Samsung rollt das erste große Sicherheitsupdate des Jahres für seine Smartphones und Tablets aus. Der Patch schließt Dutzende kritischer Lücken – auch in aktuellen Top-Modellen.
Der südkoreanische Tech-Riese hat mit der weltweiten Auslieferung des Januar-2026-Sicherheitsupdates begonnen. Es erreicht zunächst Flaggschiffe wie die Galaxy S25– und Z Fold/Flip 7-Serien, wird aber schrittweise auf Mittelklasse- und Budget-Geräte ausgeweitet. Für Millionen Nutzer ist dies die erste wichtige Verteidigungslinie gegen neue Cyber-Bedrohungen im Jahr 2026.
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Was im umfangreichen Sicherheits-Patch steckt
Das Security Maintenance Release (SMR) behebt insgesamt 55 Sicherheitslücken. Diese setzen sich aus Patches von Googles Android-Bulletin, Samsungs eigener Software-Abteilung und dessen Halbleitersparte für Exynos-Chips zusammen. Eine Lücke wird als „kritisch“ eingestuft, 28 als „hochriskant“.
Besonders bedeutend ist die Korrektur einer schwerwiegenden Schwachstelle (SVE-2025-1716). Sie könnte es einem lokalen Angreifer ermöglicht haben, mit Systemrechten auf Dateien zuzugreifen. Ein weiterer Patch verhindert, dass die Carrier-Sperre eines Geräts physisch umgangen werden kann. Vier Korrekturen stammen direkt von Samsungs Chip-Designern und betreffen Exynos-Komponenten.
Flaggschiffe und Falt-Handys zuerst dran
Wie üblich erhalten die neuesten und teuersten Modelle das Update zuerst. Die Galaxy S25-Serie bekam den Patch bereits im Rahmen des One UI 8.5 Beta-Programms. Kurz darauf folgten das Galaxy S24-Trio und die aktuellen Falt-Handys Z Fold 7 und Z Flip 7. Auch die Vorgänger-Generation, Z Fold 6 und Z Flip 6, wird bereits bedient.
Diese priorisierte, aber schnelle Abfolge soll sicherstellen, dass die populärsten Geräte früh im Monat geschützt sind. Das Update bringt reine Sicherheitsverbesserungen, keine neuen Funktionen. Diese sind für das stabile Release von One UI 8.5 in den kommenden Monaten vorgesehen.
Globale Expansion und breitere Gerätepalette
Gestartet ist der Rollout in Südkorea. Inzwischen melden Nutzer in Europa, Indien und Nordamerika den Erhalt der Updates, etwa für die Falt-Handys. Die Download-Größe variiert je nach Modell zwischen 400 und über 560 Megabyte.
Doch Samsung denkt weiter: Das Update erreicht auch erschwingliche Modelle wie das Galaxy M53 oder A06 4G in Asien. Selbst die Galaxy Tab S9-Tablets sind bereits in der Warteschlange. Diese breite Streuung zeigt den Versuch, einen großen Teil der aktiven Nutzerbasis zeitnah abzusichern.
Warum diese Updates so entscheidend sind
In einer Zeit, in der viele auf neue One-UI-Features warten, sind diese monatlichen Sicherheits-Patches oft wichtiger für den Alltag. Sie schützen vor Malware und Datenlecks, indem sie Dutzende potenzieller Angriffsvektoren auf einmal entschärfen. Die Zusammenarbeit zwischen Google, Samsungs Mobilsparte und der Halbleiterdivision stellt sicher, dass Sicherheit auf allen Ebenen bedacht wird – vom Betriebssystem bis zur Hardware.
Diese konsistente, monatliche Bereitstellung ist ein zentrales Verkaufsargument Samsungs im hart umkämpften Android-Markt. Sie verlängert die sichere Lebensdauer der Geräte und gibt Kunden Planungssicherheit.
So installieren Sie das Update
Die Auslieferung erfolgt gestaffelt nach Modell, Land und Mobilfunkanbieter. Die meisten Nutzer erhalten eine automatische Benachrichtigung. Wer nicht warten möchte, kann manuell nach dem Update suchen: Unter Einstellungen > Softwareupdate > Herunterladen und installieren lässt sich der Patch einspielen.
Samsung wird die Verfügbarkeit den gesamten Januar über auf weitere berechtigte Geräte ausweiten. Angesichts der sich ständig wandelnden Bedrohungslage ist eine zeitnahe Installation dringend empfohlen.
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