weniger riskante Fehler in vierteljährlichen Paketen (März, Juni, September, Dezember) gebündelt.

Das Mai-Update schließt unter anderem eine kritische Sicherheitslücke in einer Systemkomponente, die eine Remotecode-Ausführung ohne Benutzereingriff ermöglicht hätte. Parallel dazu hat Google am 4. Mai die Play Services 26.17 und den Play Store 51.3 ausgerollt. Zu den Neuerungen gehören:

  • Ein Warnhinweis bei Dasher-Konto-Anmeldungen auf Android-Desktopgeräten
  • Play Sidekick direkt aus der Benachrichtigungsleiste
  • Erweiterte Sprachunterstützung für Gaming-Communitys (Chinesisch, Japanisch, Portugiesisch)
  • Fehlerkorrekturen für Google Wallet
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Ausblick: Pixel 11 und WWDC im Juni

Die aktuellen Software-Updates sind nur der Vorbote für große Hardware-Ankündigungen. Für das Pixel 11 deuten Leaks auf den Tensor G6-Chip und ein MediaTek M90-Modem hin. Das Gerät soll im August 2026 erscheinen und den bisherigen Temperatursensor durch ein neues „Pixel Glow“-LED-System ersetzen.

Apple wiederum bereitet die WWDC am 8. Juni 2026 vor. Erwartet wird iOS 27 mit einer Funktion, die es Nutzern erlaubt, digitale Pässe in der Wallet-App per QR-Code-Scan selbst zu erstellen – ohne Entwickler-Support.

Der große Schritt zur Einheit

Die zeitgleiche Auslieferung von One UI 8.5 und iOS 26.5 markiert einen Wendepunkt. Samsung treibt die Vereinheitlichung des Android-Messaging voran, während Apple erstmals verschlüsselte RCS-Kommunikation zwischen den Plattformen ermöglicht. Das Ende der Ära, in der iPhone- und Android-Nutzer an unterschiedlichen Standards scheiterten, rückt näher.

Bleibt die Frage: Werden die Nutzer die neuen Funktionen annehmen? Die Weichen sind jedenfalls gestellt – für ein mobiles Ökosystem, das Sicherheit, KI und plattformübergreifende Kompatibilität endlich ernst nimmt.