Samsung treibt Speicherpreise in ungeahnte Höhen

Der KI-Sektor verdrängt die Produktion von Verbraucher-RAM und SSDs, was zu historischer Knappheit und massiven Preisanstiegen führt. Analysten korrigieren ihre Prognosen deutlich nach oben.

Die globale Tech-Branche steht unter Schock: Samsung soll die Großhandelspreise für Verbraucher-Speicherbausteine um bis zu 80 Prozent erhöhen. Diese Meldung trifft einen Markt, der bereits unter historischer Knappheit und explodierenden Kosten ächzt. Für Verbraucher bedeutet das deutlich teurere PCs, Laptops und Smartphones.

Offizielles Dementi, doch die Preise explodieren

Anfang dieser Woche kursierten Berichte, wonach der südkoreanische Tech-Riese seine Vertriebspartner in Taiwan über massive Preisanpassungen informiert habe. Samsung selbst dementierte zwar pauschale Erhöhungen um 80 Prozent. Doch Branchenkenner und Händler bestätigen: Die Einkaufskosten bei Samsung sind bereits sprunghaft gestiegen. Die Folgen sind auf dem freien Markt längst sichtbar. Beliebte Produkte wie 32-GB-DDR5-Laptop-Kits oder 1-TB-portable SSDs haben sich im Einzelhandel seit November 2025 teilweise verdreifacht.

Was steckt hinter dieser beispiellosen Entwicklung? Die Antwort liegt in der künstlichen Intelligenz.

KI-Boom schafft leere Regale für Verbraucher

Der Haupttreiber ist die unersättliche Nachfrage der KI-Industrie nach Hochleistungsspeichern. Hersteller wie Samsung priorisieren die Produktion von teurer High-Bandwidth Memory (HBM) für Rechenzentren. Diese Chips erzielen deutlich höhere Margen. Für klassischen Verbraucher-RAM und NAND-Flash bleibt dadurch kaum noch Kapazität. Ein gefährliches Ungleichgewicht ist entstanden.

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„Wir haben einen klassischen Verkäufermarkt“, erklärt ein Brancheninsider. Die Macht liege eindeutig bei den Herstellern. Verschärft wird die Lage durch Samsungs eigene Lagerbestände: Sie sollen nur noch für sechs Wochen reichen – etwa die Hälfte des üblichen Niveaus. Die Knappheit trifft PC-Hersteller, Elektronikmarken und am Ende jeden, der ein neues Gerät kaufen möchte.

Prognosen: Preise könnten sich mehr als verdoppeln

Marktanalysten bestätigen das düstere Bild. Das Forschungsunternehmen TrendForce hat seine Prognose für das erste Quartal 2026 deutlich nach oben korrigiert. Demnach werden die Vertragspreise für DRAM um 90 bis 95 Prozent im Vergleich zum Vorquartal steigen. Bei NAND-Flash, der Grundlage für SSDs, werden 55 bis 60 Prozent mehr erwartet.

Was abstrakt klingt, hat konkrete Auswirkungen: Der Preis für PC-Arbeitsspeicher könnte sich bereits in diesem Quartal mehr als verdoppeln. Ein derartiger Anstieg ist beispiellos und betrifft nicht nur High-End-Systeme, sondern auch Einsteiger-Laptops und die nächste Generation von Spielekonsolen. Es handelt sich um ein Marktphänomen, das alle Hersteller erfasst.

Die Zeche zahlen die Kunden

Die Welle der Großhandelspreiserhöhungen wird unweigerlich den Einzelhandel erreichen. Speicher ist eine zentrale und kostspielige Komponente in nahezu jedem elektronischen Gerät. Die Hersteller von Laptops und Smartphones werden die gestiegenen Kosten an die Endkunden weitergeben müssen. Experten rechnen 2026 mit spürbar höheren Preisen für Fertigprodukte.

Die Volatilität ist so extrem, dass einige Zulieferer langfristige Preisvereinbarungen aussetzen und auf Tagespreise umstellen. In einer bemerkenswerten Aktion arbeiten die drei größten Speicherhersteller – Samsung, SK Hynix und Micron – sogar zusammen, um bei ihren eigenen Kunden mögliche Hortung zu untersuchen. Ein Schritt, der die Preise kurzfristig weiter anheizen könnte.

Keine schnelle Besserung in Sicht

Die Aussichten für den Speichermarkt sind düster. Auch wenn das Ausmaß von 80 Prozent bestritten wird – die grundlegende Dynamik aus Knappheit und exorbitanter Nachfrage bleibt. Die Priorisierung des lukrativen KI-Sektors hat den Verbrauchermarkt in eine prekäre Lage gebracht.

Analysten erwarten keine schnelle Entspannung. Einige warnen, dass die Engpässe mehrere Quartale andauern könnten. Für alle, die einen PC-Upgrade oder ein neues Gerät planen, beginnt eine herausfordernde Zeit. Die Ära günstiger Arbeitsspeicher und SSDs ist vorerst vorbei.

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