Samsung One UI: KI-Radierer und Objektradierer für Fotos im Vergleich

KI-Retusche ergänzt komplexe Bildbereiche, während das klassische Werkzeug kleine Makel ohne Wasserzeichen beseitigt.

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In der Benutzeroberfläche Samsung One UI stehen Anwendern für die Retusche von Fotos zwei unterschiedliche Bordwerkzeuge zur Verfügung: die generative Bildbearbeitung und der klassische Objektradierer. Während beide Funktionen darauf ausgelegt sind, störende Bildelemente aus Aufnahmen zu entfernen, unterscheiden sich die dahinterliegende Technologie, der Bedienablauf sowie der jeweilige Einsatzzweck deutlich voneinander.

Generative Bearbeitung für komplexe Hintergründe

Der generative Radierer nutzt Methoden der künstlichen Intelligenz, um entfernte Objekte nicht nur herauszuschneiden, sondern den freigewordenen Bereich nahtlos mit neu berechneten Bildinhalten aufzufüllen.

Um die Funktion in der Samsung-Galerie aufzurufen, wird das entsprechende Foto geöffnet und die Option für generative Bearbeitung über das Sternsymbol ausgewählt. Nach dem Markieren des ungewollten Elements genügt ein Tippen auf den Löschbefehl, bevor das Ergebnis gespeichert werden kann.

Dieses Verfahren eignet sich vor allem für großflächige Motive sowie komplexe Bildhintergründe wie strukturierte Landschaften oder detaillierte Texturen, bei denen herkömmliche Bildreparaturen sichtbare Artefakte hinterlassen würden. Da die Bildbereiche rechnerisch neu erzeugt werden, versieht das System die exportierten Dateien in der Ecke automatisch mit einem dezenten Kennzeichnungshinweis auf KI-generierte Inhalte.

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Der klassische Objektradierer für feine Korrekturen

Als Alternative bietet Samsung weiterhin den bewährten, traditionellen Objektradierer an. Dieser lässt sich über die Galerie aufrufen, indem im Editor zunächst das Stiftsymbol und anschließend das Dreipunkt-Menü geöffnet wird.

In den Einstellungen kann der entsprechende Auswahlschalter aktiviert werden. Über das Werkzeugmenü mit den vier Kreisen steht das Werkzeug daraufhin zur Verfügung. Nach der Auswahl des Zielobjekts wird der Bereich bereinigt und angepasst.

Die klassische Variante arbeitet ohne generative Ergänzungen und eignet sich insbesondere für kleine Details, das Entfernen unerwünschter Schatten oder störender Reflexionen auf vergleichsweise homogenen, einfachen Hintergründen. Ein entscheidender Unterschied zur generativen Lösung besteht darin, dass bei dieser Bearbeitung kein Wasserzeichen in das Bild eingefügt wird.

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Strukturierte Auswahlhilfen und erweiterte Galerie-Werkzeuge

Neben den Retuschewerkzeugen bietet das Software-Ökosystem ergänzende Optionen zur Bereinigung von Fotosammlungen. Über das Zusatzmodul Gallery Assistant innerhalb der Plattform Samsung Good Lock lässt sich beispielsweise eine Vergleichsfunktion nutzen, um mehrere ähnliche Schnappschüsse direkt auf einem geteilten Bildschirm parallel zu prüfen.

Nach Auswahl der Aufnahmen teilt sich die Anzeige in interaktive Bedienfelder. Schwebende Schaltflächen erlauben es, bevorzugte Bilder direkt zu markieren, weiterzuleiten oder unscharfe Duplikate sofort zu entfernen, um den Gerätespeicher zu entlasten.

Zusammen mit generativen Assistenzfunktionen wie textbasierten Bearbeitungsanweisungen in neueren Softwareversionen zielt der Funktionsumfang darauf ab, die mobile Fotobearbeitung zwischen schneller Detailkorrektur und aufwendiger Bildsynthese flexibel abzustimmen.