In einem am 30. Juli 2026 veröffentlichten Bericht hat Follow_the_G eine detaillierte Übersicht zu 27 spezifischen USSD-Codes vorgelegt, die den Zugriff auf verborgene Systemfunktionen moderner Smartphones ermöglichen. Diese Befehlsketten, die über das reguläre Tastenfeld der Geräte eingegeben werden, dienen laut dem Bericht dazu, tieferliegende Diagnosewerkzeuge und Konfigurationseinstellungen anzusteuern, die in den Standardmenüs der Benutzeroberflächen oft nicht unmittelbar zugänglich sind.
Systemdiagnose und Hardware-Informationen
Der Bericht führt verschiedene Kategorien von Codes auf, die für unterschiedliche technische Zwecke eingesetzt werden können. Ein wesentlicher Bestandteil der Analyse befasst sich mit der Identifikation und dem Status der Hardware. Hierzu gehören Funktionen zur IMEI-Anzeige, die eine eindeutige Identifizierung des Mobilgeräts ermöglicht. Darüber hinaus werden Codes für detaillierte Akkuinformationen aufgeführt, die über den herkömmlichen Ladestandsbericht hinausgehen.
Ein zentrales Element der identifizierten USSD-Befehle ist der sogenannte Feldtestmodus. Dieser Modus wird in der Regel von Technikern genutzt, um detaillierte Informationen über die aktuelle Mobilfunkverbindung, die Signalstärke und die umliegenden Funkzellen abzurufen. Ergänzt wird dieser Bereich durch allgemeine Testmenüs, mit denen verschiedene Hardwarekomponenten wie Sensoren, Lautsprecher oder das Display auf ihre Funktionalität überprüft werden können.
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Verwaltung von Netzdiensten und Rufumleitungen
Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts liegt auf der Steuerung von Netzdiensten durch den Nutzer. Besonders hervorgehoben werden in diesem Zusammenhang spezifische Codes für die Verwaltung von Anrufweiterleitungen. Follow_the_G nennt hierbei explizit die Ziffernfolgen 21, 67, 61 und 62.
Diese Codes ermöglichen es, den Status von Umleitungen abzufragen oder diese für unterschiedliche Szenarien – etwa bei besetzter Leitung, Nichterreichbarkeit oder fehlender Antwort – zu konfigurieren. Durch die Nutzung dieser USSD-Schnittstellen können Nutzer komplexe Netzeinstellungen vornehmen, ohne auf die oft verzweigten Menüstrukturen der Betriebssysteme angewiesen zu sein. Die direkte Kommunikation mit dem Kernnetz des Mobilfunkanbieters sorgt dabei für eine unmittelbare Umsetzung der Befehle.
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Sicherheitskritische Befehle und Systemverwaltung
Neben rein informativen Abfragen umfasst der Bericht von Follow_the_G auch Codes mit weitreichenden Auswirkungen auf das System und die Datensicherheit. Dazu zählt unter anderem die Möglichkeit, einen Werksreset über eine spezifische Tastenkombination auszulösen. Diese Funktion führt das Gerät in den Auslieferungszustand zurück und löscht dabei sämtliche gespeicherten Nutzerdaten und Einstellungen.
Die Analyse verdeutlicht, dass diese 27 identifizierten Codes eine Schnittstelle zwischen der Hardware-Firmware und dem Mobilfunknetz darstellen. Während viele dieser Funktionen für die Fehlerdiagnose und Wartung durch Fachpersonal vorgesehen sind, bietet ihre Dokumentation auch versierten Endanwendern die Möglichkeit, die technische Leistung und die Konfiguration ihrer Endgeräte präzise zu überwachen. Der Bericht unterstreicht die Relevanz dieser oft als „Geheimcodes“ bezeichneten Befehlsketten für die Transparenz der Systemvorgänge auf modernen Mobilgeräten.

