Smartphone-Studie: 36 Prozent der Europäer ärgern sich über den Akku

Eine Befragung von 5.001 Menschen zeigt persönliche Kaufmotive, Alltagsprobleme und Wünsche an kommende Smartphone-Modelle.

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Europäische Verbraucher richten den Blick bei der Wahl ihres Mobiltelefons verstärkt auf persönliche Interessen, individuelle Lebensentwürfe und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Das geht aus einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Censuswide im Auftrag von Samsung hervor, über die am 13. Oktober 2026 berichtet wurde. Die Erhebung analysiert, welche Kriterien und Erwartungen für Konsumenten bei der Anschaffung künftiger Smartphones ausschlaggebend sind.

Für die Studie wurden zwischen dem 25. und dem 30. September 2026 insgesamt 5.001 Konsumenten ab 18 Jahren in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien befragt.

Persönliche Interessen und Lebensentwürfe prägen die Kaufentscheidung

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Smartphones längst nicht mehr als reine Gebrauchsgegenstände betrachtet werden. Demnach gaben 66 Prozent der Befragten an, ihr aktuelles Gerät passend zu mindestens einem persönlichen Interesse wie Gaming, Reisen, Unterhaltung oder der Erstellung von Inhalten ausgewählt zu haben.

Zudem berücksichtigen 46 Prozent künftige Lebensziele bei der Kaufentscheidung, wobei 24 Prozent vor allem das angestrebte Leben als wesentlichen Faktor nannten. Für 28 Prozent der Teilnehmer spielte zudem der persönliche Stil eine zentrale Rolle bei der Geräteauswahl.

Typische Frustrationspunkte im Alltag

Trotz der engen Bindung an das Gerät deckt die Erhebung deutliche Kritikpunkte im täglichen Umgang auf. Als größter Frustpunkt erweist sich das häufige Nachladen des Akkus, das von 36 Prozent der Studienteilnehmer bemängelt wird.

Zudem stören sich 18 Prozent am ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Apps. Eine zu geringe Bildschirmfläche nannten 14 Prozent als Problem, während 13 Prozent es als lästig empfinden, für bestimmte Aufgaben auf ein größeres Gerät ausweichen zu müssen.

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Auch Sicherheitsbedenken spielen im Alltag eine spürbare Rolle: 27 Prozent der Befragten vermeiden es der Erhebung zufolge, Online- oder Mobile-Banking an öffentlichen Orten durchzuführen. Passend dazu gaben 18 Prozent an, sich bei künftigen Mobiltelefonen mehr Privatsphäre zu wünschen.

Erwartungen an künftige Modelle und neue Formfaktoren

Mit Blick auf zukünftige Neuanschaffungen stehen technische Leistung und kompakte Maße im Vordergrund. Für 22 Prozent der Befragten zählen Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit zu den wichtigsten Kriterien, während 20 Prozent eine höhere Performance fordern, ohne dass das Display dafür anwachsen muss. Weitere 15 Prozent wünschen sich dünnere und leichter transportierbare Geräte.

Zugleich signalisieren viele Nutzer Offenheit für neuartige Konzepte: 23 Prozent gaben an, bei entsprechenden Funktionen eine andere Smartphone-Art in Betracht zu ziehen. Besonders bei den 25- bis 34-Jährigen stoßen veränderbare Bauformen auf Interesse. In dieser Altersgruppe erwägen 21 Prozent ein reguläres Smartphone, das sich zu einem kleinen Tablet aufklappen lässt, während 23 Prozent ein dünneres oder leichteres Gerät bevorzugen würden.

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Benjamin Braun, Marketingchef von Samsung Europe, äußerte sich zu den Ergebnissen der Erhebung. Der Hersteller ordnet die von den Verbrauchern genannten Anforderungen bestehenden und kommenden Modellen des eigenen Portfolios zu.

So verweist das Unternehmen für den Schwerpunkt Privatsphäre auf das Galaxy S26 Ultra, für Designansprüche auf das Galaxy Z Flip 8 sowie für Arbeitsaufgaben mit großem Display auf das Galaxy Z Fold 8 Ultra und für Entertainment auf das Galaxy Z Fold 8.