Samsung-Splitscreen: So laufen bis zu drei Apps gleichzeitig

One UI ermöglicht parallele Apps, schwebende Fenster und gespeicherte App-Kombinationen; Tablets und Foldables bieten zusätzliche Ansichten.

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Aktuelle technische Anleitungen erläutern, wie sich das Splitscreen-Multitasking auf Samsung-Smartphones und -Tablets aktivieren und effektiv einsetzen lässt. Die Nutzung zweier oder mehrerer Anwendungen auf einem geteilten Bildschirm soll die Produktivität im mobilen Alltag erhöhen und den kontinuierlichen Wechsel zwischen geöffneten Programmen überflüssig machen.

Aktivierung und Bedienung unter der Benutzeroberfläche One UI

Die auf Galaxy-Geräten installierte Benutzeroberfläche One UI stellt neben der klassischen Splitscreen-Darstellung auch schwebende Fenster bereit. Um zwei Anwendungen parallel anzuzeigen, wird zunächst die Ansicht der zuletzt verwendeten Apps geöffnet.

Nach einem Antippen des jeweiligen App-Symbols lässt sich der Befehl zur geteilten Bildschirmansicht auswählen, woraufhin die zweite gewünschte Anwendung bestimmt wird. Zwischen beiden Fenstern ist es möglich, Textelemente unkompliziert per Drag-and-drop zu übertragen.

Über das Antippen der zentralen Trennleiste lässt sich die Ansicht zudem in ein Pop-up-Fenster umwandeln. Dieses schwebende Fenster kann bei Bedarf zu einer frei verschiebbaren Blase am Bildschirmrand minimiert werden. Die Trennlinie zwischen den Anwendungen dient zudem der flexiblen Größenanpassung.

Häufig gemeinsam genutzte Kombinationen lassen sich dauerhaft als App-Paar abspeichern. Da nicht alle Programme standardmäßig für die geteilte Darstellung optimiert sind, bietet Samsung in den sogenannten Labs-Einstellungen eine Funktion, mit der sich der Mehrfenstermodus auch für eigentlich inkompatible Anwendungen erzwingen lässt.

Erweiterte Funktionen auf Tablets und faltbaren Smartphones

Auf den hauseigenen Galaxy-Tablets stehen zusätzliche Navigationswege zur Verfügung. Neben der bekannten App-Übersicht können Splitscreen-Sitzungen alternativ über die Taskleiste, das Apps-Edge-Panel oder ab Version One UI 6+ über eine Zwei-Finger-Geste initiiert werden. Eine Taskleiste ist auf den Tablet-Modellen Tab S8, S9, S10, S11 sowie A11+ vorhanden.

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Drei gleichzeitig geöffnete Anwendungsfenster sind größeren Geräten vorbehalten. Dazu zählen etwa das Galaxy Tab S9 Ultra 5G unter One UI 8 oder das Galaxy Tab S10 Lite mit One UI 7.0. Auch das faltbare Galaxy Z Fold 8 stellt auf seinem Hauptdisplay bis zu drei Anwendungen parallel dar und ergänzt dies durch transparente, anpassbare, verschiebbare und minimierbare Fenster sowie die Einbindung von Taskleiste und App-Paaren.

In der Desktop-Umgebung Samsung DeX, die auch die Bildausgabe auf externe Monitore unterstützt, stehen unter One UI 8 Andockfunktionen zur Verfügung, um Fenster gezielt an den linken oder rechten Bildschirmrand zu setzen.

Modellübergreifender Einsatz und künftige Entwicklungen

Die Multitasking-Werkzeuge beschränken sich keineswegs auf hochpreisige Spitzenmodelle. Auch Mittelklasse-Geräte wie das Galaxy A35 – ausgestattet mit einem Mittelklasse-Prozessor, wahlweise 6 GB oder 8 GB RAM, 128 GB Speicher sowie einem 6,6-Zoll-Super-AMOLED-Bildschirm mit 120 Hz – bieten die Splitscreen-Optionen von One UI vollständig an.

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Die Funktion blickt bei Samsung auf eine lange Entwicklung zurück: Bei früheren Modellen wie dem Note8 ließ sich der geteilte Bildschirm alternativ über einen fünfsekündigen Druck auf die Home-Taste öffnen, während ältere Software-Versionen wie Android 4.1 und Android 4.2+ den Multi-Window-Modus noch über die Display-Einstellungen regelten. Beim Modell A7100 erfolgte der Aufruf über ein Halten der Taste für die letzten Apps.

Für künftige Hardware-Generationen zeichnen sich weitere Neuerungen ab. Dem Leaker Ice Universe zufolge soll das Galaxy S27 Ultra ein spezielles Display für mehr Privatsphäre im Splitscreen-Betrieb erhalten. Diese Technik dunkelt ein einzelnes App-Fenster auch bei Größenänderungen gezielt ab, um neugierige Blicke abzuwehren – eine Eigenschaft, die erstmals beim Xiaomi 18 Pro dokumentiert wurde.