Slackware 16: Alpha 1 mit Kernel 6.18 LTS und KDE Plasma 6.7

Slackware 16 Alpha 1 bringt Kernel 6.18 LTS, neue Toolchains und KDE Plasma 6.7.4, während LILO und pkgtools erhalten bleiben.

Die Linux-Distribution Slackware hat mit der Veröffentlichung der Alpha 1 von Slackware 16 einen wichtigen Meilenstein in ihrer Entwicklung erreicht. Wie Berichte vom 5. September 2026 dokumentieren, bringt die neue Version weitreichende Aktualisierungen für das Basissystem und die Desktop-Umgebung mit, während bewährte Administrationswerkzeuge beibehalten werden.

Modernisierte Systembasis und aktuelle Softwarepakete

Die nun vorliegende Alpha-Version von Slackware 16 setzt auf den Linux-Kernel 6.18 LTS als stabile Grundlage. Für Entwickler und Systemadministratoren bietet die Distribution zudem eine aktualisierte Toolchain, bestehend aus dem Compiler GCC 16.2.0, der C-Standard-Bibliothek glibc 2.44 sowie den binutils 2.47. Insgesamt umfasst das Release etwa 1.891 Pakete, die in komprimierter Form einen Speicherbedarf von 5.099 MB aufweisen.

Trotz der Modernisierung der Kernkomponenten bleibt Slackware seiner Linie der Kontinuität treu. Berichten zufolge werden sowohl der Bootloader LILO als auch die klassischen pkgtools zur Paketverwaltung weiterhin unterstützt und im System beibehalten. Auf der Seite der grafischen Benutzeroberflächen markiert der Wechsel auf KDE Plasma 6.7.4 in Verbindung mit den Frameworks 6 einen deutlichen Sprung nach vorne für die Nutzererfahrung.

Entwicklungen im Slackware-Ökosystem: Zenwalk Current

Parallel zur Entwicklung des Hauptzweigs wurde der Zenwalk Current Milestone 2026 veröffentlicht. Diese Distribution basiert auf dem aktuellen Entwicklungszweig von Slackware, schlägt jedoch bei der Kernel-Wahl und der Ausstattung einen anderen Weg ein. Zenwalk nutzt laut Berichten vom 5. und 6. September 2026 den Linux-Kernel 7.1.7 inklusive des BORE-Schedulers, der auf eine verbesserte Interaktivität abzielt.

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Als Desktop-Umgebung kommt bei Zenwalk Xfce 4.20 zum Einsatz. Eine wesentliche Neuerung stellt die Integration von Flatpak dar, was die Installation moderner Anwendungssoftware vereinfachen soll. Zudem enthält der Milestone eine neue grafische System-Toolbox zur Verwaltung des Betriebssystems.

Fortschritte im Kernel-Bereich und bei anderen Distributionen

Die Veröffentlichung der Slackware-Alpha fällt in eine phase intensiver Entwicklungen im gesamten Linux-Umfeld. Linus Torvalds kommentierte am 6. September 2026 die Veröffentlichung von Linux 7.3-rc2 und bezeichnete diese Version als vergleichsweise umfangreich. Er führte die Größe unter anderem auf Änderungen im Bereich der künstlichen Intelligenz zurück.

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Der neue Release-Kandidat enthält Korrekturen für das Scheduling auf Hybrid-CPUs sowie Fehlerbehebungen für NVIDIA Blackwell-Grafikprozessoren im Nouveau-Treiber. Der Entwickler Greg KH rechnet mit einer stabilen Version Ende Oktober, warnte jedoch vor einem unruhigen Entwicklungszyklus.

Auch andere Projekte meldeten Anfang September Fortschritte. Fedora 45 erreichte den Status der Candidate Beta-1.3, wobei die Entwickler noch mit Fehlern beim Plasma-Login und einer Überschreitung der ISO-Größenlimits kämpfen.

Asahi Linux weitete die Unterstützung für Apple-Hardware aus und bietet nun offizielle Kompatibilität für M3-, M3 Pro- und M3 Max-Chips, wobei Funktionen wie die Webcam und Wi-Fi bereits nutzbar sind, während die GPU-Beschleunigung noch vorbereitet wird.

Zusätzlich wurden Aktualisierungen für das Rettungssystem Grml 2026.09 auf Basis von Debian 14 sowie Sicherheits-Updates für Omarchy 4.0.1 und neue Funktionen im Build-Tool Shelly 3.1.3 bekannt gegeben. Letzteres führt mit shellystrap eine Methode für isolierte System-Builds ein.