Die Preise für Smartphones drohen 2026 drastisch zu steigen. Grund ist ein akuter Mangel an Speicherchips, den die künstliche Intelligenz verursacht. Die Industrie spricht bereits von einer versteckten „KI-Steuer“ für Verbraucher.
In den letzten 48 Stunden haben Analysten und Hersteller eindringlich vor einer fundamentalen Verschiebung in der Lieferkette gewarnt. Die Nachfrage nach KI-Servern lässt die Preise für Arbeitsspeicher explodieren – und stellt Smartphone-Hersteller vor ein existenzielles Problem. Der Kampf um jede Siliziumscheibe hat begonnen.
KI-Server schlucken Smartphone-Speicher
Im Zentrum der Krise steht eine strategische Neuausrichtung der globalen Chip-Produktion. Hersteller wie Samsung und SK Hynix priorisieren die Fertigung von Hochleistungsspeichern für KI-Rechenzentren. Diese sogenannten HBM-Chips (High-Bandwidth Memory) sind lukrativer als die LPDDR-Module für Smartphones.
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Dies ist kein vorübergehender Engpass, sondern ein struktureller Wandel. Laut einer Marktanalyse vom 20. Januar werden Rechenzentren 2026 voraussichtlich über 70 Prozent der Produktion hochwertiger Speicherchips beanspruchen. Für jedes Smartphone bleibt weniger übrig – ein Nullsummenspiel, das die Preise in die Höhe treibt.
Bis zu 30 Prozent teurere Einsteiger-Handys
Die spürbaren Folgen für Verbraucher beschreibt die Branche als unvermeidbare „KI-Steuer“. Das Technologieunternehmen TECNO warnte am 20. Januar vor Preissteigerungen von 20 bis 30 Prozent für preisgünstige Smartphones in den kommenden Monaten.
Aktuelle Prognosen untermauern diese Einschätzung. Laut Counterpoint Research könnten die Speicherpreise bis Ende des ersten Quartals 2026 um weitere 40 bis 50 Prozent steigen. Hersteller von Einsteigergeräten können diese Kostensteigerungen kaum noch auffangen – sie werden an die Kunden weitergegeben.
Marktkonsolidierung droht
Die Konsequenzen reichen weit über höhere Preise hinaus. Ein Analyst von IDC stellte am 21. Januar fest, dass viele chinesische Hersteller bereits die Auslieferungen günstiger Modelle reduzieren. Das könnte 2026 zu einem spürbaren Schrumpfen des Gesamtmarktes führen.
Das bewährte Geschäftsmodell „mehr Leistung für weniger Geld“ ist damit Geschichte, wie Nothing-CEO Carl Pei betonte. Hersteller stehen vor einer schwierigen Wahl: Sie müssen Preise erhöhen, die Ausstattung verschlechtern oder ihre ohnehin schmalen Margen opfern. Vor allem kleinere Marken könnten in dieser Preisspirale untergehen.
Dauerhafter Wandel mit Folgen
Anders als frühere Lieferengpässe markiert diese Knappheit einen dauerhaften Wandel. Die Produktionskapazitäten werden langfristig in die KI-Infrastruktur umgelenkt. Eine kurzfristige Entspannung ist nicht in Sicht; nennenswerte neue Kapazitäten werden frühestens 2027 verfügbar sein.
Die Botschaft an Verbraucher ist deutlich: Wer ein neues Smartphone plant, sollte nicht zu lange warten. TECNO riet Kunden bereits, noch vor der vollen Wirkung der „KI-Steuer“ zuzugreifen. Die Ära stetig fallender Smartphone-Preise ist vorbei – die Ära der KI-getriebenen Inflation hat begonnen.
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