Samsung-Sicherheitspatch: 45 Google-Fixes, darunter neun kritische Lücken

Das Oktober-Bulletin umfasst 83 Fehlerkorrekturen; zugleich nahm Samsung das Galaxy A04s und A23 5G aus der Update-Roadmap.

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Samsung-Nutzer sind aufgerufen, zeitnah die neuesten Sicherheitspatches zu installieren, um mehrere Schwachstellen auf ihren Geräten zu schließen, und zugleich die Systemeinstellungen für einen besseren Fokus zu nutzen. Mit den aktuellen Aktualisierungen bessert der südkoreanische Hersteller zahlreiche Schwachstellen im Betriebssystem und in eigenen Softwarekomponenten nach.

Dutzende Schwachstellen im Oktober-Bulletin behoben

Am 6. Oktober 2026 veröffentlichte Samsung sein Sicherheitsbulletin für Oktober 2026. Dieses umfasst 45 Google-Patches, von denen 9 als kritisch, 33 als hoch und 3 als mittel eingestuft sind. Hinzu kommen 4 hoch eingestufte Fehlerbehebungen von Samsung Semiconductor.

Darüber hinaus listet Samsung 27 eigene Sicherheitskorrekturen auf, von denen 13 detailliert aufgeführt werden, darunter 6 mit hoher und 7 mit mittlerer Priorität.

In Berichten wird die Gesamtzahl der behobenen Probleme teils unterschiedlich zusammengefasst: Das Bulletin deckt insgesamt 83 Fixes für Android und Samsung Semiconductor ab, während der Rollout für ausgewählte Geräteserien 62 Sicherheitsprobleme adressiert – knapp 50 von Google und rund 13 von Samsung. Der Patch betrifft Geräte mit den Betriebssystemversionen Android 14 bis Android 17 und liefert reine Fehlerbehebungen ohne neue Funktionsinhalte.

Regionaler Rollout für aktuelle Smartphone-Modelle

Die Verteilung der Oktober-Aktualisierung begann für die Modelle Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra in den USA und Kanada. Für das werkseitig entsperrte US-Modell des Galaxy S26 Ultra gilt die Build-Nummer S948U1UES4BZIG mit einer Downloadgröße von 531,24 MB. Für kanadische Geräte wird der Build S948WVLS4BZIG bereitgestellt.

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Berichte verweisen zudem auf die Firmware-Kennungen S948U1UES4BZIG für das reguläre S26 sowie S948U1OYM4BZIG für das S26 Plus. Bei faltbaren Geräten wie dem Galaxy Z Fold8, Z Fold8 Ultra und Z Flip8 startete die Verteilung unter anderem in Europa und Indien mit der Build-Endung AZIJ.

Der Patch ist das erste Update der S26-Reihe seit der Einführung der stabilen Version von One UI 9.0 auf Basis von Android 17, die im September 2026 in den USA anlief. Weitere Regionen sollen in den nachfolgenden Tagen folgen; einen offiziellen Zeitplan für einzelne Länder hat Samsung bislang nicht vorgelegt.

Marktbeobachter rechnen damit, dass auch die Vorgängergeneration der Galaxy S25-Reihe in Kürze versorgt werden könnte, was der Hersteller jedoch noch nicht offiziell terminierte.

Parallel dazu verteilt Samsung weltweit weiterhin Sicherheitsaktualisierungen für ältere Geräte. Ein September-Patch für die Modellreihen Galaxy S23 und S24 schließt 90 Sicherheitslücken. Dessen Downloadgröße liegt für Modelle der S24-Serie bei rund 450 MB, für das S24 FE bei rund 438 MB und für die S23-Reihe bei rund 560 MB.

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Veränderungen im Update-Support für ältere Modellreihen

Neben der Bereitstellung neuer Patches passt Samsung die offizielle Update-Roadmap für Einsteigermodelle an. Am 6. Oktober 2026 wurden laut Berichten das Galaxy A04s und das Galaxy A23 5G – beides Geräte aus dem Jahr 2022 – aus der Roadmap genommen, ohne dass Samsung einen Grund angab.

Am 10. Oktober 2026 entfernte das Unternehmen das Galaxy A04s zudem vollständig von der offiziellen Sicherheitsupdate-Seite. Das Gerät hatte seine letzte Aktualisierung im August 2026 erhalten und zwei große Android-Upgrades bis One UI 6.1 durchlaufen. Andere Einstiegsgeräte wie das Galaxy A04, A04e, A05 und A05s verbleiben vorerst auf der Update-Liste.

Nutzer von Galaxy-Geräten werden angehalten, neben den regulären Firmware-Aktualisierungen von Samsung auch die Google-Play-Systemupdates manuell zu überprüfen, da die tatsächliche Verfügbarkeit der Softwarepakete vom jeweiligen Gerätemodell, dem Mobilfunkanbieter sowie der Region abhängt.