Der Technologiekonzern Samsung hat mit der Veröffentlichung seines Sicherheitspatches für September 2026 begonnen. Das Update adressiert eine Vielzahl an Schwachstellen und wird zeitgleich mit einer signifikanten Ausweitung des Beta-Programms für die kommende Benutzeroberfläche One UI 9 ausgerollt.
Die Testphase für das auf Android 17 basierende Betriebssystem erreicht nun neben den Flaggschiff-Modellen auch verstärkt die Mittelklasse-Serie sowie Wearables des Herstellers.
Umfassendes Sicherheitspaket für September 2026
Der aktuelle Sicherheitspatch behebt insgesamt 90 identifizierte Schwachstellen. Wie aus Fachberichten vom 8. September 2026 hervorgeht, stammen 58 dieser Korrekturen von Google. Davon wurden 18 als kritisch und 40 als hoch eingestuft.
Samsung ergänzt dies durch 31 eigene Korrekturen für spezifische Sicherheitslücken, sogenannte Samsung Vulnerabilities and Exposures (SVE). In diesem Bereich wurden zwei Lücken als kritisch und drei als hoch bewertet; weitere 15 weisen ein mittleres Risiko auf, während elf Korrekturen nicht näher offengelegt wurden.
Zusätzlich enthält das Paket eine Fehlerbehebung für Samsung Semiconductor, die als hoch priorisiert wurde. Von den gemeldeten Common Vulnerabilities and Exposures (CVEs) waren 40 im Samsung-Ökosystem nicht anwendbar, während eine Schwachstelle bereits durch ein vorangegangenes Update geschlossen wurde.
Expansion der One UI 9 Beta auf Mittelklasse-Modelle
Der Rollout des September-Patches erfolgt in diesem Jahr auf ungewöhnliche Weise. Erstmals wurde die Sicherheitsaktualisierung zuerst als Teil der One UI 9 Beta für das Galaxy A55 zur Verfügung gestellt. In Märkten wie Südkorea und Indien ist dieser Build (Kennung A556EXXUHZZI1) mit einer Größe von etwa 2 GB bereits verfügbar. Interessierte Nutzer können sich über die App Samsung Members für den Test registrieren.
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Neben dem Galaxy A55 wurden die Beta-Tests laut Berichten vom 8. September 2026 auch auf das Galaxy A36 und das Galaxy A56 ausgeweitet. Für das Galaxy A36 in Indien wird ein Build mit der Bezeichnung A366EXXUCZZHI angegeben, der rund 2,3 GB umfasst.
Zudem deuten Informationen auf Samsung-Servern darauf hin, dass eine Beta-Firmware für das Galaxy A35 existiert, was auf einen kurzbevorstehenden Start des Programms für dieses Modell hindeutet.
Neue Funktionen und Optimierungen für Flaggschiff-Serien
Parallel zur Mittelklasse treibt Samsung die Entwicklung für seine Premium-Smartphones voran. Für die Galaxy S25-Serie wurde in Indien die zweite Beta-Version von One UI 9 veröffentlicht. Das etwa 660 MB große Update führt neue Funktionen ein, die verstärkt auf künstlicher Intelligenz basieren. Dazu gehören Anwendungen wie „Now Nudge“, „My FanCam“, „Call Brief“ sowie personalisierte „Custom Cards“.
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Die Beta-Phase wurde zudem geografisch ausgeweitet und umfasst nun Nutzer in den USA, Großbritannien, Südkorea und Indien. Unterstützt werden dabei die Modelle Galaxy S25, S25+, S25 Ultra sowie das S25 FE. Auch die faltbaren Geräte Z Fold7 und Z Flip7 nehmen am Programm teil.
Für diese Foldables behebt die zweite Beta-Version (Build-Endung ZZI6) spezifische Fehler in den Bereichen WLAN, Kontakte, Bixby Vision sowie Probleme bei der Kamerazoom-Funktion und der Anbindung von Gamecontrollern.
Bereits Ende August wurde für die Galaxy S26-Serie die siebte Beta-Version gesichtet. Eine dort eingeführte Funktion namens „Call Brief“, die bei internationalen Anrufen automatisch die lokale Uhrzeit des Kontakts anzeigt, ist mittlerweile auch auf dem Z Fold8 verfügbar. Branchenbeobachter erwarten für die S26-Modelle bereits in naher Zukunft die Bereitstellung einer stabilen Version der Software.
Betriebssystem-Update für Galaxy Watch-Modelle
Die Software-Aktualisierung umfasst auch die Wearables des Herstellers. In Südkorea und den USA ist die One UI 9 Watch Beta für die Galaxy Watch6-Serie gestartet. Das Paket mit einer Größe von circa 1,9 GB beinhaltet neben dem September-Sicherheitspatch eine Überarbeitung der Benutzeroberfläche und erweiterte Gesundheitsfunktionen.
Dazu zählen neue Metriken wie ein „Antioxidant Index“ und die Messung der „Vascular Load“. Für Nutzer außerhalb der USA wurde zudem eine Funktion zur Verfolgung von Blutdrucktrends integriert.
Diese Neuerungen stehen auch für die Galaxy Watch7 und die Galaxy Watch Ultra zur Verfügung. Samsung weist darauf hin, dass Beta-Versionen instabil sein können und empfiehlt Teilnehmern des Testprogramms vor der Installation eine vollständige Datensicherung.

