Siri iOS 27: Apple integriert Gemini-Technologie in Sprachassistentin

Apple verstärkt sein iWork-Team mit neuen Entwicklern und bietet Gehälter bis zu 272.000 Dollar. Die Übernahme von Rabbit 3 Times soll Xcode verbessern.

Im kalifornischen Cupertino ist eine Stelle als Software Development Engineer in Test (SDET) für das iWork-Team ausgeschrieben. Die Anzeige, die Ende Juni veröffentlicht wurde, richtet sich an Fachkräfte mit mehr als drei Jahren Erfahrung in der Qualitätssicherung.

Hohe Gehälter für Spezialisten

Die Anforderungen sind anspruchsvoll: Bewerber müssen Swift und Python beherrschen, zudem sind Kenntnisse in UI-Automation und CI/CD-Pipelines gefragt. Das Jahresgehalt liegt zwischen 147.400 und 272.100 Dollar – umgerechnet rund 137.000 bis 253.000 Euro. Zum Vergleich: Ein deutscher Softwareentwickler mit ähnlicher Erfahrung verdient bei SAP oder Telekom durchschnittlich 80.000 bis 120.000 Euro.

Doch das ist nicht die einzige offene Position. Apple listet derzeit über 600 Stellen in den USA. Besonders lukrativ: ein Job als Senior Software Engineer für die Ads Platform und Machine Learning Experimentation. Hier winken zwischen 181.100 und 318.400 Dollar (169.000 bis 296.000 Euro). Gefragt sind Expertise in A/B-Tests, maschinellem Lernen sowie Java oder Python.

Übernahme bringt frische Impulse

Die Einstellungsoffensive folgt auf eine strategische Akquisition: Apple hat die Vermögenswerte von Rabbit 3 Times übernommen, dem Entwickler des Prototyping-Tools Play SwiftUI. Die App, die 2025 mit einem Apple Design Award für Innovation ausgezeichnet wurde, ist inzwischen aus dem App Store verschwunden.

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Die Transaktion wurde bereits im Februar 2026 bei der Europäischen Kommission angemeldet – nach einer viermonatigen Wartezeit kamen nun die Details ans Licht. Branchenbeobachter vermuten, dass die Übernahme vor allem Xcode, Apples Entwicklungsumgebung, verbessern soll. Bereits jetzt ist die „Export-to-Xcode“-Funktion des Tools kostenlos nutzbar. Zudem könnte Apple gezielt Mitarbeiter von Rabbit 3 Times übernehmen.

Betriebssysteme im Wandel

Parallel zur Personaloffensive arbeitet Apple intensiv an seinen Betriebssystemen. Erst am 29. Juni veröffentlichte der Konzern die dritten Entwickler-Betas für macOS Tahoe 26.6, iOS 26.6, iPadOS 26.6, tvOS 26.6, watchOS 26.6 und visionOS 26.6. Im Fokus stehen diesmal Stabilität, Sicherheit und Fehlerbehebungen – keine großen optischen Neuerungen.

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Deutlich spannender wird es mit dem Blick nach vorn: Bereits auf der WWDC26 im Juni stellte Apple eine komplett überarbeitete Siri für iOS 27 vor. Die neue Sprachassistentin basiert auf den hauseigenen Foundation Models und wurde mit Unterstützung von Gemini-Technologie entwickelt. Sie soll natürliche Gespräche führen, den Bildschirminhalt erkennen und persönlichen Kontext verstehen.

Entwickler können die neue Siri bereits testen. Eine öffentliche Beta ist für den Sommer 2026 geplant, der finale Release für den Herbst. Allerdings: Die neuen Funktionen benötigen mindestens ein iPhone 15 Pro – iOS 27 selbst läuft bereits ab dem iPhone 11.