Polizeibehörden warnen vor einer neuen Welle gezielter Smartphone-Diebstähle. Täter spähen in Großstädten erst die PIN ihrer Opfer aus, bevor sie zuschlagen. Mit Gerät und Code erbeuten sie die komplette digitale Identität.
Die Masche: Erst gucken, dann klauen
Die Methode heißt „Shoulder Surfing“. Dabei beobachten Diebe in U-Bahnen oder Cafés, wie ihr Opfer das Telefon entsperrt. Haben sie den Code, stehlen sie das Gerät im passenden Moment. Die Kombination aus Smartphone und PIN ist für Kriminelle ein Generalschlüssel.
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Polizei startet Aufklärungsoffensive
In Hannover und Hamburg reagierten die Behörden diese Woche mit neuen Kampagnen. In Hannover laufen noch die „Aktionswochen gegen Trickbetrug und Trickdiebstahl“, bei denen Beamte Passanten direkt ansprechen. Hamburg startete parallel „Lifehacks gegen krumme Dinger“.
Beide Aktionen wollen das Bewusstsein schärfen: Das Smartphone ist der Schlüssel zur digitalen Existenz. Die bereits in NRW bekannte Kampagne „Augen auf und Tasche zu!“ bleibt aktuell und warnt speziell vor Diebstählen in volle Pendlerzügen.
Warum der PIN zum Einfallstor wird
IT-Experten erklären: Der einfache Zahlencode ist oft das schwächste Glied. Kennt ein Dieb ihn, kann er biometrische Sperren wie FaceID oft umgehen oder neu einrichten. Das Opfer verliert dann nicht nur Geld, sondern wird auch aus seinen Apple- oder Google-Konten ausgesperrt – inklusive aller Fotos und Dokumente.
Die Aufklärungsquote bei solchen Taten ist niedrig. Sie liegt laut Polizeistatistik im einstelligen Bereich. Professionelle Banden arbeiten im Team, lenken ab, stehlen und schaffen die Beute schnell ins Ausland. Die Prävention durch den Nutzer wird daher immer wichtiger.
So schützen Sie sich vor „Shoulder Surfing“
Die Polizei und Sicherheitsexperten raten zu konkreten Maßnahmen:
- Biometrie nutzen: Entsperren Sie in der Öffentlichkeit vorrangig per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck. Das verhindert das Ausspähen eines Codes.
- Display abschirmen: Müssen Sie eine PIN eingeben, verdecken Sie das Display mit der Hand – wie am Geldautomaten.
- Komplexere Codes wählen: Längere alphanumerische Passwörter sind schwerer zu merken als einfache vierstellige Zahlen.
- Zusatzschutz aktivieren: Nutzen Sie Features wie den „Schutz für gestohlene Geräte“ (iOS). Der erzwingt bei Passwortänderungen eine biometrische Prüfung und eine Wartezeit, wenn das Telefon an einem unbekannten Ort ist.
Die Polizei kündigte an, ihre Präsenz an Bahnhöfen und in Einkaufsstraßen auch nach den Aktionswochen hochzuhalten. Das Wettrüsten zwischen Dieben und Sicherheitsfeatures geht weiter. Für Nutzer bleibt die Botschaft klar: Das Smartphone ist ein mobiler Tresor – und muss entsprechend bewacht werden.
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