Smartphone-Studie: 36 Prozent der Europäer nervt häufiges Aufladen

Eine Samsung-initiierte Erhebung zeigt häufige Akkuprobleme, Datenschutzbedenken und persönliche Interessen als wichtige Faktoren der Smartphone-Wahl.

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Eine vom Marktforschungsinstitut Censuswide im Zeitraum vom 25. bis 30. September 2026 durchgeführte Erhebung beleuchtet die Nutzungsgewohnheiten und Problemfelder europäischer Smartphone-Besitzer. Befragt wurden 5.001 Erwachsene ab 18 Jahren in fünf europäischen Ländern, namentlich Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien.

Im Mittelpunkt der von Samsung initiierten Untersuchung steht die Frage, welche Faktoren die Kaufentscheidungen prägen und welche technischen Limitierungen den Alltag der Anwender am stärksten belasten. Als größtes Ärgernis erweist sich dabei die Energieversorgung: 36 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass das häufige Aufladen des Akkus ihre größte Alltagsfrustration darstellt.

Akkusorgen und wachsende Bedenken um die Privatsphäre

Neben der Abhängigkeit von Steckdosen offenbart die Untersuchung ausgeprägte Vorbehalte bei der Nutzung sensibler Dienste im öffentlichen Raum. So haben 27 Prozent der Befragten das Online- oder Mobile-Banking in der Öffentlichkeit bereits vermieden oder abgebrochen, weil sie Sorge vor neugierigen Blicken Dritter hatten.

Samsung verweist in diesem Zusammenhang auf das Galaxy S26 Ultra, dessen Privacy Display die Helligkeit reduzieren und das Bild abdunkeln kann, um Inhalte vor Mitlesern zu schützen.

Auch bei der alltäglichen Handhabung stoßen viele Anwender an Grenzen. 18 Prozent der Studienteilnehmer nannten den ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Apps als Frustrationsquelle. 14 Prozent bemängelten zu wenig Platz auf dem Bildschirm, während 13 Prozent den Wechsel auf ein größeres Gerät als störend empfinden.

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Lebensstil und Ambitionen bestimmen die Kaufentscheidung

Die Ergebnisse verdeutlichen zugleich, dass Smartphones zunehmend anhand persönlicher Lebensentwürfe ausgewählt werden. 66 Prozent der Befragten entschieden sich bei ihrem aktuellen Gerät für ein Modell, das mindestens einem spezifischen Interesse entspricht – darunter Unterhaltung, Nebenerwerbe, Gaming, Reisen oder die Erstellung von Inhalten. 46 Prozent bezogen persönliche Ambitionen in ihre technische Wahl ein, wobei dieser Schritt bei 24 Prozent maßgeblich vom angestrebten Lebensstil geleitet wurde. Für 28 Prozent gab der persönliche Stil den Ausschlag für den Kauf.

Erwartungen an künftige Geräte und Blick auf Foldables

Mit Blick auf künftige Neuanschaffungen wünschen sich 22 Prozent der Befragten mehr Geschwindigkeit und Leistung. 20 Prozent fordern zusätzliche Funktionen direkt auf dem Gerät, ohne dass dafür der Bildschirm vergrößert werden muss, und 15 Prozent bevorzugen ein dünneres sowie leichter zu transportierendes Modell.

Für ein Gerät mit einer passenden Funktion würden 23 Prozent der Nutzer einen Wechsel zu einem anderen Smartphone-Typ erwägen; 18 Prozent wären aus Gründen einer besseren Privatsphäre zu diesem Schritt bereit.

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Besonders in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen zeigt sich Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Bauformen: 21 Prozent der Befragten in diesem Segment würden ein Gerät im Normalformat erwägen, das sich zu einem Tablet aufklappen lässt, während 23 Prozent ein dünneres und leichteres Gerät bevorzugen würden. Benjamin Braun, Marketingchef bei Samsung, verwies in diesem Kontext auf drei Foldable-Typen neben dem klassischen Barrenformat.

Der Hersteller ordnet den Umfrageergebnissen verschiedene Modellreihen zu: Neben dem für Produktivität und Multitasking ausgelegten Galaxy Z Fold8 Ultra ab 1.829 Euro und dem auf Unterhaltung ausgerichteten Galaxy Z Fold8 ab 1.406 Euro führt das Unternehmen das stilorientierte Galaxy Z Flip8 ab 729,99 Euro an. Das klassische Galaxy S26 Ultra mit 256 Gigabyte Speicher und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher wird mit einem Preis von 939 Euro beziffert. Die Ergebnisse der Untersuchung spiegeln die Verhältnisse in den fünf befragten europäischen Ländermärkten wider.