Das Städtische Krankenhaus Nettetal hat mit seinem Roboter-assistierten Chirurgie-Programm eine bedeutende Marke erreicht. Seit der Einführung des MicroPort Skywalker™-Systems Anfang 2024 wurden über 500 erfolgreiche Kniegelenkersatz-Operationen durchgeführt. Damit festigt das Haus seine exklusive Stellung als einziges Referenzzentrum für diese Technologie in Nordrhein-Westfalen.
Präzision im Millimeterbereich
Der Kern des Erfolgs liegt in der Integration des speziell für Knieendoprothetik entwickelten Robotersystems. Anders als universelle OP-Roboter unterstützt Skywalker™ die Chirurgen bei der präzisen Knochenresektion und der Positionierung des Implantats auf Basis einer CT-gestützten Planung. „Der Roboter ersetzt nicht den Operateur, sondern fungiert als Hochpräzisions-Assistent“, betont die Klinikleitung. Die Knochenschnitte werden so mit Millimetergenauigkeit ausgeführt und das umliegende Gewebe maximal geschont.
Priv.-Doz. Dr. med. Marcel Haversath, Chefarzt des EndoProthetikZentrums, verweist auf die positiven klinischen Beobachtungen: Patienten der robotergestützten Methode berichteten oft über geringere postoperative Schmerzen und eine verbesserte Gelenkstabilität im Vergleich zu konventionellen Verfahren.
Passend zum Thema robotergestützte Kniechirurgie: Viele Patientinnen und Patienten suchen nach einfachen Übungen, die Schmerzen lindern und die Muskulatur rund ums Knie stärken — ideal zur Vorbereitung oder begleitend zur Rehabilitation. Der kostenlose PDF‑Report „Wessinghages 3‑Minuten Wunderübungen“ enthält 17 kurze, ärztlich geprüfte Übungen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Viele berichten von spürbarer Entlastung bereits nach wenigen Tagen. Jetzt den 3‑Minuten‑Übungsplan kostenlos anfordern
Alleiniger Vorreiter in NRW
Die Exklusivität der Technologie in Nordrhein-Westfalen hat Nettetal zum Referenzzentrum für ganz Westdeutschland gemacht. Das zieht medizinisches Fachpersonal und Patienten über die Region hinaus an. Geschäftsführer Jörg Schneider sieht die Investition in wirtschaftlich fordernden Zeiten für den Gesundheitssektor strategisch bestätigt. Die konstant hohe Fallzahl der letzten zwei Jahre belege eine starke Nachfrage nach präzisionsorientierter Orthopädie.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Langlebigkeit der Implantate. Das „patellafreundliche“ Design des verwendeten Kunstgelenks verzeichnet in Langzeitstudien eine Überlebensrate von etwa 98,8 Prozent nach 17 Jahren. Durch die robotergestützte, patientenindividuelle Ausrichtung soll diese Haltbarkeit noch weiter optimiert werden.
Öffentlichkeit soll Roboter verstehen
Anlässlich der Reife des Programms lädt das Krankenhaus zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Am Mittwoch, den 28. Januar 2026, wird Leitende Oberärztin Katharina Michalke einen Vortrag mit dem Titel „Roboterchirurgie in der Knieendoprothetik“ halten. Im Seminarraum des Krankenhauses wird sie Interessierten detailliert zeigen, wie die 3D-Simulation und robotergestützte Ausführung in der Praxis funktionieren. Ziel ist es, die Technologie zu entmystifizieren und den Planungsprozess am virtuellen Kniemodell zu erklären.
Nische als Erfolgsrezept
Der Meilenstein in Nettetal spiegelt einen breiteren Trend im deutschen Gesundheitswesen wider: Spezialisierte Häuser setzen vermehrt auf Hochtechnologie, um mit großen Universitätskliniken konkurrieren zu können. Durch die Fokussierung auf die Nische der robotergestützten Kniechirurgie hat sich Nettetal erfolgreich profiliert.
Experten verweisen auf die Bedeutung der Lernkurve des gesamten OP-Teams. Mit über 500 durchgeführten Eingriffen operiert das Team in Nettetal längst auf hohem Proficiency-Niveau, was kürzere Operationszeiten und vorhersehbare Ergebnisse ermöglicht. Für die Zukunft plant das Krankenhaus, seine robotergestützten Fähigkeiten auszubauen. Während das Knie im Fokus bleibt, bilden die etablierte Infrastruktur und die Expertise die Grundlage für weitere robotische Anwendungen.
PS: Wer seine Gelenkstabilität verbessern und postoperative Beschwerden reduzieren möchte, findet praktische Alltagshilfen im Gratis‑Report. Wessinghage erklärt 17 gezielte Mini‑Übungen, die in nur drei Minuten durchgeführt werden können und die Funktion im Alltag unterstützen. Ideal für Patientinnen und Patienten, die ohne Geräte etwas für ihre Kniegesundheit tun wollen. Der Report wird per E‑Mail zugeschickt und ist sofort einsetzbar. Gratis‑Report mit 17 Übungen jetzt sichern





