Der neue Satechi USB-C Snap Hub erweitert das MacBook Neo um sechs zusätzliche Anschlüsse – und das zum Preis von rund 50 Euro. Das kompakte Zubehör soll die größte Schwäche des günstigsten Apple-Laptops beheben: die magere Anschlussvielfalt. Die ersten Tests zeigen allerdings auch Grenzen auf.
Sechs Anschlüsse im Mini-Format
Der Snap Hub ist speziell für MacBooks mit zwei benachbarten USB-C-Ports konzipiert. Über eine doppelte USB-C-Verbindung stellt er zwei weitere USB-C-Buchsen mit 5 Gbit/s Datenübertragung und 45 Watt Power Delivery bereit. Dazu gesellen sich ein USB-A-Anschluss, ein HDMI-Port mit 4K-Auflösung bei 60 Hertz sowie SD- und microSD-Kartenslots mit bis zu 104 MB/s.
Mit gerade einmal 100 x 29 x 10 Millimetern und 32 Gramm Gewicht ist der Hub ein echtes Leichtgewicht. In den Farben Citrus, Rosa, Indigo und Silber passt er sich optisch dem jeweiligen MacBook-Modell an. Tester loben die kompakte Bauweise, weisen aber auf die im Vergleich zu Thunderbolt-Lösungen geringeren Übertragungsraten hin. Wer 40 Gbit/s oder mehr benötigt, muss zu teureren Alternativen greifen.
Thunderbolt 5: Die Profi-Alternative
Für anspruchsvolle Nutzer empfiehlt sich das Satechi Thunderbolt 5 CubeDock. Die Dockingstation richtet sich an Kreativprofis und bietet 140 Watt Ladeleistung sowie einen integrierten NVMe-Steckplatz für bis zu 8 Terabyte Speicher. Hinzu kommen 2,5-Gigabit-Ethernet und USB-C- sowie USB-A-Anschlüsse mit 10 Gbit/s.
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Der Markt für Thunderbolt-5-Docks wird zunehmend umkämpfter. Konkurrenten wie UGREEN mit dem Revodok Maxidok und Anker mit dem Prime TB5 Dock bieten ähnliche Hochgeschwindigkeitslösungen. Dazu gehören nativer DisplayPort-2.1-Support und SSD-Lesegeschwindigkeiten von über 5.000 MB/s.
MacBook Neo im Leistungsvergleich
Die neuen Hubs kommen nicht zufällig: Aktuelle Benchmarks zeigen, wie konkurrenzfähig das 699-Euro-Notebook tatsächlich ist. Bei Produktivitätsaufgaben überzeugte das Gerät – ein 500-seitiges Dokument öffnete es in sieben Sekunden, das Dell XPS 13 benötigte zwölf. In Gaming-Tests erzielte das Neo höhere Bildraten, musste sich beim Systemstart jedoch geschlagen geben: 40 Sekunden standen hier 24 Sekunden beim Dell-Modell gegenüber.
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Empfehlungen für Studenten und Reisende
Neben dem Snap Hub haben Analysten weitere Satechi-Produkte für bestimmte Zielgruppen hervorgehoben. Der On-the-Go 7-in-1 Hub mit 80 Watt Power Delivery und Gigabit-Ethernet gilt derzeit als Top-Zubehör für Studierende. Der 6-in-1 USB-C Slim Plus Multipart Adapter punktet dagegen mit breiter Kompatibilität – er funktioniert mit MacBook-Pro-Modellen von der M1- bis zur M5-Generation.
Der Markt für Multi-Port-Adapter bleibt indes unübersichtlich. Anbieter wie Choetech und Acer halten mit eigenen Lösungen dagegen und sorgen für Vielfalt bei Anschlüssen und Preisen. Für MacBook-Neo-Besitzer, die nicht gleich eine teure Dockingstation benötigen, dürfte der Snap Hub jedoch der pragmatischste Einstieg sein.

